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Umweltlexikon
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Prinzessin Stephanie von Monaco ist Präsidentin der „Federation Mondiale du Cirque“. Diese Organisation setzt sich vehement für den Erhalt des klassischen Zirkus und damit für Wildtiere im Zirkus ein.


Der Staatspräsident der Malediven, Mohamed Nasheed, und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben in Berlin eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.


Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.


Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.



13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.





Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die dunkle Seite der Schokolade“ des SÜDWIND-Instituts.


Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.



Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.



Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 15958

Rettungsplan für Wale und Delfine

München, 08.08.2009: Vor wenigen Tagen ging die zweite Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens zum Schutz von Walen und Delfinen im Pazifik zu Ende. Im Jahr 2006 feierten wir, nach jahrelanger, intensiver Arbeit, den Beschluss dieses Abkommens. Seither stehen Experten der WDCS den Regierungen der pazifischen Inselstaaten mit Rat und Tat zur Seite, um die Prioritäten für die Entwicklung von Schutz-, aber auch Forschungsinitiativen in der Region zu entwickeln.


Zentraler Diskussionspunkt der Tagung war ein von der WDCS verfasstes Dokument über die zahlreichen Gefahren für Wale und Delfine im Abkommensgebiet. Die Reaktion war der Beschluss eines umfassenden Aktionsplanes für die kommenden Jahre.

“Die ambitionierte Zielsetzung des Aktionsplanes sieht Schutzmaßnahmen vor, die versuchen, sämtlichen Gefahren, insbesondere die Auswirkungen der Fischereiaktivitäten, Lärmverschmutzung und Zerstörung des Lebensraumes zu adressieren“ sagt Cara Miller, Leiterin des pazifischen Walschutzprogramms der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vor Ort.

Wir erachten es auch als Auszeichnung und zusätzliche Motivation, dass die 12 Vertragsstaaten die WDCS dafür bestimmt haben, die technische und wissenschaftliche Arbeitsgruppe des Abkommens zu leiten. Trotz der nahezu ausschließlich positiven Nachrichten gilt auch für diese Region, dass Schutzmaßnahmen erst von den einzelnen Staaten in die Praxis umgesetzt werden müssen.

Doch zweifellos ist es ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Hintergrundinformationen über das Abkommen erhalten Sie hier.

Diese offizielle Webseite des Abkommens wurde ebenfalls von der WDCS entwickelt und zur Beschleunigung des Informationsaustausches den Staaten zur Verfügung gestellt.

Ihr


Nicolas Entrup
WDCS Deutschland/Österreich
Geschäftsführer






PS: WalhelferInnen gesucht! Haben Sie Lust und Zeit, in den kommenden Wochen Informationskundgebungen der WDCS aktiv mitzubetreuen, dann melden Sie sich bitte, bei meiner Kollegin Ulla Ludewig: kontakt@wdcs.org



