Wirtschaftliche Folgen des Artensterbens
Brüssel, 16.11.2007: Die Europäische Kommission hat eine Internet-Konsultation über die Kosten des Artensterbens gestartet. Nach einer entsprechenden Einigung der Umweltminister auf dem G8+5-Gipfel im März 2007 in Potsdam unterstützt die EU-Kommission damit Deutschland bei den Vorbereitungen für eine Studie über die wirtschaftliche Bedeutung des Artensterbens. Die Leitung der Studie wird ein unabhängiger Wirtschaftswissenschaftler übernehmen.Inhalt der Studie wird eine Untersuchung der finanziellen Folgen sein, die das weltweite Das A. hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Artensterben und der damit verbundene Rückgang an Ökosystemleistungen haben. Die Kosten fehlender Schutzmaßnahmen werden den Kosten einer wirksamen Erhaltung und nachhaltigen Nutzung gegenübergestellt. Neben den vielen anderen Gründen, das Artensterben aufzuhalten, müssen wie die G8+5-Minister bei Verabschiedung ihrer Potsdamer Initiative erläuterten - auch wirtschaftliche Argumente klar offen gelegt werden.
Die Studie wird den Wert der Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt noch einmal unterstreichen, und ihre Schlussfolgerungen dürften dazu beitragen, kosteneffiziente politische Antworten zu finden. Als Grundlage für diese Studie zur Vorlage auf der 9.Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt ist die Biodiversität von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Für weitere Infos siehe auch Stichwort "Artenvielfalt".
biologische Vielfalt im Mai 2008 in Bonn werden zunächst die Ergebnisse der Konsultation in einem Bericht ausgewertet.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
Weiterführende Informationen:
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Neues Waldgesetz verschenkt Chancen für Natur- und ArtenschutzBerlin, 21.06.2010: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist das vom Bundestag beschlossene Bundeswaldgesetz eine verschenkte Chance für mehr Natur- und Artenschutz im deutschen Wald. Der Gesetzgeber habe es versäumt, verbindliche und bundesweit gültige Standards der guten fachlichen Praxis festzuschreiben, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig BeachtungBerlin, 25.05.2010: 53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung.
Mario Adorf gibt Walen eine Stimme!Delfinschutzorganisation WDCS erhält attraktive und renommierte Unterstützung bei ihren Bemühungen, Walfangaktivitäten weltweit zu beenden und Wale besser zu schützen. Mario Adorf, Schauspieler und Walhelfer, ist Protagonist des neuen aufrüttelnden Spots der WDCS, der im TV, Kino und im Internet einsetzbar ist.
25 Verbände fordern Absage der Bundesregierung an gefährlichen WalfangkompromissMünchen, 14.05.2010: In einem Offenen Brief haben 25 Umwelt- und Tierschutzorganisationen Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, auf ein Ende des kommerziellen Walfangs zu drängen, statt gefährliche Kompromisse einzugehen. Deutschland hat einen Kompromiss zwischen Walfang- und Walschutzinteressen mit ausgehandelt, über den auf der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im Juni abgestimmt werden soll.
Der Kniefall von DohaFrankfurt a. M. / Doha, 26.03.2010: Mit Anträgen zum Schutz der Roten Koralle, des Blauflossentunfischs und diverser Haiarten hätte die internationale Staatengemeinschaft auf der UN-Artenschutzkonferenz in Doha die Gelegenheit gehabt, die Artenvielfalt in den Meeren besser zu schützen.
Verschnaufpause für ElefantenMünchen/Doha, 22.03.2010. Die Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) hat am Montag den von Tansania und Sambia beantragten Verkauf von 111 Tonnen Elfenbein ebenso abgelehnt wie den Antrag der beiden Länder, ihre Elefantenbestände in Anhang II der CITES-Anhänge herunterzustufen.
Großer Sieg für kleine TiereMünchen/Doha, 23.03.2010: Für zehn Tierarten, die durch den Heimtierhandel bedroht sind, wurden am Sonntag auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, englisch CITES) Schutzmaßnahmen beschlossen:
Tag des Waldes – Regenwaldschutz durch WaldinvestmentsBonn, 19.03.2010: Am internationalen Tag des Waldes am 21. März gedenkt man bereits seit den 70er Jahre der globalen Waldvernichtung. Trotzdem ist dieser wichtige Umwelttag in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Dabei ist seine Botschaft die weltweite Waldzerstörung zu stoppen heute aktueller denn je: Jährlich werden weltweit 20 Millionen Hektar Regenwald vernichtet, eine Fläche fünf Mal so groß wie die Schweiz.
Stand: 16. November 2007
Erstellt: 16. November 2007
Erstellt: 16. November 2007




















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