Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen
Frankfurt a. M., 17.03.2010: Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen.Die Der Gesamtertrag der Meeres-F. lag im Jahr 2000 laut FAO bei 100.192.612 Tonnen. In Deutschland wurden im Jahr 2002 205. 689 Tonnen Seefisch angelandet.lFischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste.
Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien wachse. Und der durch den Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel beschleunigt ansteigende Meeresspiegel bedrohe das Amphibisches Ökosystem zwischen Hoch- und Niedrigwasserlinie, das vom natürlichen Ungleichgewicht durch Wechsel der Überflutung lebt.Wattenmeer auf lange Sicht sogar in seiner Substanz.
Wir müssen heute beginnen, die Anpassung des Wattenmeeres an den Klimawandel vorzubereiten sagte Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Deutschland. Dazu brauchen wir Forschungsarbeiten und Pilotprojekte, die zeigen, wie der künftige Schutz der Menschen vor Sturmfluten mit dem Erhalt der einmaligen Wattenmeerlandschaft auch bei steigendem Meeresspiegel in Einklang gebracht werden kann.
Zu kurz greifen die Konferenzvorbereitungen beim Thema Schiffssicherheit. Die Schifffahrt müsse endlich den besonderen Status des auch von der Internationalen Schifffahrtsorganisation als besonders empfindlich anerkannten Wattenmeeres zur Kenntnis nehmen. Der besondere Schutzbedarf muss wenigstens in die Seekarten aufgenommen werden und Schiffe, die sich dem Wattenmeer nähern, müssen von der Verkehrsüberwachung angesprochen und auf den besonderen Schutzbedarf hingewiesen werden, sagte Rösner.
Wichtig sei auch, dass Dänemark sich nun um die Erweiterung des Weltnaturerbes auf seinen ´Teil des Wattenmeeres bemüht, damit zusammen mit dem hamburgischen Wattenmeer klar wird: Es ist ein gemeinsames Naturgebiet, für welches die drei Staaten gemeinsam eintreten, und für das sie gemeinsam Vorsorge gegen schädigende Entwicklungen treffen. Auch für die notwendige Erneuerung des gemeinsamen Managementplans für das Wattenmeer und der Erarbeitung einer Strategie für umweltverträglichen siehe Sanfter Tourismus, Nachhaltiger Tourismus, Blaue Flagge, Freizeit und Umwelt, Alpen, Schutzwald.Tourismus fehlt noch die Zustimmung Dänemarks.
Rückschritte befürchtet der WWF in der Bildungsarbeit zum Wattenmeer . Die drei Wattenmeerstaaten Deutschland, Niederlande Dänemark hätten in den letzten Jahren mit der Internationalen Wattenmeerschule ein vorbildliches Programm geschaffen. Es unterstützt Klassenfahrten in das Wattenmeer der Nachbarländer und entwickelt zahlreiche Hilfestellungen für die Informations- und Bildungsarbeit im Wattenmeer. Ein ganzes Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk von Infozentren in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden könne so erfolgreicher arbeiten. Die Anerkennung als Weltnaturerbe, erfordert eigentlich ein Mehr an Bildungsarbeit, doch ausgerechnet jetzt droht die finanzielle Austrocknung sagt Rösner. Der WWF fordert von der Wattenmeerkonferenz eine Fortsetzung und Ausweitung der Aktivitäten der Internationalen Wattenmeerschule.
Autor: WWF Deutschland
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Wattenmeer":
Erfolgreicher Start ins WeltnaturerbeHamburg, 24.06.2010: Ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO zieht der WWF eine vorsichtig positive Bilanz: Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF.
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Meeresgrund trifft HorizontDortmund/Hamburg 19.01.2010 Watt zum Sehen und zu Erleben: Zu einer außergewöhnlichen und auf dem internationalen Reisemarkt einmaligen, nachhaltigen Entdeckertour durch das Wattenmeer laden der Reiseveranstalter ONE WORLD Reisen mit Sinnen und forum anders reisen. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland ist eine ungewöhnliche einwöchige Reise entstanden, die aktives Erleben, Aufklärung, Kulinarik, kulturelle Aspekte und natürlich das einmalige Ökosystem des Wattenmeeres mit einander verbindet.
Niemand braucht Öl aus dem WattenmeerFrankfurt, 28.06.2009: Bei der jährlichen Sitzung des Welterbe-Komitees der UNESCO im spanischen Sevilla fiel soeben die Entscheidung: Das Wattenmeer an der Nordseeküste wurde als Weltnaturerbe anerkannt. Damit steht der einmalige Naturraum zukünftig auf einer Stufe mit den Galapagos-Inseln, dem Grand-Canyon-Nationalpark ...
Die Ölpest-ZeitbombeFrankfurt, 29.10.2008: Die Gefahr einer Umweltkatastrophe an der deutschen Küste durch Havarien von Tankern und Containerschiffen ist immer noch nicht gebannt. Der zunehmende Schiffsverkehr, die wachsenden Schiffsgrößen, technische Mängel und schlecht ausgebildete Besatzungen bei Billigflaggen-Schiffen sowie der Bau von Windkraftanlagen auf See erhöhen sogar die Unfallgefahr, warnt der WWF anlässlich des 10. Jahrestages der Pallas-Havarie.
Etappensieg gegen ÖlförderungHusum, 14.08.2008: Die von RWE Dea geplanten Bohrungen nach Erdöl im Nationalpark Wattenmeer vor Dithmarschen sind schlicht unzulässig, wenn sie nicht von der bestehenden Förder-Plattform Mittelplate aus erfolgen. Und auch Schrägbohrungen vom Festland aus nach Öl unter dem Nationalpark könnten allenfalls dann zulässig sein, wenn "erhebliche Beeinträchtigungen" der Natur, wie etwa Landabsenkungen, ausgeschlossen werden können.
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Welterbe WattenmeerHamburg, 01.02.2008: Der Weg für eine mögliche Ernennung des Wattenmeeres zum Weltnaturerbe ist frei. Einen entsprechenden Antrag haben Deutschland und die Niederlande fristgerecht bei der UNESCO in Paris eingereicht. "Das ist ein Meilenstein für den Naturschutz. Das Wattenmeer hat diesen Titel mehr als verdient. Wir sind überglücklich, dass nach all dem Hick-Hack der letzten Wochen am Ende die Vernunft gesiegt hat, erklärte ...
Stand: 17. Maerz 2010
Erstellt: 17. Maerz 2010
Erstellt: 17. Maerz 2010




















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