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Hamburg, 20.05.2005: Unsere Lebensmittel dürfen immer mehr Pestizide enthalten. Eine vom Greenpeace-EinkaufsNetz in Auftrag gegebene Untersuchung ergibt, dass seit 2001 die Grenzwerte von 33 besonders gefährlichen Spritzmitteln erhöht wurden. Auch Mittel, die das Erbgut schädigen können und als krebserregend gelten, finden sich im täglichen Gift-Cocktail aus dem Supermarkt.Verantwortlich für die Festlegung der
Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. "Anstatt gefährliche
Pestizide sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff Pestizide steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide zu verbieten, erhöhen die staatlichen Verbraucherschützer die Grenzwerte und servieren uns Lebensmittel mit immer höherem Giftgehalt. So werden zwar die Interessen der Chemieindustrie und besonders spritzwütiger Landwirte geschützt, aber die
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit der Verbraucher bleibt auf der Strecke", sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace. "Nur von Bio-Ware können Verbraucher heute pestizidfreie Qualität erwarten."
Im Jahr 2001 wurde das Verbraucherministerium eingerichtet. Seitdem wurden bei insgesamt 126 Pestizid-Wirkstoffen die für pflanzliche Lebensmittel geltenden Grenzwerte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten für Mensch und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt als hoch gefährlich.
Jedes dieser Mittel ist in mindestens drei von insgesamt zwölf ausgewerteten international anerkannten "Schwarzen Listen" für besonders gefährliche
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien aufgeführt. Das geht aus der Greenpeace-Untersuchung hervor. Doch selbst für diese Gifte wurden die Höchstmengen bis zum 300-fachen erhöht.
Als "hormonell wirksam" listet die EU das Insektizid Methomyl, die
Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO).Weltgesundheitsorganisation stuft es als "höchst gefährlich" ein. Dennoch wurden die Grenzwerte für Methomyl in Mandarinen und Zitronen um das 20-fache und in Tomaten und Pflaumen um das 10-fache angehoben.

Von Dimethoat, einem Insektizid der BASF, dürfen nun in Kirschen 20-mal und in Frühlingszwiebeln 40-mal mehr enthalten sein. Dimethoat wird vom internationalen Pestizid-Aktions-
Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk als "besonders schädlich für Mensch und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt" eingestuft. Es steht im Verdacht,
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs auszulösen und kann die Entwicklung des Kindes im Mutterleib stören.
Die Entscheidungsgrundlagen zur Festlegung der Pestizid-Höchstmengen bleiben undurchsichtig. Wissenschaftliche Untersuchungen, Daten und EU-interne Entscheidungsprozesse sind für die Öffentlichkeit bislang weitgehend unzugänglich. Das muss sich ändern.
Greenpeace fordert Verbraucherministerin Renate Künast auf, eine Initiative zum Verbot von gefährlichen Pestizidwirkstoffen in der EU zu starten. Die zulässigen Höchstmengen für
Pestizide sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff Pestizide steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide müssen unverzüglich auf 0,01 Milligramm pro Kilogramm gesenkt werden. Ab diesem Wert können Labore die Belastung nachweisen.