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Bestand gentechnikfreier Zonen in Deutschland von europäischem Urteil nicht betroffen

Bonn, 07.10.2005: Das europäische Gericht Erster Instanz hat am Mittwoch ein Gentechnik-Verbotsgesetzes des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich für gemeinschaftsrechts-widrig erklärt. Vorausgegangen war eine Entscheidung der EU- Kommission, die es Oberösterreich untersagte, ein Gesetz zu erlassen, das ein Verbot des Anbaus von genetisch verändertem Pflanzen sowie Zucht und Freilassen transgener Tiere vorsah.

Dazu erklärte der Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Alexander Müller, heute in Berlin: "Gentechnikfreie Zonen in Deutschland sind von diesem Urteil nicht betroffen. Ihr Bestand ist nicht gefährdet".

Im Unterschied zu dem österreichischen Vorhaben beruhen solche Zonen in Deutschland auf freiwilligen Vereinbarungen. Sie sind nicht gesetzlich angeordnet. Die Nutzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) ist europarechtlich harmonisiert. GVO müssen strenge Zulassungsverfahren durchlaufen. Einmal zugelassene Organismen dürfen die Mitgliedstaaten nicht einseitig verbieten. Ein grundsätzliches und flächendeckendes Verbot aller GVO ist danach nicht möglich.

"Der freiwillige Zusammenschluss von Landwirten zum Errichten einer gentechnikfreien Zone ist demnach weiterhin möglich. Und soweit solche Zonen bereits existieren, haben sie weiterhin Bestand", sagte Müller weiter.
Autor: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Bonn

Weiterführende Informationen:


