Politik und Wirtschaft
|
Artikel Nr.: 16117
München, 29.09.2009: Mit der Tötung von 125 Finnwalen und 80 Zwergwalen im Jahr 2009 vollzog Island die Wiederaufnahme des groß angelegten kommerziellen Walfangs im Nordwestatlantik. Walschützer berechnen die angelandete Menge an Walprodukten mit mehr als 3 Millionen Kilogramm Walfleisch und Walspeck, die ausschließlich für den japanischen Markt vorgesehen sind. Und dies trotz eines bestehenden internationalen Handelsverbotes mit Walprodukten und der Tatsache, dass noch im Juni 2009 in Japan mehr als 4.500 Tonnen Walprodukte in den Kühllagern auf Abnehmer warteten.
Die isländische Regierung zeigt dem Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu. Artenschutz und somit der EU-Gesetzgebung noch die kalte Schulter und hebt die Walfangquoten für die kommende Saison erneut an. Im kommenden Jahr werden 200 Finnwale und 200 Zwergwale zum Abschuss frei gegeben. Zusätzlich hat Kristjan Loftsson bereits angemerkt, die von der diesjährigen Quote nicht genutzten 25 Finnwale für den zusätzlichen Abschuss im kommenden Jahr einzufordern.Weiterführende Informationen:
Achtung: Umweltjournal.de übernimmt keine Haftung für veröffentlichtes Textmaterial der Autoren. Die Artikel unterliegen dem Urheberrecht der Autoren und sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung frei zum weiterverarbeiten!
Webmaster:
André Sepeur
© 1999 - =date("Y")?> by
André
Sepeur Medienberatung
plan-verde.de
Wer hat mehr Freunde: Die Sonne oder Philipp Rösler? (Ein Kommentar von Franz Alt)
EU-Analyse unterstreicht wirtschaftliche Vorteile von stärkerem Klimaschutz
Wie wär´s mit einer grünen FDP, Herr Wirtschaftsminister? Offener Brief von Franz Alt an Philipp Rösler
EU will sich aus Tierschutz zurückziehen
Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer
Klientelpolitik statt Energiepolitik
Letzter Akt für die ZDF-Serie Unser Charly 
Erfolgreiche Kampagne des Umweltinstitut München: 36.000 Stellungnahmen gegen das polnische Atomenergieprogramm 
Umweltschutz-Bilanz 2011: Fukushima, halber Atomausstieg und die Untätigkeit einer Verbraucherschutzministerin. 2012 entscheidend für Agrarreform
Lacoma-Baumbesetzung: Polizei räumt rechtswidriges Vorgehen gegen ROBIN WOOD-Aktivisten ein