Inserate
Top-News Ernährung und Landwirtschaft
Putenmastskandal: Eidesstattliche Versicherungen der Betriebe nicht gerichtsfest
ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern
Ministerin Grotelüschen in Tierquälerei-Skandal verwickelt
: Kühe auf dem „Horrorhof“ in Datzetal wieder geprügelt
ÖKO-TEST Eistee: Zuckerwasser mit Aromen-Mix
Neues PETA-Motiv mit Pamela Anderson verboten
Russischer Zupfkuchen / Neue Folge der „Alles Vegan!“-Kochshow auf PETA TV
Erst lesen, dann lecken
Bei Hitze lieber Gänsewein
Asia-Salate, Endivie und Feldsalat aus eigenem Anbau
Deutschland weiter Weltmeister vor den USA und Frankreich
ÖKO-TEST Apfel-Direktsäfte: Beste Noten für Streuobst
Das traurige Leben der Edeka-Kaninchen
Ampel auf Grün schalten!
Zur Fußball-WM: Eine kulinarische Reise nach Südafrika
Überkapazität der Fangflotte bedroht Bestand des Roten Tuns
Dicker Dorsch, dünner Hering
Lebensmittel: Bilanz aus 85 Tests
Bakterien-Käse: foodwatch stellt Strafanzeige
PETA-Video: Fleischesser lernen vegane Spezialitäten schätzen
Inserate

Verbraucher haben endlich die Freiheit der Wahl

Bonn, 16.04.2004: "Für die Verbraucherinnen und Verbraucher, für die Landwirte, für uns alle ist der 18. April ein entscheidender Tag", erklärte Bundesverbraucherministerin Renate Künast anlässlich des bevorstehenden Inkrafttretens der Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel, "damit haben wir wirkliche Wahlfreiheit und können selbst entscheiden, ob wir gentechnisch veränderte Produkte verwenden wollen oder nicht."

Am 18. April 2004 tritt die Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel in allen EU-Mitgliedsstaaten in Kraft. Gekennzeichnet werden alle Produkte, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten oder aus ihnen hergestellt sind und deren Herstellungsprozess ab dem 18.4.2004 eingeleitet wurde. Auf den Zutatenlisten und Restaurant-Speisekarten werden solche Produkte mit den Hinweisen "gentechnisch verändert" oder mit "gentechnisch veränderten…hergestellt" gekennzeichnet. "Es gibt im Bereich der grünen Gentechnik noch viele offene Fragen", erklärte Künast. Deshalb sei es wichtig, größtmögliche Transparenz und Klarheit zu schaffen.

Künast kritisierte die Blockadehaltung der Bundesrats-Mehrheit, die mit der taktisch motivierten Anrufung des Vermittlungsausschusses zu verantworten habe, dass mindestens zwei Monate lang straffrei gegen die Kennzeichnungsverpflichtung verstoßen werden kann. Eine wirksame Kontrolle setze die Anwendung von Sanktionsmöglichkeiten voraus. Diese werden in dem vom Verbraucherschutzministerium vorgelegten Gentechnik-Durchführungsgesetz geregelt.

Autor: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Bonn


Die letzten 5 Meldungen zum Thema "Gentechnik":

Komplette Suchausgabe zum Thema "Gentechnik"

Stand: 16. April 2004
Erstellt: 16. April 2004