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Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.

13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.
Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Die dunkle Seite der Schokolade des SÜDWIND-Instituts.

Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.

Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.

"Eine interimistisch einberufene Tagung der IWC entscheidet über die Legalisierung der Bejagung von Buckelwalen.
In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) die volkswirtschaftlichen Effekte der Biodieselproduktion in Deutschland errechnet.
Umweltjournal.de
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Artikel Nr.: 16524
Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse
Berlin, 13.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, sich voreilig auf eine bestimmte Option zur Zukunft des Atommüllendlagers Asse in Niedersachsen festzulegen. Die bisherigen Erkenntnisse über das eingelagerte radioaktive Inventar in dem ehemaligen Bergwerk und über den Zustand des Salzstocks ließen die Entscheidung für eine der drei untersuchten Schließungsvarianten nicht zu.Der Vergleich der verschiedenen Optionen zeige vor allem, dass alle diskutierten Varianten große Probleme mit sich brächten. Um mögliche Risiken für die Anwohner in der Region um Wolfenbüttel und für die
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt zu minimieren, seien weitere Untersuchungen erforderlich.
Die vermutlich billigste Schließungsvariante, das Einbetonieren des Atommülls mit anschließendem Fluten des Bergwerks, müsse vor allem wegen fehlender Langzeitsicherheit in Frage gestellt werden. Ein Umlagern der Atommüllfässer in neu anzulegende tiefere Stollen im Salzstock gewährleiste nach dem bisherigen Wissensstand ebenfalls keine Langzeitsicherheit. Außerdem wisse man zuwenig über die Verhältnisse in den tieferen Schichten der Asse. Das Herausholen des radioaktiven Abfalls wiederum bedeute enorme Gesundheitsrisiken für die an diesen Arbeiten Beteiligten und für die Bevölkerung im näheren und weiteren Umfeld. Unklar sei auch, wo der Atommüll dann eingelagert werden könne.
Thorben Becker, Atomexperte des
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND: Noch immer ist nicht geklärt, was genau die Atomindustrie eigentlich in der Asse eingelagert hat. Ein Fluten des Bergwerks, das Herausholen des Atommülls oder auch das Umverpacken und Umlagern unten im Salzstock bergen jeweils verschiedene Gefahren für Mensch und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt. Deshalb brauchen wir mehr Klarheit, welche Methode des Umgangs mit dieser strahlenden Altlast der Atomindustrie die geringsten Risiken mit sich bringt. Vorschnelle Entscheidungen können uns teuer zu stehen kommen.
Es werde zunehmend deutlich, dass es keine überzeugende Lösung zur Schließung der Asse gebe. Dies sei auch als Warnung vor einer Fortsetzung der Atommüllproduktion in Deutschland zu sehen. Der drohende Einsturz des Salzbergwerks Asse weise auch darauf hin, dass es ein Fehler sei, sich ohne ausreichende fachliche Begründung auf den Standort Gorleben für ein Atomendlager festzulegen. Schon in wenigen Jahrzehnten könne es im dortigen Salzbergwerk zu ähnlichen Problemen wie in der Asse kommen. Die beste Lösung ist und bleibt das Ende der Atommüllproduktion und das Abschalten der Atomkraftwerke, sagte Becker.
Der
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND forderte das Bundesamt für
Der S. regelt den Umgang und die Lagerung radioaktiver Stoffe und den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung zum Schutz von Einzelpersonen (somatische Strahlenschäden), deren Nachkommen (genetische Strahlenschäden) und der Bevölkerung insgesamt (Kollektivdosis). Strahlenschutz (BfS) auf, die untersuchten Schließungsvarianten einer weiteren sorgfältigen Prüfung zu unterziehen und die Zwischenergebnisse öffentlich zu diskutieren. Die Bundesregierung müsse bei dem für kommende Woche geplanten Treffen mit Vertretern der großen Stromkonzerne auf deren Beteiligung an den Kosten einer Asse-Schließung dringen.
Autor: BUND Freunde der Erde
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Atomkraftwerk":
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Merkel und Röttgen müssen Pro-Atom-Lobbypolitik der Länder zurückweisen |
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Berlin, 13.02.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Kurs der Landesumweltminister Silke Lautenschläger (Hessen), Tanja Gönner (Baden-Württemberg) und Markus Söder (Bayern) in der Atomfrage kritisiert. Wer für verlängerte AKW-Laufzeiten eintrete, dürfe den Titel Umweltminister eigentlich nicht mehr für sich beanspruchen, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
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Atomkraftgegner planen 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette |
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Berlin/Hamburg, 04.02.2010: Breites Bündnis will am 24. April zwischen Brunsbüttel und Krümmel demonstrieren. Die Anti-AKW-Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Für den 24. April ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto KettenreAktion: Atomkraft abschalten! zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf.
