Biokraftstoffhersteller begrüßen Koalitionsvertrag
Berlin, 26.10.2009: Die Hersteller von Biodiesel und Bioethanol begrüßen die Regelungen des Koalitionsvertrages zu Biokraftstoffen. Die vereinbarte Wiederbelebung des Marktes für reinen Biodiesel (B100) zum 1.1.2010 ist ein wichtiger Schritt, damit die deutschen Klimaschutzziele erreicht werden können, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Durch die kürzlich verabschiedete Nachhaltigkeitsverordnung sei gesichert, dass Biokraftstoffe auch zukünftig nachhaltig produziert werden.So müssen In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel und Bioethanol mindestens 35 Prozent weniger CO2 emittieren als fossile Kraftstoffe. Zudem ist die Zerstörung von besonders wertvollen Ökosystemen von vornherein ausgeschlossen. Wir produzieren damit die einzige derzeit in nennenswerten Mengen verfügbare Alternative zu herkömmlichem Als K. für Verbrennungsmotoren kommen feste, flüssige und gasförmige Stoffe, bestehend aus Kohlenstoff, Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff in Frage, die bei Verbrennung mit Luft Wärme freisetzen. Kraftstoff, sagte Baumann.
Aufgrund der bisherigen Steuerpolitik waren die P. (= autotrophe Organismen) bauen mit Hilfe von Lichtenergie (grüne Pflanzen, Photosynthese) oder mittels chemischer Energie (manche Bakterien) aus energiearmen anorganischen Stoffen komplizierte energiereichere organische Verbindungen auf. Produzenten von Biokraftstoffen in den vergangenen Jahren in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Mit der jetzt angekündigten Neuregelung kann sich für die mittelständisch geprägte Branche wieder eine Perspektive bieten, sagte Baumann. Positiv sei auch, dass die Besteuerung von reinem In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel bereits ab dem Jahr 2013 abhängig von der CO2-Effizienz sein soll. Dies führe zu einer ständigen Fortentwicklung von Biokraftstoffen. Gewinner ist aus Sicht des VDB zudem die Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft als Rohstofflieferant der Biokraftstoffindustrie. In den vergangenen beiden Jahren summierte sich die Überproduktion der europäischen Landwirte auf über 40 Mio. Tonnen Getreide. Nach Aussage des Verbandes werden damit allein in Deutschland tausende Arbeitsplätze gesichert.
Die Partner des Koalitionsvertrages hätten sich nicht von der irrational geführten Debatte der letzten Monate beeinflussen lassen. Es zeigt sich: Wer einen Beitrag des Verkehrssektors zum Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz fordert, kommt um den Einsatz von nachhaltig produzierten Biokraftstoffen nicht herum, sagte Baumann.
Autor: Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e. V.
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BUND warnt: Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werdenBerlin, 21.01.2010: Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW-Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll-Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben.
Gammelfleisch gehört eingefärbtBerlin, 19.12.2009: Zur Prävention weiterer Gammelfleisch-Skandale muss die Kennzeichnungspflicht von Schlachtabfällen schnell Gesetz werden - notfalls im nationalen Alleingang. Der vzbv fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einfärbungspflicht rasch umzusetzen. Es müsse verhindert werden, dass so genanntes K3-Material in Fleischprodukten, egal ob Döner oder Tortellini, verarbeitet werde.
Für Tierrechte vor Gericht ziehenBerlin, 10.11.2009: Der Koalitionsvertrag des Saarlandes sieht die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage für anerkannte Tierschutzorganisationen vor. Tierschützer halten die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage für dringend erforderlich, um die Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften durch seriöse Tierschutzverbände gerichtlich überprüfen lassen zu können. Bisher können Verbände - sozusagen als Anwalt der Tiere - bei Verstößen gegen Tierschutzrecht lediglich Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft erstatten.
„Pflichtenheft Umwelt“ für Schwarz-Gelb: Klimaschutz und Energiesparen als SchwerpunkteBerlin, 06.11.2006: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, bis zum Klimagipfel in Kopenhagen Anfang Dezember ein glaubwürdiges Klimaschutz- und Energiekonzept vorzulegen. Kern eines solchen Konzepts müsse der Verzicht auf den Neubau von Kohlekraftwerken sein.
Saarland: Koalitionsvertrag setzt neue Maßstäbe für TierschutzAachen, 05.11.2009: Erfreut hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte heute die Passagen zum Tierschutz im Koalitionsvertrag des Saarlandes aufgenommen. Diese sehen u.a. die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage für anerkannte Tierschutzorganisationen und einen ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten vor. Die Vereinbarungen der Sondierungsgespräche seien damit voll erfüllt worden und die Jamaika-Koalition setze neue Maßstäbe im Tierschutz.
Biokraftstoffhersteller begrüßen KoalitionsvertragBerlin, 26.10.2009: Die Hersteller von Biodiesel und Bioethanol begrüßen die Regelungen des Koalitionsvertrages zu Biokraftstoffen. Die vereinbarte Wiederbelebung des Marktes für reinen Biodiesel (B100) zum 1.1.2010 ist ein wichtiger Schritt, damit die deutschen Klimaschutzziele erreicht werden können, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Durch die kürzlich verabschiedete Nachhaltigkeitsverordnung sei gesichert, dass Biokraftstoffe auch zukünftig nachhaltig produziert werden.
WWF vermisst im Koalitionsvertrag umweltpolitische AufbruchssignaleBerlin, 26.10.2009: Der WWF setzt große Hoffnungen auf den designierten Umweltminister Norbert Röttgen und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die umweltpolitischen Positionen im Koalitionsvertrag sind für den WWF so wenig konkret, dass es nun bei den anstehenden elementaren Entscheidungen im Klima- und Umweltschutz vor allem auf die Weitsicht und Durchsetzungsfähigkeit des neuen Bundesumweltministers und der Kanzlerin ankomme.
Koalitionsvertrag stellt Umweltbewegung vor große HerausforderungenBerlin, 26.10.2009: Zum von Union und FDP gebilligten Koalitionsvertrag erklärt Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Union und FDP bekennen sich im Koalitionsvertrag zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Die neue Koalition will gute Lebensbedingungen für kommende Generationen. Ein hehres Ziel. Doch viele Vorhaben widersprechen diesem Ziel: mehr Wachstum als regulierendes Leitprinzip, mehr Schulden, mehr Atommüll, zu wenig konkrete Maßnahmen für den Klima-, Natur- und Verbraucherschutz und schließlich die Privatisierung zentraler gesellschaftlicher Aufgaben. Der Natur- und Umweltschutz droht zum fünften Rad am Wagen zu werden.
Rückwärtsgewandte Atompolitik gefährdet BevölkerungBerlin, 15.10.2009: "Auch wenn die neue Koalition klare Festlegungen vermeiden will: Schwarz-Gelb setzt auf die völlige Freigabe der AKW-Laufzeiten und damit auf den Ausstieg aus dem Atomausstieg. Damit nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel zusätzliche Gefahren für die Bevölkerung in Kauf und gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren Energien."
Deutschland muss gentechnikfrei bleiben!Berlin, 15.10.2009: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die künftigen Koalitionäre von Union und FDP aufgefordert, das Anbauverbot des Genmais MON 810 beizubehalten und sich von ihrem Pro-Gentechnikkurs zu verabschieden. Die Ankündigung, die Nulltoleranz für in der Europäischen Union nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen zu kippen, wäre der Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Deutschland, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Stand: 26. Oktober 2009
Erstellt: 26. Oktober 2009
Erstellt: 26. Oktober 2009




















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