Gequälte Masthühner auch Politik und Verbraucher in Verantwortung
Aachen, 13.01.2010: Nach Medienberichten über Tierquälereien beim Geflügelproduzenten Wiesenhof weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte darauf hin, dass auch Politiker und Verbraucher zu den Leiden der Hühner in Mastbetrieben beitragen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
Jedoch trügen auch die Politiker Verantwortung, da sie die tierquälerische Haltung der Masthühner legalisiert hätten. Erst im Juni vergangenen Jahres habe der Bundesrat erstmals gesetzlich bindende Vorgaben zur Masthühnerhaltung beschlossen, nach denen bis zu 39 Kilogramm pro Quadratmeter gehalten werden dürfen. Gegen Ende der Mast sind das bis zu 25 Hühner, die dann auf einen Quadratmeter gequetscht werden, so Simons. Dass diese drangvolle Enge schwerwiegende Leiden bei den Tieren verursacht, ist doch völlig klar. Wenn sie dann noch zusätzlich ohne Rücksicht auf Verletzungen behandelt und per Genickbruch einfach umgebracht werden, wie offenbar bei Wiesenhof, kann man das nur als die Hölle auf Erden bezeichnen.
Eine Änderung der gesetzlichen Vorgaben sowie ein Umdenken bei den Verbrauchern weg vom billigen Hähnchenfleisch seien dringend notwendig, um die Hühnerqual dauerhaft zu beenden.
Autor: Bundesverband der Tierversuchsgegner Menschen für Tierrechte e.V.
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Tierschutzgesetz":
Wiesenhof-Skandal / PETA erstattete im Voraus Strafanzeige wegen falscher AnschuldigungOsnabrück / Gerlingen, 16.01.2010: Tierrechtsorganisation nimmt Stellung zu Wiesenhof-Verleumdungen. In Pressemeldungen der letzten Tage räumt der Geflügelproduzent Wiesenhof ein, dass in der BWE-Brüterei in Twistringen Tierquälereien begangen wurden. Gleichzeitig weist das zum PHW-Konzern gehörende Unternehmen eine Mitschuld weit von sich und beschuldigt im Gegenteil die Tierschützer, die die Tierquälereien am Montag öffentlich gemacht haben.
Gequälte Masthühner – auch Politik und Verbraucher in VerantwortungAachen, 13.01.2010: Nach Medienberichten über Tierquälereien beim Geflügelproduzenten Wiesenhof weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte darauf hin, dass auch Politiker und Verbraucher zu den Leiden der Hühner in Mastbetrieben beitragen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
PETA erstattet Strafanzeige gegen deutschen Marktführer für Geflügel-ProduktionOsnabrück / Gerlingen, 12.01.2010: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. erstattet heute Strafanzeige gegen Wiesenhof den deutschen Marktführer für Geflügel-Produktion. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, Verstöße gegen die Tierschutz-Schlacht- und Transportverordnung, gegen Seuchen- und Hygieneverordnungen sowie gegen Umweltschutzgesetze und weitere Gesetzlichkeiten.
Dartpfeil im SchwanBerlin/Gerlingen, 06.10.2009: Im Volkspark Mariendorf hat ein Tierquäler einen Schwan auf grausame Weise ermordet. Er schoss dem Tier zwei Blow-Gun-Dartpfeile in den Kopf, möglichweise verwendete er hierzu ein Blasrohr. Der Schwan starb in der Nacht zum Mittwoch qualvoll an seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Um die Fahndung nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die ...
Verabschiedung des „Tierschutz-TÜV“ im BundesratBerlin, 19.05.2009: Eine schnelle und konsequente Umsetzung des geplanten Tierschutz-TÜVs fordert die Allianz für Tiere. Anlass ist eine Sitzung des Bundesrates gewesen, bei der die Länderkammer eine Änderung des Tierschutzgesetzes beschließen wird.
Doping & TierquälereiGerlingen, 25.10.2008: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat Strafanzeige gegen den Springreiter Christian Ahlmann aus Marl erstattet. Anlass ist der Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz durch die Verabreichung des Medikaments Capsaicin während der Olympischen Spiele in Peking/Hongkong. Ahlmann hatte sein Springpferd Cöster zur rechtswidrigen Leistungssteigerung mit diesem Alkaloid behandelt.
Tierschutz ist einfach und hilft auch den Menschen!Köln, 27.11.2006: Der Pelzkragen ist doch gar nicht echt, so billig wie der Mantel war... Oder doch? Hunde- und Katzenfelle sind auch billig. - Wie einfach jeder(r) von uns Tiere schützen kann, zeigt schon dieses Beispiel. Denn entscheidend ist oft nicht was wir tun, sondern was wir bleiben lassen. Dabei ist ein Verzicht nicht notwendig:
Tiere vor der Kälte schützenGerlingen, 25.01.2006: Die derzeitige klirrende Kälte nimmt die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) zum Anlass und erinnert Tierhalter, dass sie nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet sind, durch geeignete Unterstände ihrem Tier ausreichend Schutz vor Kälte, Wind und Nässe zu geben. Noch viel zu häufig käme es zu ....
Schließt die illegale letzte Nerzfabrik SüddeutschlandsStuttgart/Amberg, 16.02.2005: In Österreich und der Schweiz sind sie längst illegal. Nun müssen sich nach einer jüngsten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Az. 3 C 7.04) - auch in Deutschland die letzten ca. 25 Pelzfarmen einem Genehmigungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz unterziehen.
Kükenmord in Deutschland!Kiel-Heikendorf, 06.10.2004: 45 Millionen männliche Küken werden jährlich allein in Deutschland nach dem Schlüpfen aus rein wirtschaftlichen Gründen getötet. Während ihre weiblichen Geschwister auf dem Fließband zum Impfen transportiert werden, "fahren" die kleinen Hähne in den Tod, werden vergast oder im so genannten "Kükenmuser" durch rotierende Messerwalzen bei lebendigem Leibe geschreddert.
Stand: 13. Januar 2010
Erstellt: 13. Januar 2010
Erstellt: 13. Januar 2010




















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