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Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 15958

Rettungsplan für Wale und Delfine

München, 08.08.2009: Vor wenigen Tagen ging die zweite Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens zum Schutz von Walen und Delfinen im Pazifik zu Ende. Im Jahr 2006 feierten wir, nach jahrelanger, intensiver Arbeit, den Beschluss dieses Abkommens. Seither stehen Experten der WDCS den Regierungen der pazifischen Inselstaaten mit Rat und Tat zur Seite, um die Prioritäten für die Entwicklung von Schutz-, aber auch Forschungsinitiativen in der Region zu entwickeln.


Zentraler Diskussionspunkt der Tagung war ein von der WDCS verfasstes Dokument über die zahlreichen Gefahren für Wale und Delfine im Abkommensgebiet. Die Reaktion war der Beschluss eines umfassenden Aktionsplanes für die kommenden Jahre.

“Die ambitionierte Zielsetzung des Aktionsplanes sieht Schutzmaßnahmen vor, die versuchen, sämtlichen Gefahren, insbesondere die Auswirkungen der Fischereiaktivitäten, Lärmverschmutzung und Zerstörung des Lebensraumes zu adressieren“ sagt Cara Miller, Leiterin des pazifischen Walschutzprogramms der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vor Ort.

Wir erachten es auch als Auszeichnung und zusätzliche Motivation, dass die 12 Vertragsstaaten die WDCS dafür bestimmt haben, die technische und wissenschaftliche Arbeitsgruppe des Abkommens zu leiten. Trotz der nahezu ausschließlich positiven Nachrichten gilt auch für diese Region, dass Schutzmaßnahmen erst von den einzelnen Staaten in die Praxis umgesetzt werden müssen.

Doch zweifellos ist es ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Hintergrundinformationen über das Abkommen erhalten Sie hier.

Diese offizielle Webseite des Abkommens wurde ebenfalls von der WDCS entwickelt und zur Beschleunigung des Informationsaustausches den Staaten zur Verfügung gestellt.

Ihr


Nicolas Entrup
WDCS Deutschland/Österreich
Geschäftsführer






PS: WalhelferInnen gesucht! Haben Sie Lust und Zeit, in den kommenden Wochen Informationskundgebungen der WDCS aktiv mitzubetreuen, dann melden Sie sich bitte, bei meiner Kollegin Ulla Ludewig: kontakt@wdcs.org





Autor: WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH

Weiterführende Informationen:


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Stand: 8. August 2009
Erstellt: 8. August 2009