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Farbstoff Sudanrot konsequent vom Markt nehmen

Bonn, 26.02.2005: Nachdem das Bundesverbraucherschutzministerium am 24. Februar 2005 darüber informiert wurde, dass in Großbritannien hergestellte und mit dem krebserregenden Farbstoff Sudanrot kontaminierte Worcestersauce offenbar doch nach Deutschland geliefert wurde, wurden in Bayern und Schleswig-Holstein von den zuständigen Behörden Produkte, die mit dem krebserregenden Farbstoff Sudan sichergestellt bzw. wurden Rückrufaktionen eingeleitet.

"Um so wichtiger war die Entscheidung der EU-Kommission über Dringlichkeitsmaßnahmen hinsichtlich Chili und Chilierzeugnissen.", erklärte der Staatsekretär im Bundesverbraucherschutzministerium, Alexander Müller.

Müller betonte, da der Farbstoff Sudanrot krebserregend ist, komme es darauf an, die Kontrollen sowohl an den EU-Außengrenzen als auch in den Bundesländern weiterzuverfolgen und bei Funden des EU-weit verbotenen Stoffes konsequent zu handeln: "Wo belastete Lebensmittel gefunden werden, müssen sie konsequent sichergestellt und vom Markt genommen werden."

Müller wollte nicht ausschließen, dass im Laufe der nächsten Tage weitere Informationen über nach Deutschland gelangte Lebensmittel, die den Farbstoff enthalten eingehen.

Autor: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Bonn

Weiterführende Informationen:



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Komplette Suchausgabe zum Thema "Sudanrot"

Stand: 26. Februar 2005
Erstellt: 26. Februar 2005