Autor: WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Wale, Delfine":
Hagener „Wal- und Delfinschutz-Forum“ im Gutachterausschuss des Bundesministeriums
Hagen-Hohenlimburg, 17.03.2010: Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat am Montag den Geschäftsführer und Gründer des Hohenlimburger „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF), Jürgen Ortmüller, in den Gutachterausschuss zur Überarbeitung des Säugetiergutachtens für die in Deutschland in Zoos gehaltenen Delfine einberufen.
Eine Reise zu Walen und Delphinen
Wädenswil, 08.02.2010: Haben Sie genug von der eisigen Kälte? Dann ist es Zeit, an die Sommerferien zu denken. Vor der Côte d’Azur können Sie an Bord des Forschungsschiffes von OceanCare unvergessliche Momente erleben. Finnwale, Pottwale, Rundkopfdelphine, Grosse Tümmler, Gewöhnliche Delphine und Streifendelphine:
Sea-World Unfall auch in deutschen Delfinarien möglich
Gerlingen, 02.03.2010: Nach dem tödlichen Angriff eines Orcas im Sea-World Freizeitpark Orlando/Florida warnt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt vor möglichen Angriffen von Delfinen in deutschen Delfinarien. Gerade Kinder, die in Delfinarien direkten Kontakt zu den Tieren haben, z. B. durch Handfütterung oder sogenannte Delfintherapien, befänden sich in großer Gefahr.
Wal- und Delfinschutz-Forum fordert nach Todesfall mit einem Killerwal den Stopp der Vergnügungs-Shows
Hagen, 28.02.2010: Genau zwei Monate nach einem tödlichen Unfall eines Trainers im Loro Park auf Teneriffa, der von einem Orca-Wal auf den Beckenbogen gezogen worden war und ertrunken ist, kam es gestern im Sea World Themenpark in Orlando/Florida erneut zu einem Todesfall einer Trainerin. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) forderte bereits wiederholt den Stopp der Shows mit den Killerwalen.
Jüngster Schirmherr Deutschlands möchte Wale retten
Radolfzell, 08.02.2010: Mit einem Überraschungs-Coup startet die gemeinnützige Meeres- und Umweltschutzorganisation ProWal aus Radolfzell ihr Projekt „Delfin- und Walschutzgebiet Atlantik – IMPACABA.“ Die Schirmherrschaft als symbolisches Amt wurde, nicht wie sonst üblich, einem Prominenten übertragen, sondern dem 7-jährigen Adam Jason Grimm aus Unterfranken.
Ein Oscar für die Delfine?
München, 03.02.2010: Der Dokumentarfilm „Die Bucht“ wurde für den Oscar nominiert. Wie die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ soeben bekannt gab, wurde der Film über die japanische Delfinjagd in die enge Auswahl für den „Besten Dokumentarfilm“ aufgenommen.
Niedrigster Fangzahl folgt höchste Quote seit 15 Jahren
München, 09.12.2009: Die norwegische Fischereiministerin Lisbeth Berg Hansen gab auf einem Treffen der Norwegischen Zwergwalfänger Vereinigung in Svolvae, Norwegen, die selbst auferlegte Walfangquote für die kommende Walfangsaison bekannt. Im Jahr 2010 sollen 1286 Zwergwale getötet werden dürfen. Das sind 401 Tiere mehr als in der letzten Fangsaison und die höchste selbst auferlegte Fangquote seit Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs durch Norwegen.
24 Türen öffnen für die Wale Südamerikas
München, 03.12.2009: Wer kennt ihn nicht, mit 24 kleinen Überraschungen versüßt er vielen von uns die Wartezeit bis Weihnachten: der Adventskalender. Wir vom WDCS-Team möchten es dieses Jahr ein Mal umgekehrt machen. In 24 Türchen stellen wir Ihnen in unserem Online-Adventskalender ein ganz besonderes Schutzprojekt von Meeressäugern in Argentinien vor.
Neue japanische Regierung soll Verkauf von giftigem Wal- und Delfinfleisch verbieten
München, 24.11.2009: Offener Brief von Arten- und Verbraucherschutzverbänden! Eine internationale Allianz aus 49 Verbraucherschutz- und Umweltverbänden sowie Wissenschaftlern hat heute die neue japanische Regierung aufgefordert, die Jagd auf Kleinwale und Delfine sofort zu beenden. Darüber hinaus fordern die Verbände, den Verkauf des mit Quecksilber und anderen Giftstoffen stark belasteten Fleisches zu verbieten.
Kinofilm "Die Bucht" sorgt für Zündstoff
Radolfzell/Hagen, 05.11.2009: Der Kinofilm "Die Bucht", der als Öko-Thriller weniger blutige Bilder von den japanischen Delfintreibjagden zeigt, als vom Kinobesucher befürchtet, sorgt nach wie vor für Zündstoff. Delfinschutzorganisationen kritisieren die Haltung der Delfine in den drei deutschen Zoos in Duisburg, Münster und Nürnberg. Nach Aussagen der deutschen Delfin- und Walschutzorganisationen WDSF und ProWal vertuschen die Delfinarienbetreiber der ...

Stand: 8. August 2009
Erstellt: 8. August 2009