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Umweltlexikon
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Kurz vor Beginn der Konferenz des CITES in Doha am 13. März spaltet der Antrag Monacos noch immer die EU:



Insbesondere die Kinder im Land dürften sich über den vielen Schnee und die niedrigen Temperaturen in den vergangenen Wochen gefreut haben.


Wie am Samstag bekannt wurde, soll dem angeblichen „Bio“-Stall von Eierproduzent Hennenberg in Velbert jetzt das Bio-Siegel entzogen werden.


Das bedeutendste Fanggebiet im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden zertifizieren lassen.



Die aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse beweisen erneut: Frischware im Naturkosthandel ist sicher. 2009


„fish international“ zeigt Produkte und Verarbeitungsmethoden. In den Bremer Messehallen sind zurzeit allerlei Sprachen zu hören.



fish international 2010 wurde in der Messe Bremen eröffnet.





Seit dem 8. Februar 2010 gibt es einen Sieger beim Wettbewerb um das neue EU-Bio-Logo:


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 5610

"Gans gesund und munter"

Stuttgart, 04.11.2003: Bei Tierfreunden wie der Schauspielerin und Moderatorin Katja Lührs (Schwarzwaldklinik, Marienhof) sind Gänse beim Martinsfest kein Braten sondern Ehrengäste. Denn dort isst man unter dem Motto "Gans gesund und munter", wie das Foto zeigt, auf dem Lührs gemeinsam mit einer lebenden Gans den tierfreundlichen Braten aus Weizeneiweiß aus dem Ofen holt.

Die zutrauliche Gans "Wulli" leistet ihr sogar gerne beim anschließenden Festmahl Gesellschaft. Anlässlich des Martinstages will die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) darauf hinweisen, dass es keineswegs "der fette und ungesunde" traditionelle Gänsebraten sein muss, um den vor 1600 Jahren verstorbenen Heiligen Martin zu ehren. Vielmehr seien hier leckere, pflanzliche Alternativen und eine Amnestie für Gänse angebracht.

"Der Heilige Martin war der Schutzpatron der Armen und ich glaube, dass er seinen Schutzmantel auch über die Gänse in der industriellen Massentierhaltung ausgebreitet hätte", erklärt Jürgen Faulmann von PETA. "Nach der Mastzeit werden die meist erst 10 Wochen alten Gänsekinder kopfüber ins Fliessband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Viele Mast- aber auch Stopfgänse werden zuvor noch ohne Betäubung gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei reißt man den Tieren sämtliche weiche Federn vom Leib und durch die Akkordarbeit kommt es häufig vor, dass große Hautstücke mit ausgerissen werden".

Gänse werden laut PETA in den Mastbetrieben einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen. Dies führe zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. In der drangvollen Enge der Massentierhaltung würden die schwachen Tiere von den Stärkeren zu Tode getrampelt.

Dabei seien Gänse äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen, sie hätten einen ausgeprägten Familiensinn, blieben ihrem Partner ein Leben lang treu und sie würden trauern, wenn dieser stirbt. Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hätte im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen festgestellt.


Gänse als Lebewesen zu respektieren sei ganz einfach: PETA versendet kostenlose vegetarische Rezepte für einen „falschen Gänsebraten", die unter +49(0)711-866-6165 oder info@peta.de angefordert werden können.
Autor: PETA Deutschland e.V.

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Stand: 4. November 2003
Erstellt: 4. November 2003