Gigantischer Schaden - Ölaustritt vor Australien gestoppt
München, 05.11.2009: 10 Wochen lang sprudelten vor der Australischen Westküste unkontrolliert Millionen Liter Öl in die Timorsee und alle Versuche, den Ölaustritt zu stoppen, schlugen fehl. Nun konnte das lecke Bohrloch endlich erfolgreich verschlossen werden der entstandene Schaden für die Tier- und Pflanzenwelt in diesem tropischen Gewässer ist jedoch immens.Der Ölteppich, der bis zum Verschluss des Bohrloches auf eine Größe des Bundeslandes Thüringen angewachsen war, verseucht nun eines der größten marinen Ökosysteme der Erde. In nur fünf Tagen bestätigte ein Wissenschaftler vor Ort die Sichtung von mindestens:
vier Walarten (462 Einzeltiere)
23 verschiedene Vogelarten (2801 Einzeltiere)
zwei Schildkrötenarten (25 Einzeltiere)
vier Arten von Seeschlangen (62 Einzeltiere)
Der Verschluss des Öllecks ist zwar eine gute Nachricht, jedoch ist der Schaden bereits gigantisch. Es wird zu chronischen Langzeiteffekten kommen und vieles davon wird unbeobachtet passieren. Wir fordern von der australischen Regierung ein langfristiges unabhängiges Überwachungsprogramm über die Auswirkungen und Schäden der Ölkatastrophe, sowie dass die den Schaden verursachenden Industrien voll und ganz zur Verantwortung gezogen werden.
Dr. Mike Bossley, Sprecher der WDCS in Australien
Die WDCS wird weiter versuchen, auf eine Klärung der Sachlage zu drängen. Auch durch Ihren E-Protest an die Australische Regierung konnten wir ein Zeichen für Wale und Delfine setzen und Druck auf die australische Regierung zur Schließung des Öllecks ausüben Vielen Dank für Ihr Engagement!Nahezu gleichzeitig gelang es uns in der Die internationale Nordseeschutzpolitik hat bis heute keine entscheidenden Fortschritte für die Nordsee gebracht, da Nutzungsinteressen meist Vorrang vor wirksamen Umweltschutzkonzepten bekommenNordsee, den Einsatz von intensiven Lärmquellen durch Militärs in einem Delfinschutzgebiet zu verhindern! Dies zeigt, dass das WDCS-Expertennetzwerk weltweit rund um die Uhr aktiv für den Schutz von Meeressäugern im Einsatz ist.
Um unsere weltweiten, unabhängigen Aktivitäten für Wale und Delfine durchführen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Jeder Spendenbetrag hilft. Hier können Sie direkt Online spenden.
DANKE.
Ihr
Nicolas EntrupWDCS Deutschland
Geschäftsführer
PS: Sollten Sie es noch nicht getan haben, versäumen Sie nicht den Dokumentarfilm DIE BUCHT im Kino zu sehen (ab 20. November auch in Österreich in den Kinos).
Autor: WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH
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Gigantischer Schaden - Ölaustritt vor Australien gestopptMünchen, 05.11.2009: 10 Wochen lang sprudelten vor der Australischen Westküste unkontrolliert Millionen Liter Öl in die Timorsee und alle Versuche, den Ölaustritt zu stoppen, schlugen fehl. Nun konnte das lecke Bohrloch endlich erfolgreich verschlossen werden der entstandene Schaden für die Tier- und Pflanzenwelt in diesem tropischen Gewässer ist jedoch immens.
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Stand: 5. November 2009
Erstellt: 5. November 2009
Erstellt: 5. November 2009




















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