Fleischfreier Wochentag soll das Klima retten
Gerlingen, 17.02.2010: Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt aus Klimaschutz-Gründen. Denn die Fleischproduktion trägt massiv zur Klimaerwärmung bei.Die Welternährungsorganisation Food and Agricultural Organization of the United Nations, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. FAO veröffentlichte, dass die Tierwirtschaft zu 18 Prozent für den menschengemachten Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel verantwortlich ist. Das World Watch Institute sieht den Anteil sogar bei 51 Prozent. Aus diesem Grund steht die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt mit den Bürgermeistern der deutschen Klimastädte sowie den Unterzeichnern der Hamburger Erklärung (Declaration of the Hamburg City Climate Conference 2009) in Kontakt, um die Städte bei der Einführung eines vegetarischen Wochentags zu unterstützen. PETA bietet den Städten zudem kostenlose Rezepthefte und Info-Broschüren für die Bevölkerung an. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie den Salat-Ladies, das nächste Mal am 22. Februar in München, will PETA die Öffentlichkeit zum Mitmachen motivieren.
So unglaublich es klingt: Ein vegetarischer Wochentag kann tatsächlich mehr zum Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz beitragen, als auf Hybridfahrzeuge umzusteigen!, so Kampagnenleiterin Anja Hägele von PETA. Ich bin zuversichtlich, dass Klimaschutz-Vorbild Bremen schon in Kürze neue Mitstreiter dazugewinnen wird. Dass der Fleischkonsum in direktem Zusammenhang mit der Klimaerwärmung steht, bestätigt auch Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Berater der Bundeskanzlerin. Kurz nach dem Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen sagte Schellnhuber: Wenn wir vom Fleischkonsum, insbesondere vom übermäßigen Fleischkonsum, wegkommen würden, würden wir nicht nur dem Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima und damit unseren Nachkommen etwas Gutes tun. Viele Prominente unterstützen PETAs Forderung nach einem fleischfreien Wochentag, darunter auch Musiklegende Paul McCartney, der sich für einen Meat Free Monday einsetzt. Kostenlose Veggie Starter Kits mit leckeren, tierfreundlichen Rezepten erhalten Sie auf www.goveggie.de.
Autor: PETA Deutschland e.V.
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Vegetarier":
Neues PETA-Motiv mit Pamela Anderson verbotenMontreal / Gerlingen, 15.07.2010: In einer brandneuen Anzeige für die Tierrechtsorganisation PETA USA (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) zeigt Pamela Anderson jede Menge nackte Haut zu sexy für die kanadischen Behörden. Pamelas Bitte, das Motiv gestern auf einem öffentlichen Platz in Montreal zu enthüllen, lehnte die Montreal Film and TV Commission kurzfristig ab.
Russischer Zupfkuchen / Neue Folge der „Alles Vegan!“-Kochshow auf PETA TVGerlingen, 15.07.2010: In der vierten Folge der Kochshow Alles Vegan! auf PETA TV (People for the ethical treatment of animals) präsentieren Moderatorin Kerstin Linnartz und VeganHeadchef Björn Moschinski eine besonders verführerische Gaumenfreude: russischen Zupfkuchen.
PETA-Video: Fleischesser lernen vegane Spezialitäten schätzenGerlingen, 21.05.2010: Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch. Denn für die meisten Menschen ist das Essen unter freiem Himmel der gesellige Höhepunkt des Wochenendes.
Weniger Fleisch ist gut für die GesundheitHamburg, 06.04.2010: Zum Weltgesundheitstag (7. April) erinnert VIER PFOTEN daran, dass in Deutschland viel zu viel Fleisch und andere Tierprodukte konsumiert werden. Das von Ernährungswissenschaftlern empfohlene Maximum wird um das Doppelte übertroffen. Gesundheits- und Tierschutzexperten empfehlen sogar, maximal ein Drittel der derzeit konsumierten Fleischmenge zu verzehren.
PETA will griechische Regierung vor dem Bankrott rettenAthen / Gerlingen, 11.03.2010: Da wird Griechenlands Staatspräsident Karolos Papoulias staunen: In einem persönlichen Brief erhielt er heute von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. ein attraktives Angebot.
Fleischfreier Wochentag soll das Klima rettenGerlingen, 17.02.2010: Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt aus Klimaschutz-Gründen. Denn die Fleischproduktion trägt massiv zur Klimaerwärmung bei.
Vegan leben und essen: 10 Jahre TierrechtskochbuchAm 30. Dezember 1999 begann die Tierrechtsinitiative Maqi ein richtungsweisendes Projekt: Die erste Fassung des Tierrechtskochbuchs entstand. Was Menschen essen oder nicht hängt oft einfach nur davon ab, wann und wo sie geboren, von wem und wie sie erzogen wurden:...
Tierisch korrekte WeihnachtenMünchen, 11.12.2009: Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an Verbraucher, bei den Festvorbereitungen darauf zu achten, dass bedrohte Arten geschont werden. "Tierfreunde sollten nur Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen, deren Herstellung keinen ökologischen Schaden anrichtet", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Beliebte Geschenke wie Handys oder Korallenketten gefährden die Artenvielfalt ebenso wie ein Festessen mit Kaviar oder Seeaal.
Less Meat = Less HeatBrüssel, 29.11.2009: Am 3. Dezember spricht der Musiker vor dem Europäischen Parlament, um sich für eine fleischlose Ernährung zugunsten des Klimaschutzes einzusetzen. Der Anteil der Nutztierhaltung an den globalen Treibhausgasemissionen wurde bereits im Jahr 2006 auf 18% geschätzt (mehr dazu auch in unserem Positionspapier). Diese Schätzung stammt aus einer Studie der FAO, die unter dem Titel "Livestocks Long Shadow" (zu Deutsch etwa: "Der lange Schatten der Nutztiere") erschien.
Fleisch-Fasten - Welthunger stoppenGerlingen, 13.11.2009: Wer dem Aufruf der Welternährungsorganisation FAO folgt, aus Solidarität mit den Hungernden einen Tag zu fasten, sollte beachten: Je weniger Fleisch er isst, desto mehr Menschen können weltweit ernährt werden. Würden alle Menschen zu Vegetariern und keine Nahrungsmittel verschwendet, könnte die derzeitige Nahrungs-Produktion 10 Milliarden Menschen ernähren, das ist mehr als die voraussichtliche Bevölkerungszahl im Jahr 2050.
Stand: 17. Februar 2010
Erstellt: 17. Februar 2010
Erstellt: 17. Februar 2010




















Druckansicht