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Prinzessin Stephanie von Monaco ist Präsidentin der „Federation Mondiale du Cirque“. Diese Organisation setzt sich vehement für den Erhalt des klassischen Zirkus und damit für Wildtiere im Zirkus ein.


Der Staatspräsident der Malediven, Mohamed Nasheed, und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben in Berlin eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.


Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.


Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.



13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.





Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die dunkle Seite der Schokolade“ des SÜDWIND-Instituts.


Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.



Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.



Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16117

Islands Walfangolympiade

München, 29.09.2009: Mit der Tötung von 125 Finnwalen und 80 Zwergwalen im Jahr 2009 vollzog Island die Wiederaufnahme des groß angelegten kommerziellen Walfangs im Nordwestatlantik. Walschützer berechnen die angelandete Menge an Walprodukten mit mehr als 3 Millionen Kilogramm Walfleisch und Walspeck, die ausschließlich für den japanischen Markt vorgesehen sind. Und dies trotz eines bestehenden internationalen Handelsverbotes mit Walprodukten und der Tatsache, dass noch im Juni 2009 in Japan mehr als 4.500 Tonnen Walprodukte in den Kühllagern auf Abnehmer warteten.


Neben der Tatsache, dass es sich um die größte Waljagd Islands seit den 1980er Jahren handelt, feiert der einzige isländische Finnwaljäger Kristjan Loftsson, Eigentümer des Walfangunternehmens Hvalur, die Tötung des 15.000sten Finnwal seit Gründung der Firma im Jahr 1947.

“Walfängern sind der Schutzstatus von Walen, internationale Schutzbestimmungen und Handelsbeschränkungen vollkommen egal. Bedauerlicherweise gelingt es ihnen zusätzlich, einige Regierungen zu instrumentalisieren“, sagt Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und verweist auf die Bedeutung des internationalen Walfangverbotes, das „ist der höchstmögliche rechtliche Schutz von Waltieren vor Bejagung und die internationale Staatengemeinschaft muss auf den Vollzug dieser Artenschutzerrungenschaft drängen“.

Die Walschützer fordern von der EU-Kommission, dass sie in den Verhandlungen mit Island über einen EU-Beitritt die Beendigung der Walfangaktivitäten zu einem Kriterium macht. “Die Gesetzeslage innerhalb der Europäischen Union ist klar und Walfang ist in allen Formen verboten“, sagt der WDCS-Sprecher und fordert eine Aufwertung internationaler Artenschutzbestimmungen durch verstärktes Augenmerk auf den Vollzug.

Die isländische Regierung zeigt dem Artenschutz und somit der EU-Gesetzgebung noch die kalte Schulter und hebt die Walfangquoten für die kommende Saison erneut an. Im kommenden Jahr werden 200 Finnwale und 200 Zwergwale zum Abschuss frei gegeben. Zusätzlich hat Kristjan Loftsson bereits angemerkt, die von der diesjährigen Quote nicht genutzten 25 Finnwale für den zusätzlichen Abschuss im kommenden Jahr einzufordern.

Schreiben Sie noch heute eine Protest-E-Mail an die Premierministerin und den Fischereiminister Islands und fordern Sie ein Ende des isländischen Walfangs!

Zusatzinformation
Die Kalkulation der WDCS zu der Gesamtmenge an in Island angelandeten Walprodukten basiert auf einem 2009 im Wissenschaftsausschuss eingereichten Dokument, das sich mit den nutzbaren Mengen pro Wal befasst. Zur Berechnung wurden keine Maximalwerte herangezogen. Für einen Finnwal werden die Durchschnittswerte von 16 Tonnen Fleisch und 8 Tonnen Walspeck herangezogen. Ein Zwergwal gibt insgesamt durchschnittlich 3 Tonnen Walspeck und Fleisch. Die Gesamtmenge der in Island angelandeten nutzbaren Mengen an Walfleisch und Walspeck liegt somit bei 3.240.000 Kilogramm. Walfänger nutzen weit geringere Angaben. Diese Angaben sind u.a. auch politisch motiviert, da die Fangquoten innerhalb des zunehmend kommerzialisierten Walfangs in Grönland auf Grund von Mengenangaben errechnet werden und Walfänger dazu tendieren, nur die besten Teile dieser gefährdeten Tiere zu nutzen und nicht so viel wie nur möglich zu verwerten.
Autor: WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH

Weiterführende Informationen:


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Hagener „Wal- und Delfinschutz-Forum“ im Gutachterausschuss des Bundesministeriums
Hagen-Hohenlimburg, 17.03.2010: Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat am Montag den Geschäftsführer und Gründer des Hohenlimburger „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF), Jürgen Ortmüller, in den Gutachterausschuss zur Überarbeitung des Säugetiergutachtens für die in Deutschland in Zoos gehaltenen Delfine einberufen.
Vom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die Artenvielfalt
München/Doha, 13.03.2010: Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13. bis 25. März im Emirat Katar stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch CITES). Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Vertreter der bedrohten Artenvielfalt vor, über deren Schutz dort diskutiert wird.
Eine Reise zu Walen und Delphinen
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Hagen, 28.02.2010: Genau zwei Monate nach einem tödlichen Unfall eines Trainers im Loro Park auf Teneriffa, der von einem Orca-Wal auf den Beckenbogen gezogen worden war und ertrunken ist, kam es gestern im Sea World Themenpark in Orlando/Florida erneut zu einem Todesfall einer Trainerin. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) forderte bereits wiederholt den Stopp der Shows mit den Killerwalen.
Neuer Bericht kritisiert Walfangaktivitäten in Grönland
München, 24.02.2010: Eine interimistisch einberufene Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) am 4. und 5. März in St. Petersburg, Florida, USA entscheidet über die Legalisierung der Bejagung von Buckelwalen im Nordatlantik. Zünglein an der Waage wird erneut die Position der Europäischen Union sein.
Gewilderte Elefanten, leere Meere
München, 22.02.2010: Artenschutzkonferenz entscheidet über Schutz von Thunfisch, Haien, Elefanten und Eisbären. Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar.
Keine „grüne Welle“ für den Natur- und Artenschutz
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Jüngster Schirmherr Deutschlands möchte Wale retten
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Neuer Anlauf zum Stopp des Artensterbens
Berlin/Madrid, 27.01.2010: Der NABU hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen aufgefordert, sich auf der Konferenz der spanischen Ratspräsidentschaft (26.-27.1.) für ein ambitioniertes Biodiversitätsziel einzusetzen. „Alle bisherigen Forschungsberichte haben belegt, dass die Europäische Union ihr selbst gestecktes Ziel, das Artensterben bis zum Ende des Jahres 2010 zu stoppen, mit ihrer bisherigen Politik nicht erreichen kann.

Stand: 29. September 2009
Erstellt: 29. September 2009