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Prinzessin Stephanie von Monaco ist Präsidentin der „Federation Mondiale du Cirque“. Diese Organisation setzt sich vehement für den Erhalt des klassischen Zirkus und damit für Wildtiere im Zirkus ein.


Der Staatspräsident der Malediven, Mohamed Nasheed, und Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben in Berlin eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart.


Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.


Der Schauspieler Thomas Kretschmann engagiert sich jetzt erstmals für eine Anti-Pelz-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V.



13 TierschützerInnen auf der Anklagebank in Wien.





Kinderarbeit und katastrophale Arbeitsbedingungen sind die Schattenseiten unserer Billigschokolade. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die dunkle Seite der Schokolade“ des SÜDWIND-Instituts.


Am Brandenburger Tor gehen am 27.03 genauso die Lichter aus wie im Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.



Erneuter Todesfall einer Trainerin in einem Sea World Tierpark.



Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 11109

verstrahlt - verdrängt - vergessen - Greenpeace auf der Photokina

Köln, 27.09.2006: Rund 80 Fotos gegen das Vergessen zeigt Greenpeace von 26. September bis 1. Oktober auf der Photokina in Köln. Es sind Bilder des niederländischen Fotografen Robert Knoth. Die Fotos dokumentieren, was heute gern verleugnet oder totgeschwiegen wird: das Leid von Menschen, die von radioaktiver Verseuchung betroffen sind. Für seine bewegenden Schwarz-Weiß-Bilder reiste Robert Knoth nach Tschernobyl (Ukraine), nach Mayak und Tomsk (Russland) sowie nach Semipalatinsk (Kasachstan).


Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf aus den Niederlanden erzählt vom Leid der betroffenen Menschen, von ihrem Alltag unter schwierigen Bedingungen und von ihren Versuchen, dem Leben trotzdem ein wenig Glück abzutrotzen. Seine Bilder erzeugen Nähe und Vertrautheit, ohne voyeuristisch zu sein.

Auf einem Bild ist Anja Pesenko, geboren 1990. Im Alter von vier Jahren diagnostizierten die Ärzte bei ihr einen Hirntumor. Heute ist Anja 15 und wird ihr Bett wohl nie mehr verlassen können. Ihre Eltern Walentina und Wazlaw Pesenko stammen aus Zakoptje, einem Ort, der durch den Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 hochgradig radioaktiv verseucht wurde.

Außer auf der Photokina in Köln ist die Austellung weltweit in rund 30 Ländern zu sehen. Unter anderem in der Athener U-Bahn, im Europäischen Parlament in Brüssel und im Haus der Fotografie in Moskau. In Deutschland ist sie nach der Photokina vom 18. Oktober bis zum 5. November in München im Gasteig zu sehen.
Autor: Greenpeace e.V.

