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Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 14961

Heiße Luft und globale Erwärmung

Berlin, 25.11.2008: Was heute für den Klimaschutz getan wird, reicht nicht aus, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Die Klima-Allianz fordert als Zusammenschluss von derzeit 104 zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen wirksame Klimaschutzmaßnahmen von Politik und Wirtschaft, um die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland zu verringern. Am 6. Dezember ruft das Bündnis alle Bundesbürger auf, sich am Klimaaktionstag zu beteiligen.


Die VERBRAUCHER INITIATIVE zeichnet den Klimaaktionstag als Initiative des Monats aus.

Unter dem Motto „Große Konzerne - kleines Verantwortungsbewusstsein“ wird am Klimaaktionstag mit gezielten Aktivitäten auf Klimaversprechen, die nicht mehr als „heiße Luft“ sind, von Konzernen aufmerksam gemacht. Denn Marketingprofis versehen einige Unternehmen mit grünen Feigenblättern, die davon ablenken sollen, dass so klimaschädlich weitergewirtschaftet wird wie bisher. Als Protest gegen das „Greenwashing“ von Klimasündern sollen vor den Hauptzentralen und Filialen von EnBw, Vattenfall, E.on, RWE, Audi, und CMA Aktionen stattfinden.

Seit 2005 wird der weltweite Klimaaktionstag zeitgleich mit der jährlichen UN-Klimakonferenz veranstaltet. Vor einem Jahr zeigten Menschen in 70 Ländern ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Klimapolitik und die Klima-Allianz rief in Deutschland erstmals zur Beteiligung am Aktionstag auf. Rund 10.000 Menschen demonstrierten bundesweit für mehr Klimaschutz. Zentrale Forderungen des Bündnisses an die deutsche Politik sind die Förderung
sowie
Zur Klima-Allianz gehören Kirchen, Entwicklungs-und Verbraucherschutzorganisationen, Umwelt- und Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und andere Gruppen. Wer sich am Aktionstag beteiligen will, findet dazu unter www.die-klima-allianz.de und www.alles-heisse-luft.de Informationen.

Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Weiterführende Informationen:


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Stand: 25. November 2008
Erstellt: 25. November 2008