Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 3005

WWF und Brandenburg fördern Projekte zur Umweltbildung und Lokalen Agenda 21 in Brandenburg

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{b1l}Brandenburg, 23.04.2002: Eine erfreuliche Zwischenbilanz zweier gemeinsamer Förderprojekte präsentierten Brandenburgs Umweltminister Wolfgang Birthler und WWF-Präsident Carl-Albrecht von Treuenfels auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 22.4. in Falkensee:
"Aktion Gesunde Umwelt - Unsere Zukunft im Land Brandenburg" und "Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21 im Land Brandenburg". Im Rahmen dieser Aktionen unterstützt der WWF vor allem ehrenamtliche Initiativen, die Projekte zur Umweltbildung und zur nachhaltigen Umweltentwicklung vor Ort durchführen - durch Sachkostenzuschüsse und fachliche Beratung. Dafür hat das Umweltministerium Brandenburgs der Umweltstiftung für die Jahre 2001 und 2002 rund 400.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bislang wurden rund 80 Projekte gefördert. Wie etwa die Töpferwerkstatt für Kinder und Jugendliche in der Ökostation Prenzlau, die mit Sonne, Wind und Holz nur regenerative Energien nutzt. In der Streuobstgemeinde Döllingen wiederum wurde eine mobile Saftpresse gebaut, die nun im Dorf zur Verfügung steht. So kann das Obst von ökologisch wertvollen Streuobstwiesen werden. In Rohlsdorf bietet der Verein "Soziale Grüne Landscheune e.V." jungen Arbeitslosen Beschäftigung im ökologischen Gartenbau. Mit einem neuen Gewächshaus kann nun der Anbau von Bio-Kräutern erweitert werden, die in der Region vermarktet werden. In den Ravensbergen werden Kindergartenkinder, Schüler, Förster und Jäger gemeinsam einen Wildtierbeobachtungspfad anlegen und pflegen. Dabei wird die nahe Umgebung des Pfades für wilde Tiere zum Beispiel durch Salzlecksteine und einen Wildacker attraktiv gemacht. Drei Beobachtungskanzeln werden gebaut, von denen die Tiere ungestört beobachtet werden können.

"Solche Projekte veranschaulichen im Kleinen, wie wir die natürlichen Ressourcen schonen und nachhaltig nutzen können, statt sie zu verschwenden. Dafür setzt sich der WWF weltweit ein. Nachhaltige Entwicklung braucht viele kleine Schritte an vielen Orten", sagte von Treuenfels. Gemeinsam mit Umweltminister Birthler sprach sich der WWF-Präsident für eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit auch über 2002 hinaus.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 9. Oktober 2002
Erstellt: 23. April 2002

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