Vogelgrippe kommt aus Massentierhaltung
Gerlingen, 23.02.2006: Allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz, dass der Verzehr von Geflügel und Eiern keine Gefahr darstelle: die Vogelgrippe wird auch virulent durch die nicht nur tierquälerischen, sondern auch katastrophalen hygienischen Bedingungen der Massentierhaltung weltweit. Während derzeit Aufregung wegen infizierter Wildvögel herrscht, werden die tausenden täglich in der Intensivtierhaltung sterbenden Hühner, Puten, Enten und Gänse einfach nicht getestet (Eine Sterberate von bis zu 10% ist in der Massentierhaltung, wo nach Kilogramm statt Einzelindividuen gerechnet wird, bereits einkalkuliert.)Wie soll also festgestellt werden, ob sich infiziertes Fleisch bereits in der Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt).Nahrungskette befindet?
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden, WHO und UNO kann sich der Virus einfach durch nicht ganz durchgekochtes Fleisch oder E. des Hausgeflügels sowie mancher Wildvögel dienen als Lebensmittel. Hühnereier werden derzeit in Deutschland zu 90 Prozent in Massentierhaltung (intensive Legehennenproduktion) erzeugt. Eier, durch Essen, das auf demselben Brett wie infiziertes Fleisch oder Eier zubereitet wurde oder sogar durch Berühren von infizierten Eierschalen übertragen. Es ist also nicht weit hergeholt, dass nur eine vegetarische Ernährung diese tödliche Krankheit wirklich verhindern kann.
Die Tierfabrik-Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie arbeitete förmlich auf eine Seuche hin, indem sie die Tiere schlimmer als Dreck behandelt. Das könnte in einer Art auf uns zurückfallen, die unsere schlimmsten Albträume übertrifft. Wer Tiere als reine Produktionsmittel sieht, muss mit massiven Auswirkungen auf den Menschen rechnen. Überbesetzte Ställe und drangvolle Enge sind ein guter Nährboden für Viren, so Jürgen Faulmann von PETA.
PETA fordert in einem Schreiben Bundeskanzlerin Merkel auf, in jedem Fall bei Tötungsmaßnahmen zumindest auf die strikte Umsetzung humaner Tötungsmethoden mit Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas zu achten, damit nicht so grausame Bilder, wo lebende Tiere rücksichtslos in Säcke oder Mülleimer gestopft und angezündet oder lebendig begraben werden, auch bei uns Realität werden.
Wie PETA berichtet, werden in den Ställen der Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen)zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur eine Tierart.Massentierhaltung zehntausende von Hühnern oder Puten ständig in ihren eigenen Exkrementen eingepfercht gehalten. Auch Hühner in Legebatterien hält man in übereinander gestapelten Käfigen, so dass die siehe Fäkalien
Exkremente auf die Hühner darunter fallen. Und das Problem besteht nicht nur bei Geflügel. Schweine und Rinder, die unter ähnlich intensiven und unhygienischen Massentierhaltungen leben müssen, können ähnliche Viren (Stichworte: Schweinepest, Am 17.Oktober 2001 wurde in Deutschland der 125 BSE-Fall gezählt. Bitte lesen Sie unter dem Stichwort "Bovine Spongioforme Enzephalopathie" weiter.BSE) genauso verbreiten.
PETA ist mit über 1 Million Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei und Aufklärung der Öffentlichkeit, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Autor: PETA Deutschland e.V.
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Stand: 23. Februar 2006
Erstellt: 23. Februar 2006
Erstellt: 23. Februar 2006




















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