Umweltjournal.de | Ernaehrung und Landwirtschaft  | Artikel Nr.: 793

Zwei neue Einrichtungen für gesundheitlichen Verbraucherschutz - Transparenz durch Trennung von Risikobewertung/-kommunikation und -management





19.12.2001: Zwei neue Bundeseinrichtungen werden ab Januar 2002 für mehr Transparenz und Effizienz beim gesundheitlichen Verbraucherschutz sorgen.

Bundesverbraucherministerin Renate Künast stellte heute die neue Struktur vor: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wird die Aufgabe der Risikobewertung und –kommunikation übernehmen, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wird die Zusammenarbeit von Bund und Ländern sowie mit den EU-Einrichtungen bei Kontrolle und Überwachung verbessern.

"Diese Aufgabentrennung wird Konflikte zwischen Risikobewertung und –management künftig vermeiden helfen. Gleichzeitig wird sicher gestellt, dass das BfR die Aufgabe der Risikobewertung ohne politischen und wirtschaftlichen Einfluss wahrnehmen kann," sagte Künast. Wichtig sei auch, dass hiermit die künftige europäische Struktur aufgegriffen werde. Das erleichtere die Verbesserung der bestehenden Früh- und Schnellwarnsysteme.

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Im Vorgriff auf die erforderlichen gesetzlichen Regelungen werden die neuen Einrichtungen per Organisationserlass im Januar 2002 die Arbeit aufnehmen. Damit wird ein wichtiger und großer Teil dessen umgesetzt, was die Beauftragte für Wirtschaftlichkeit der Bundesverwaltung, Hedda von Wedel, in ihrer Schwachstellenanalyse angeregt hatte.
Autor: oekoserve GmbH
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Stand: 10. Oktober 2002
Erstellt: 19. Dezember 2001

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