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Keine voreilige Entscheidung zum Atommülllager Asse |
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Berlin, 13.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, sich voreilig auf eine bestimmte Option zur Zukunft des Atommüllendlagers Asse in Niedersachsen festzulegen. Die bisherigen Erkenntnisse über das eingelagerte radioaktive Inventar in dem ehemaligen Bergwerk und über den Zustand des Salzstocks ließen die Entscheidung für eine der drei untersuchten Schließungsvarianten nicht zu.
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AKW-Bilanz zum 30.12.2009: Zahl weltweit erneut gesunken |
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Holzheim, 11.01.2010: Auch im Jahr 2009 sanken weltweit sowohl die Zahl als auch die Leistung der Atomkraftwerke. Drei Stilllegungen, zwei Inbetriebnahmen und elf Baustarts. In Betrieb genommen wurden zwei AKW mit 202 Megawatt (MW) in Indien und mit 866 MW in Japan. Endgültig stillgelegt wurden drei AKW: In Japan ein Atomreaktor mit 515 MW und einer mit 806 MW sowie in Litauen einer mit 1185 MW.
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CSU baut Hürden für Laufzeitverlängerung auf |
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München, 18.11.2009: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel sieht noch zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einer Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. In der Generaldebatte des Bundestages zur Umweltpolitik der schwarz-gelben Regierung forderte er Gegenleistungen, wenn die Begrenzung der Laufzeiten fällt:
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Tödliche Nachbarn |
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München, 15.11.2009: Die neue Bundesregierung will in den nächsten Monaten mit den großen Energiekonzernen verhandeln und entscheiden, welche Atomreaktoren ausreichend "sicher" sind, um längere Laufzeiten zu erhalten. Das Kampagnennetzwerk Campact zeigt mit einer Großaktion, dass der Versuch, die Meiler in "sicher" und "unsicher" zu unterscheiden, der Quadratur des Kreises gleicht: So weisen zum Beispiel gerade die neueren Anlagen das Problem auf, dass bei einem Leck das ...
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Koalitionäre dürfen AKW-Laufzeiten nicht freigeben. Nachrüstungen können Sicherheitsprobleme nicht lösen |
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Berlin, 10.09.2009: Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Pläne von Union und FDP, im Koalitionsvertrag eine Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerke festzulegen. Eine völlige Freigabe der AKW-Laufzeiten in Deutschland hat nichts mit der von Union und FDP angeblich gewollten Brückentechnologie zu Erneuerbaren Energien zu tun. Sie wird den Stromkonzernen enorme Zusatzgewinne bescheren und den Ausbau der Erneuerbaren behindern, so der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger.
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Politik für Menschen statt Vorfahrt für Konzerne |
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Hamburg, 05.10.2009: Greenpeace veröffentlicht Forderungen an Koalitionsverhandlungen. Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP fordert Greenpeace beide Parteien auf, die Erfolge der deutschen Umweltpolitik nicht zu gefährden und ihr einen höheren Stellenwert als bisher einzuräumen. Insbesondere soll am Atomausstieg festgehalten werden. In ihrem heute veröffentlichten Forderungspapier verlangt die Umweltorganisation außerdem ein "Notpaket Klimaschutz", um die deutschen Treibhausgase stärker als bisher geplant zu reduzieren.
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Es gibt keine Stromlücke |
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Baden-Baden, 04.10.2009: In dieser Woche erhielt die neue Bundesregierung bereits Post vom Umweltbundesamt (UBA). Die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP müsse keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschließen und auch keine neuen Kohlekraftwerke genehmigen, hieß es da. Die oft beschworene "Stromlücke" werde es nämlich gar nicht geben. Der neuen Bundesregierung wird diese Strategie empfohlen: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und ...
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3. Oktober 2009 Tag der Dt. Einheit und europäischen Atomproteste |
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Paris/Colmar/Berlin/Mainz, 02.10.2009: Atomlobbyisten wenden sich gegen die Stillegung von Fessenheim, versuchen die Lebensdauer maroder Atomkraftwerke zu verlängern und gleichzeitig neue Reaktoren des Typs EPR in die Welt zu setzen. Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder unterstützen deshalb wie Greenpeace und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) die große europäischen Kundgebung am 3. und 4.Oktober 2009 in COLMAR (Elsaß).
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Stand: 13. Januar 2010
Erstellt: 13. Januar 2010