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Tschernobyl":
Weniger Insekten am Reaktor
München, 23.03.2009: Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Volkszählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.
Tschernobyls Kinder zeugen: Atomkraft ist niemals sicher!
Wien, 25.07.2007: Die Tschernobyl-Katastrophe liegt 21 Jahre zurück, die dramatischen Folgen sind bis heute spürbar. Seit elf Jahren hilft GLOBAL 2000 "Tschernobyls vergessenen Kindern". Anlässlich des Besuches des 1.000sten Tschernobylkindes in Ybbs an der Donau warnt GLOBAL 2000 im Rahmen eines Pressegespräches und Besuches bei BK Gusenbauer vor den Gefahren der Atomkraft.
Was geschah am 12.9.1986?
Berlin, 28.12.2006: Risikogebiet Elbmarsch. Seit Ende der 80er Jahre erkranken dort statistisch gesehen mehr Kinder an Leukämie als irgendwo sonst auf der Welt. Von offizieller Seite gibt es dazu keine Erklärung. Am Nordufer der Elbe stehen in Sichtweite das KKW Krümmel und das Kernforschungszentrum GKSS. Die Bürgerinitiative gegen Leukämie in der Elbmarsch e.V., die Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und ....
Franz Alt im Parlament in Südkorea
Baden-Baden, 28.10.2006: Bei einer Veranstaltung über die Atomenergie in Südkorea sprach im Parlament von Seoul auch der deutsche Fernsehjournalist Franz Alt. Eingeladen hatten koreanische Umweltverbände und atomkritische Parlamentsabgeordnete. Franz Alt sagte: "Obwohl Südkorea mit 40 Prozent Atomstrom noch mehr von der Atomwirtschaft abhängig ist als Deutschland, ist auch bei Ihnen der Atomausstieg möglich.
Wo die Umwelt gequält wird
München, 21.10.2006: Umweltschützer haben die zehn giftigsten Orte der Welt gekürt. Der Mensch ist die größte Umweltkatastrophe. Und amerikanische Umweltschützer haben seine zehn schlimmsten Südenfälle ausgemacht. Weltweit leiden rund zehn Millionen Menschen unter Schwermetallen, Abgasen und Chemiekalien. In vielen Orten ist die Lebenserwartung mittlerweile auf Mittelalter-Niveau gesunken.
Neues Risiko-Atomkraftwerk in Bulgarien droht
Wien, 14.10.2006: Gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen protestiert GLOBAL 2000 heute in Wien im Rahmen einer Info-Veranstaltung gegen die Pläne der bulgarischen Regierung, ein Atomkraftwerk im bulgarischen Belene zu errichten. In 23 Ländern finden heute Proteste gegen das geplante AKW Belene statt. Die Erfahrungen mit dem bulgarischen AKW Kosloduje haben gezeigt, dass den Behörden die Vertuschung von Unfällen wichtiger ist, als ....
Waldpilze immer noch radioaktiv belastet
Berlin, 02.10.2006: Für viele Sammler schlägt das Herz seit kurzem höher: Nach den ersten Regenschauern im August ist die Pilzsaison eingeläutet. Doch beim Pilzessen ist laut BUND Vorsicht angebracht. Denn auch 20 Jahre nach dem Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl weisen vor allem Wildpilze aus dem Süden Deutschlands noch immer erhöhte Konzentrationen des radioaktiven Cäsium 137 auf. In den besonders hoch belasteten .....
verstrahlt - verdrängt - vergessen - Greenpeace auf der Photokina
Köln, 27.09.2006: Rund 80 Fotos gegen das Vergessen zeigt Greenpeace von 26. September bis 1. Oktober auf der Photokina in Köln. Es sind Bilder des niederländischen Fotografen Robert Knoth. Die Fotos dokumentieren, was heute gern verleugnet oder totgeschwiegen wird: das Leid von Menschen, die von radioaktiver Verseuchung betroffen sind. Für seine bewegenden Schwarz-Weiß-Bilder reiste ....
Alles bricht, ein Reaktorkern nicht - oder doch?
Hamburg, 06.07.2006: Am Donnerstag wird Tony Blair wohl den Startschuss für den Bau neuer Atomkraftwerke geben. In den Regierungsschubladen lagern derweil brisante Dokumente. Sie belegen ausgedehnte Risse im Kern etlicher britischer Atommeiler. Für Stephen Tindale vom britischen Greepeace-Büro zeigen sie "auch die Inkompetenz der Regierung und des Betreibers. Die haben davon gewusst und nichts, rein gar nichts unternommen."
AKW-Neubau in Polen?
Hamburg, 08.05.2006: Die polnische Regierung denkt über den Einstieg in die Atomkraft nach. Finanzierung und Standort sind nach offiziellen Angaben völlig offen. Doch eines steht fest: Sollte Polen sich tatsächlich für den Bau eines Atomkraftwerks entscheiden, wird Greenpeace dagegen kämpfen. Gleichgültig, an welchem Standort dieses AKW entstehen soll.

Stand: 27. September 2006
Erstellt: 27. September 2006