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Umweltlexikon
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Prinzessin Stephanie von Monaco ist Präsidentin der „Federation Mondiale du Cirque“. Diese Organisation setzt sich vehement für den Erhalt des klassischen Zirkus und damit für Wildtiere im Zirkus ein.


Der Staatspräsident der Malediven, Mohamed Nasheed, und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben in Berlin eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.


Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.


Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.



13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.





Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die dunkle Seite der Schokolade“ des SÜDWIND-Instituts.


Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.



Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.



Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16538

BUND warnt: Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werden

Berlin, 21.01.2010: Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW-Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll-Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben.

Sie arbeitet auch an ihrem nächsten Image-Gau als billige Kumpanin für Großkonzerne. Statt sich die Steigerung der Profite von Stromkonzernen zur Aufgabe zu machen, sollte sich die Bundesregierung um eine zukunftsfähige Energieversorgung kümmern.“



Der beste Weg zu mehr Klimaschutz und einem modernen Energiesystem sei das zügige Abschalten der Atomkraftwerke. Atomkraft bremse den Ausbau der erneuerbaren Energien und zementiere die Vormachtstellung der großen Stromkonzerne. Deshalb protestierten neben Umweltverbänden wie dem BUND auch Stadtwerkverbände und die Erneuerbare-Energien-Branche gegen die Regierungspläne.



Das Argument, AKW-Laufzeitverlängerungen führten zu niedrigeren Strompreisen, wies der BUND zurück. Der Strompreis bilde sich an der Börse. Laufzeitverlängerungen steigerten lediglich die Gewinnspanne der Konzerne. Auch die vom BDI bei Verlängerung der Reaktorlaufzeiten genannte Zahl von etwa 60 000 neuen Arbeitsplätzen sei fragwürdig. Ihr stehe bei konsequenter Fortsetzung des Ausbaus erneuerbarer Energien und bei ambitionierten Energiesparprogrammen ein Beschäftigungspotential von rund einer halben Million gegenüber. Den einzigen Vorteil längerer AKW-Laufzeiten hätten die Energiekonzerne: Sie würden mit ihren inzwischen abgeschriebenen Reaktoren weitere Milliardengewinne einfahren.



Weiger: „Die Gier der Stromkonzerne auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung ist schamlos und stellt die Gier der Banker weit in den Schatten. Milliarden Schulden kann man abbezahlen. Doch mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung wächst der radioaktive Müllberg um weitere 450 Tonnen.“ Weiger forderte Bundesumweltminister Norbert Röttgen auf, nicht auf die Taschenspielertricks der Energiekonzerne und sie unterstützender Lobbyverbände hereinzufallen. Der Atomausstieg sei nicht nur für Mensch und Umwelt der sicherste und kostengünstigere Weg, er stärke zugleich die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft und erschließe ihr wachsende Märkte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz.
Autor: BUND Freunde der Erde

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Atomkraft":
Albtraum Atommüll - Ein Film von Eric Guéret
Berlin, 22.02.2010: Endlagerstätten, die mit Wasser voll laufen. Illegal und unter freiem Himmel in Sibirien eingelagerter französischer Atommüll. Schwer umkämpfte Castor-Transporte: Atommüll ist und bleibt die Schwachstelle der Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr verdrängter Alptraum.
Merkel und Röttgen müssen Pro-Atom-Lobbypolitik der Länder zurückweisen
Berlin, 13.02.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Kurs der Landesumweltminister Silke Lautenschläger (Hessen), Tanja Gönner (Baden-Württemberg) und Markus Söder (Bayern) in der Atomfrage kritisiert. Wer für verlängerte AKW-Laufzeiten eintrete, dürfe den Titel Umweltminister eigentlich nicht mehr für sich beanspruchen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Atomkraftgegner planen 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette
Berlin/Hamburg, 04.02.2010: Breites Bündnis will am 24. April zwischen Brunsbüttel und Krümmel demonstrieren. Die Anti-AKW-Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Für den 24. April ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto „KettenreAktion: Atomkraft abschalten!“ zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf.
BUND warnt: Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werden
Berlin, 21.01.2010: Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW-Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll-Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben.
Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse
Berlin, 13.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, sich voreilig auf eine bestimmte Option zur Zukunft des Atommüllendlagers Asse in Niedersachsen festzulegen. Die bisherigen Erkenntnisse über das eingelagerte radioaktive Inventar in dem ehemaligen Bergwerk und über den Zustand des Salzstocks ließen die Entscheidung für eine der drei untersuchten Schließungsvarianten nicht zu.
AKW-Bilanz zum 30.12.2009: Zahl weltweit erneut gesunken
Holzheim, 11.01.2010: Auch im Jahr 2009 sanken weltweit sowohl die Zahl als auch die Leistung der Atomkraftwerke. Drei Stilllegungen, zwei Inbetriebnahmen und elf Baustarts. In Betrieb genommen wurden zwei AKW mit 202 Megawatt (MW) in Indien und mit 866 MW in Japan. Endgültig stillgelegt wurden drei AKW: In Japan ein Atomreaktor mit 515 MW und einer mit 806 MW sowie in Litauen einer mit 1185 MW.
CSU baut Hürden für Laufzeitverlängerung auf
München, 18.11.2009: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel sieht noch zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einer Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. In der Generaldebatte des Bundestages zur Umweltpolitik der schwarz-gelben Regierung forderte er Gegenleistungen, wenn die Begrenzung der Laufzeiten fällt:
Tödliche Nachbarn
München, 15.11.2009: Die neue Bundesregierung will in den nächsten Monaten mit den großen Energiekonzernen verhandeln und entscheiden, welche Atomreaktoren ausreichend "sicher" sind, um längere Laufzeiten zu erhalten. Das Kampagnennetzwerk Campact zeigt mit einer Großaktion, dass der Versuch, die Meiler in "sicher" und "unsicher" zu unterscheiden, der Quadratur des Kreises gleicht: So weisen zum Beispiel gerade die neueren Anlagen das Problem auf, dass bei einem Leck das ...
Koalitionäre dürfen AKW-Laufzeiten nicht freigeben. Nachrüstungen können Sicherheitsprobleme nicht lösen
Berlin, 10.09.2009: Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Pläne von Union und FDP, im Koalitionsvertrag eine Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke festzulegen. „Eine völlige Freigabe der AKW-Laufzeiten in Deutschland hat nichts mit der von Union und FDP angeblich gewollten Brückentechnologie zu Erneuerbaren Energien zu tun. Sie wird den Stromkonzernen enorme Zusatzgewinne bescheren und den Ausbau der Erneuerbaren behindern“, so der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger.
Politik für Menschen statt Vorfahrt für Konzerne
Hamburg, 05.10.2009: Greenpeace veröffentlicht Forderungen an Koalitionsverhandlungen. Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP fordert Greenpeace beide Parteien auf, die Erfolge der deutschen Umweltpolitik nicht zu gefährden und ihr einen höheren Stellenwert als bisher einzuräumen. Insbesondere soll am Atomausstieg festgehalten werden. In ihrem heute veröffentlichten Forderungspapier verlangt die Umweltorganisation außerdem ein „"Notpaket Klimaschutz"“, um die deutschen Treibhausgase stärker als bisher geplant zu reduzieren.

Stand: 21. Januar 2010
Erstellt: 21. Januar 2010