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Frankfurt a. M., 05.09.2010: Zum Start der Weltwasserwoche 2010 warnt der WWF vor einer dramatischen Verschlechterung der Wasserqualität weltweit. Durch den zunehmenden Nutzungsdruck durch Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Landwirtschaft und Industrie werden Gewässer weltweit immer mehr verunreinigt.In den Entwicklungsländern, so schätzt der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF, werden 70 Prozent der städtischen und industriellen Abwässer ungeklärt in die Gewässer eingeleitet. Jedes Jahr sterben 1,4 Millionen Kindern an den Folgen verschmutzten Wassers und schlechter Hygienebedingungen das sind rund 4000 Kinder pro Tag! Ökosysteme werden weit jenseits ihrer Belastungsgrenzen verschmutzt und zerstört.
Nicht allein der Mangel an
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser ist das Problem, sondern auch die Verschmutzung der vorhandenen
Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.Ressourcen, die dadurch für den Menschen unbrauchbar gemacht werden, so WWF-Wasserexperte Martin Geiger. Mangel, Verschwendung, Verschmutzung und der
Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel wirken zusammen und werden, wenn sich nichts tut, zu einer globalen Wasserkrise mit verheerenden Folgen für Milliarden von Menschen führen. Um dieser Krise entgegenzutreten, muss dem Schutz des vorhandenen Wassers vor Verschmutzung ein viel größeres Gewicht eingeräumt werden.
Neben der direkten Verschmutzung durch Einleitungen aus Städten und Industrien verunreinigen auch die indirekten Einträge gigantische Wassermassen. Große Mengen wasserbelastender Stoffe gelangen über die sogenannten diffusen Einträge in die Gewässersysteme: Düngemittel,
Pestizide sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff Pestizide steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide,
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle werden über Wind sowie Oberflächen- und
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser in die Flüsse eingetragen. Diese Probleme können nicht durch den Bau von Kläranlagen gelöst werden, sondern nur durch verträgliche und nachhaltige Bewirtschaftung. Zusätzlich werden die Selbstreinigungskräfte der Fließgewässer und
F. sind Flächen, die zum Teil ständig von seichtem Wasser bedeckt sind. Feuchtgebiete durch übermäßige Wasserentnahme und zunehmende Verbauung zerstört und es entsteht ein Teufelskreislauf, so Martin Geiger.
Die Weltwasserwoche findet seit 1991 jedes Jahr statt und wird vom Stockholm International Water Institute (SIWI) organisiert. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen treffen sich, um gemeinsam globale Lösungsansätze im Wassersektor zu erarbeiten.