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Umweltlexikon
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Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.


Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.



13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.





Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die dunkle Seite der Schokolade“ des SÜDWIND-Instituts.


Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.



Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.




"Eine interimistisch einberufene Tagung der IWC entscheidet über die Legalisierung der Bejagung von Buckelwalen.



In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) die volkswirtschaftlichen Effekte der Biodieselproduktion in Deutschland errechnet.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16093

Walwerbung - Wahlwerbung?

Berlin, 22.09.2009: Hier kommt die Antwort der SPD auf unseren Artikel vom 13.09.2009 zur Frage: Wie steht Frank-Walter Steinmeier zum Arten- und Klimaschutz? Liebe Bürgerin, lieber Bürger, für die Übersendung des 8-Punkte Wal-Programm danke ich Ihnen. Tierschutz, Meeresschutz und der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts sind Themen die in der SPD schon lange im Focus unserer Politik.


Ich stelle in meinem Regierungsprogramm auch konkrete Maßnahmen vor, wie ich den Schutz der Umwelt und der Tierwelt stärken und dieser ethischen Verantwortung gerecht werden will. Die SPD tritt insbesondere weiter aktiv für die Verbesserung des Schutzes und des Erhalts aller Walarten ein.

Ein weiteres Anliegen, das wir mit Ihnen teilen, ist die Forderung nach einem einheitlichen Umweltgesetzbuch. Obwohl sich die Kanzlerin selbst für das UGB stark gemacht hat, ist es ihr nicht gelungen, sich gegen die ewig gestrigen Verhinderer aus Bayern durchzusetzen. Sie hat sich beim Klimaschutz zurückgezogen, jetzt hat sie auch beim UGB ihre umweltpolitische Glaubwürdigkeit durch Zaudern und Nicht-Entscheiden verspielt. Dies wiegt umso schwerer, als sie selbst als ehemalige Umweltministerin bereits am UGB scheiterte. Das Gesetzgebungsvorhaben konnte damals wegen verfassungsrechtlicher Hindernisse – es fehlte an einer ausreichenden Gesetzgebungskompetenz des Bundes für die Bereiche Wasser und Naturschutz sowie für das notwendige Verfahrensrecht - nicht zu Ende geführt werden. Leider haben bei der Union Wirtschaftinteressen Vorrang vor Umweltstandards. Wir wollen das UGB! - Mit der SPD wird es zügig einen neuen Anlauf zum Umsetzung eines Umweltgesetzbuches geben.


Um die Reduktion des Unterwasserlärms zu beschleunigen, hat der SPD-Minister Sigmar Gabriel bei der Vertragsstaatenkonfernz der ASCOBANS (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale (und Delfine) in der Nord- und Ostsee) das Thema Unterwasserlärm auf die Tagesordnung gebracht. Hier hat Sigmar Gabriel das Thema bei der Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention in Nairobi 2005 und in Rom 2008 mit Resolutionsvorschlägen vorangebracht. Bei der anstehenden Reform der gemeinsamen Fischereipolitik wird die SPD dem Schutz gefährdeter Arten und Lebensräume eine besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Auf europäischer Ebene werden wir zur Beifangreduzierung von Walen nachdrücklich drängen und national flankierende Maßnahmen entwickeln.

Auch die SPD sieht einen dringenden Bedarf an der Sicherung der Lebensräume für Walarten. Darum werden wir ein weltweites repräsentatives Netzwerk von Meeresschutzgebieten bis 2012 vorantreiben – ich werde in Deutschland den ersten Meeresnationalpark schaffen. Dies habe ich in meinem Regierungsprogramm explizit festgelegt. Wir wollen den Schutz der Biodiversität in allen Facetten stärken. Neben der Arbeit im Regierungsbereich steht die SPD hierzu im Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen, auch und besonders mit den Tierschutzverbänden.
Autor: Ursula Heinen

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Artenschutz, Klimaschutz":
Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2009 um 8,4 Prozent gesunken
Berlin, 05.03.2010: Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken (minus 8,4 Prozent).
Earth Hour 2010: Weltweit gehen die Lichter aus
Berlin, 03.03.2010: Am Brandenburger Tor in Berlin gehen am 27. März genauso die Lichter aus wie im New Yorker Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai. Die Verdunklungsaktion ist Teil der vom WWF ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“.
Gewilderte Elefanten, leere Meere
München, 22.02.2010: Artenschutzkonferenz entscheidet über Schutz von Thunfisch, Haien, Elefanten und Eisbären. Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar.
Neue Klimaschutzkampagne in Köln
Köln, 18.02.2010: Obwohl seit mehr als 20 Jahren der Fachwelt bekannt ist, dass sehr wahrscheinlich ein Klimawandel bevorsteht, wurde diese Tatsache in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit wenig beachtet. Ein sofortiges Handeln ALLER ist dringend notwendig, um den Lebensraum der Menschheit zukunftsfähig zu gestalten!
Keine „grüne Welle“ für den Natur- und Artenschutz
Berlin 18.02.2010: 2007 hatte die Bundesregierung mit der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt ein Paket mit 330 Zielen und rund 430 Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt verabschiedet. Große Verantwortung für deren Umsetzung haben die Bundesländer.
Fleischfreier Wochentag soll das Klima retten
Gerlingen, 17.02.2010: Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt – aus Klimaschutz-Gründen. Denn die Fleischproduktion trägt massiv zur Klimaerwärmung bei.
Nach Kopenhagen: Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele
Berlin, 27.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2-Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen.
Neuer Anlauf zum Stopp des Artensterbens
Berlin/Madrid, 27.01.2010: Der NABU hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen aufgefordert, sich auf der Konferenz der spanischen Ratspräsidentschaft (26.-27.1.) für ein ambitioniertes Biodiversitätsziel einzusetzen. „Alle bisherigen Forschungsberichte haben belegt, dass die Europäische Union ihr selbst gestecktes Ziel, das Artensterben bis zum Ende des Jahres 2010 zu stoppen, mit ihrer bisherigen Politik nicht erreichen kann.
Heizung gluckert: Zeichen für Schwachstelle am Haus
Osnabrück, 27.01.2010: Die Heizung gluckert, sie strahlt nicht gleichmäßig Wärme ab oder die jährliche Nebenkostenabrechnung ist sehr hoch? Wer sich für den Klimaschutz einsetzen und dabei Energie einsparen möchte, der sollte jetzt seine Heizung näher unter die Lupe nehmen und bei Bedarf einen Fachmann einschalten. „Private Haushalte verbrauchen rund 80 Prozent ihrer Energie zum Heizen – das Einsparpotenzial ist riesig“, weiß Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Deutsche Umwelthilfe sucht die „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“
Radolfzell, 12.01.2010: Siegerkommune erhält eine 30 kW-Photovoltaikanlage – Sonderpreise für energieeffiziente Informationstechnik und Green IT – Schirmherr Mojib Latif ruft Kommunen zu mutigem Handeln auf – Bewerbungsschluss ist der 30. April 2010. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet auch in diesem Jahr wieder Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im kommunalen Klimaschutz aus.

Stand: 22. September 2009
Erstellt: 22. September 2009