Die letzten 15 Meldungen zum Thema "Gentechnik":
Deutschland muss gentechnikfrei bleiben!
Berlin, 15.10.2009: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die künftigen Koalitionäre von Union und FDP aufgefordert, das Anbauverbot des Genmais MON 810 beizubehalten und sich von ihrem Pro-Gentechnikkurs zu verabschieden. Die Ankündigung, die Nulltoleranz für in der Europäischen Union nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen zu kippen, wäre „der Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Deutschland“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Schwarz-Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro Gentechnik
Berlin, 30.09.2009: Auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe.
"Ohne Gentechnik" ist Mogelpackung
Frankfurt, 12.09.2009: Die Möglichkeit, Lebensmittel mit dem Zusatz "Ohne Gentechnik" auszuzeichnen, gibt es bereits seit Mai 2008 – umgesetzt wurde sie bislang jedoch nur von wenigen Herstellern. Nun soll ein einheitliches Label des Bundesverbraucherministeriums für neuen Schub sorgen. Auch das Marketing wurde aufgehübscht.
Genmais gefährdet Schmetterlinge
Berlin, 13.07.2009: Der NABU kritisiert, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine Bedenken gegen den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 hat. Zu begrüßen sei jedoch, dass die EU-Behörde erstmals mögliche Risiken für Schmetterlinge und andere so genannte Nicht-Ziel-Organismen einräumt. Sie rät daher in ökologisch sensiblen ...
Teuflischer Zwirn
Darmstadt, 05.06.2009: Wissenschaftler um Prof. Dr. Ralf Kaldenhoff von der TU Darmstadt haben ein gentechnisches Verfahren entwickelt, mit dem Nutzpflanzen gegen Angriffe des Teufelszwirns gewappnet werden können. Der Teufelszwirn (Cuscuta), ein pflanzlicher Parasit, verursacht vor allem in wärmeren Ländern immense ...
Gentechnik-Forschung geht am Markt vorbei
BUND und Bioland fordern mehr Transparenz bei der staatlichen Forschungsförderung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bioanbauverband BIOLAND forderten anlässlich des morgigen "Runden Tisches" der Bundesforschungsministerin Annette Schavan mehr Transparenz bei der Forschungsförderung im Bereich der Agro-Gentechnik.
Gentechnisch veränderte "Amflora"-Kartoffeln freigesetzt
Berlin, 05.05.2009: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat am 30. April der BASF Plant Science GmbH die Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffeln unter Auflagen genehmigt. Gestattet wurde die Freisetzung der so genannten "Amflora"-Kartoffel auf einer Fläche in der Gemeinde Bütow (Mecklenburg-Vorpommern). Geplant ist, die gentechnisch veränderten Kartoffeln in den Jahren 2009 und 2010 auf einer Fläche von ...
Grüne Gentechnik – Koexistenz und Haftung
Köln, 27.02.2009: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner sagte der Berliner Zeitung: "Die grüne Gentechnik bringt dem Menschen hierzulande bisher keinen erkennbaren Nutzen." Die Ministerin kündigte an, die Zulassung der einzigen in Deutschland zugelassenen gentechnisch veränderten Maissorte "MON 810" des US-Herstellers Monsanto noch einmal zu überprüfen.
Umweltjournal-Buchtipp: Mit Gift und Genen
Köln/Brühl, 08.02.2009: Die Machenschaften von Monsanto, einer schon unzählige Male verklagten amerikanischen Firma, erklärt uns die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuesten Buch "Mit Gift und Genen". Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto spielt mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt ...
Das Gen, das die Lebensuhr zurückdreht
München, 07.02.2009: Früher war die Sache klar: Sobald ein Mensch geboren ist, gibt es kein Zurück. Ob Leber, Muskel oder Haut - keine Körperzelle, so schien es, kann je wieder etwas anderes werden als sie ist. Dieses Dogma freilich ist inzwischen widerlegt. Selbst ausgereifte Zellen, so weiß man heute, lassen sich in einen embryonalen Zustand zurückversetzen - wenn auch nur mithilfe krebsfördernder Gene und heikler ...
Heilsversprechen der Gentechnik-Industrie sind unrealistische Science Fiction!
Wien, 18.01.2009: Die Ankündigungen der Gentech-Konzerne schon bald könne mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzen der Welthunger bekämpft, die Energieversorgung gesichert oder dem Klimawandel begegnet werden, halten nach Analysen von GLOBAL 2000 einer Überprüfung nicht Stand. Eine für GLOBAL 2000 und seine deutsche Partnerorganisation BUND erstellte Studie mit dem Titel "Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie - ein Realitäts-Check" zeigt, ...
Buchrezension: Genetik für Ahnungslose - eine Einstiegshilfe für Studierende
Köln, 15.05.2008: Wie der Titel schon erahnen lässt geht es in diesem Buch um einen Überblick und Basiskenntnisse der Genetik. Die Autorin, Michaela Aubele, will Studierenden der Fächer Biochemie, Pharmazie, Agrarwissenschaft und Medizin, in denen die Genetik zunehmend Einzug erhält, die benötigten Basics zu liefern, auf die im Studium nicht hinreichend eingegangen wird.
Babys werden zum Spielball eines Menschenversuchs
Wien, 02.05.2008: Bei einer im Auftrag von GLOBAL 2000 durchgeführten Analyse wurden bei 60 Prozent der untersuchten zehn Soja-Produkte gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen. Davon betroffen ist auch Säuglingsnahrung. "Das Schockierende für uns ist, dass ausgerechnet in Säuglingsnahrung die höchste Kontamination gefunden wurde. Es handelt sich um Produkte für Säuglinge, die bereits mit ...
Risiko von Gentech-Pflanzen ist nicht beherrschbar
Wien, 07.04.2008: Eine soeben veröffentlichte Studie von WissenschaftlerInnen der schwedischen Lund Universität belegt: Gentech-Pflanzen sind auch bei sorgfältigem Umgang nicht beherrschbar. Die Untersuchung zeigt, dass Gentech-Pflanzen länger als bisher angenommen im Erdreich überdauern. Zehn Jahre lang bleiben laut Studie Samen von gentechnisch verändertem Raps keimfähig im Boden.
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Stand: 24. Februar 2006
Erstellt: 7. Oktober 2005

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