Social Bookmarks
Folgen Sie uns nach Facebook


Top-News Ernährung und Landwirtschaft
Pfeil Umweltjournal.de | Pfeil Ernaehrung und Landwirtschaft  | PfeilArtikel Nr.: 251

Ökonomische Ökolandwirtschaft





Die Böden der Biobauern sind fruchtbarer und ökonomischer als die der herkömmlichen Landwirte, die ihre Böden mit Chemie traktieren.

Dieses Ergebnis zeigte ein bisher einmaliger Langzeitversuch in der Schweiz. Zugleich bieten biologische Anbaumethoden mehr Artenschutz. Bei diesem Versuch wurden 20 Jahre lang benachbarte Parzellen mit unterschiedlichen Anbaumethoden bewirtschaftet.

Beim biologischen Landbau wurde kompostierter Kuhmist verwendet. Er erhöhte den Humusgehalt und machte den Boden widerstandsfähig gegen Erosion und die Zahl der Regenwürmern stieg - ebenso andere Nützlinge - bis aufs Doppelte. Bakterien, Pilze, Algen und Einzeller - alle gut für die Fruchtbarkeit des Bodens - nahmen in Bioböden um bis zu 85 Prozent zu.

Die Bioäcker erbrachten 80 Prozent der "normalen" Ernte. Aber es musste im Vergleich zum konventionellen Landbau 30 bis 60 Prozent weniger Düngernährstoffe eingesetzt werden. Das heißt: im Vergleich zum Dünger-Einsatz bei der herkömmlichen Landwirtschaft hat die Bioland Wirtschaft "deutlich höhere Erträge". (Frankfurter Rundschau vom 21.12.00)

<Die Template wurde nicht gefunden>
Außerdem ist der Biolandbau um 19 Prozent energieeffizienter. Die Wissenschaftler schlagen vor, aufgrund der eindeutigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Vorteile den Anteil der natürlichen Landwirtschaft zu vergrößern. Das Motto der Biobauern heißt: neue Arbeitsplätze statt Chemie. Die Antwort der Verbraucher könnte zum Beispiel lauten:

Ein interessantes Video zu diesem Thema:
Biofleisch statt Rinderwahn


Dieses Motto spielt auch in der
Grenzenlos-Sendung am 20. Dezember 2000
um 20:15 Uhr in 3 SAT eine Rolle.

Die Gäste der Sendung:
Udo Pollmer
Lebensmittelchemiker und Ernährungsexperte

Vincent Klink
Starkoch, Mitbegründer der Slow-Food-Bewegung
in Deutschland

Heinz Schöffl
oberster österreichischer Konsumentenschützer

Paul Imhof
Schweizer Gastro-Journalist

Es moderiert: Franz Alt
Autor: Franz Alt
2775 Aufrufe
Stand: 24. März 2003
Erstellt: 19. Dezember 2000
$Zusatzinfos1$