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Artikel Nr.: 17044
ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern
Frankfurt, 15.08.2010: Das aktuelle ÖKO-TEST Kompakt E-Nummern gibt es seit dem 13. August 2010 in zwei verschiedenen Formaten. Das Kompaktformat und das kleine Pocketformat sind im Handel für je 5,00 Euro erhältlich.
Von Acesulfam bis E 1520: siehe Stichwort Lebensmittelzusatzstoffe.Zusatzstoffe haben bei den Verbrauchern zu Recht keinen guten Ruf. Viele von ihnen sind zwar zugelassen, aber gesundheitlich bedenklich. Das heißt aber nicht, dass Hersteller auf diese verzichten. Wegen des schlechten Images der Zusatzstoffe denken sie sich jedoch immer neue Tricks aus, um deren Einsatz zu verschleiern. Beispiel Hefeextrakt: Obwohl dieser natürlicherweise große Anteile des Geschmacksverstärkers Kurzbezeichnung für Natrium-G., Natriumsalz der Aminosäure Glutaminsäure. Glutamat enthält, dürfen und werden Produkte mit Hefeextrakt oft mit dem Aufdruck ohne Zusatz von Glutamat gekennzeichnet. Mithilfe des neuen ÖKO-TEST Kompakt Ein Großteil der Lebensmittelzusatzstoffe muß mit der genauen Substanzbezeichnung oder wahlweise ihrer EG-Nummer (E.) auf der Packung angegeben werden. E-Nummern kommen Sie solchen Tricks jedoch auf die Schliche. Erfahren Sie außerdem, wo im Essen Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. Gen-Technik im Spiel ist, ohne dass es die Verbraucher ahnen, welche Zusatzstoffe in Bio-Produkten erlaubt sind und wie riskant Lebensmittel mit Nanopartikeln sind.
Aus dem Inhalt
- Ein Großteil der Lebensmittelzusatzstoffe muß mit der genauen Substanzbezeichnung oder wahlweise ihrer EG-Nummer (E.) auf der Packung angegeben werden. E-Nummern-Liste: Was steckt hinter Bezeichnungen wie E 280 oder E 355? Das neue ÖKO-TEST Kompakt listet Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen. Farbstoffe, Unter dem Begriff K. (E200-E283) werden alle Zusatzstoffe zusammengefaßt, die Mikroorganismen in oder auf Lebensmitteln abtöten oder in der Vermehrung hemmen.Konservierungsstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und vieles mehr auf und erklärt, aus was der Zusatzstoff gewonnen wird und ob er gesundheitlich bedenklich ist.
- Mehr Bluff als Geschmack: Fertigprodukte ohne Bei industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln treten meist starke Geschmacks- und Geruchsverluste auf. Aromastoffe würden wie Pappe schmecken. Weil Verbraucher künstliche Aromen ablehnen, setzen Hersteller natürliche Aromastoffe ein. Doch wer glaubt, dass es sich hier um reine Natur handelt, irrt.
- Zwerge im Salat: Winzig kleine Nanopartikel sollen als Zusatzstoff, Transportvehikel und Bakterienkiller Lebensmittel wirksamer, haltbarer und besser handhabbar machen. Doch die neue Technologie birgt Risiken.
- Gen-Technik bei Zusatzstoffen: Saft, Brot, Käse und vieles mehr wird mithilfe gentechnisch veränderter Zutaten hergestellt. Doch davon erfahren Verbraucher auf dem Etikett meistens nichts. ÖKO-TEST deckt auf, bei welchen Zusätzen Gen-Technik im Spiel ist und in welchen Lebensmitteln diese drinstecken können.
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 15. August 2010
Erstellt: 15. August 2010
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