Umweltjournal.de | Ernaehrung und Landwirtschaft  | Artikel Nr.: 21

Italien wehrt sich gegen den Genwahnsinn





Heimlich, still und leise wachsen in Italien gentechnisch veränderte Kirschen, Kiwis, Oliven, Auberginen, Reis, Mais und Soja.
Erfolg für Anti-Gentech-Bündnis
Heimlich, still und leise wachsen in Italien gentechnisch veränderte Kirschen, Kiwis, Oliven, Auberginen, Reis, Mais und Soja. Die genmanipulierte Aussaat war in Italien bisher kein öffentliches Thema. Mit der Heimlichtuerei soll jetzt endgültig Schluss sein.
- Besuchern entgegen. Bauern, Ökologie-Gruppen und viele jugendliche Demonstranten haben damit in Italien erstmals und unüberhörbar auf das Thema transgener Lebensmittel aufmerksam gemacht. Italien hat sich bis jetzt beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit hinter Frankreich Platz zwei in der EU bei Freilandexperimenten mit transgenem Obst und Gemüse erobert.

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Die Gentechnik-Kritiker haben jetzt erstmals ein breites Bündnis organisiert: Neben Bauern und Öko-Gruppen auch Pax Christi, die Feinschmecker-Gruppe Slow Food und die Kampagne "Sichere Saat". Der Protest zeigte sofort Wirkung. Die Stadt Genua hat sich zur transgenfreien Kommune erklärt und Italiens Regierung distanzierte sich von der Gen-Show. Der grüne Umweltminister Alfonso Pecoraro erklärte, er erwäge jetzt ein generelles Verbot des experimentellen Anbaus transgener Kulturen.
Autor: Franz Alt
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Stand: 24. März 2003
Erstellt: 20. August 2000

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