Schönfärberei bei Agrarsubventionen
Frankfurt a. M., 12.01.2010: Am Freitag trifft sich die Bundes- agrarministerin Ilse Aigner mit ihren Länderkollegen in Berlin, um die Verteilung der EU-Agrarbeihilfen für die Zeit nach 2013 zu besprechen. Die Ministerin will am derzeitigen Verteilungssystem festhalten. Nach Einschätzung des WWF hat dieses jedoch vollständig versagt. Die Diskussionsgrundlage für das Treffen bildet ein Vorschlag aus dem Hause Aigner, der das bisherige System der Direktzahlungen als ein bewährtes Modell für das Gemeinwohl umschreibt. Das aktuelle Direktzahlungssystem belohnt die Ausrottung von Arten, honoriert das Anheizen des Treibhauseffektes und fördert die Zerstörung von Weiden und Wiesen. Das kann wohl kaum im Interesse der Allgemeinheit sein. Deshalb ist Koppelung der Zahlungen an Umweltziele längst überfällig, erklärt Matthias Meissner, Agrarreferent beim Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Deutschland.
Fast 60 Milliarden Euro sollen 2010 an die Bauern in Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa fließen. Davon ist nur ein Bruchteil für den Schutz natürlicher Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.Ressourcen vorgesehen. Angeblich würden den europäischen Landwirten durch die hohen Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt- und Sozialstandards immense Mehrkosten entstehen. Diese liegen nach einer Studie des von-Thünen-Instituts, einer nachgelagerten Forschungsstelle des BMELV bei knapp 20 Euro pro Hektar. Die Minister begründen Direktzahlungen von 200 300 Euro pro Hektar mit 20 Euro Mehrkosten. Das ist unseriös und wird verhindern, dass die Gelder endlich zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen verwendet werden, so Meissner.
Schützenhilfe erhalte Ilse Aigner von ihren Kollegen unter anderem aus Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Statt konkrete Vorschläge für die Förderung einer nachhaltigen Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft zu machen, würden die Minister alles tun, um den derzeitigen Status Quo ohne Rücksicht auf Verluste zu erhalten. Wieder einmal behält die Klientelpolitik Oberhand, so Matthias Meissner. Ein krankes System nur mit neuer Farbe anzustreichen, anstatt es fundamental neu auszurichten, reicht bei weitem nicht. Die gesellschaftliche Akzeptanz für die finanzielle Förderung von Landwirten geht dabei weiter in den Keller.
Der WWF fordert die Minister auf, Landwirte nur dann finanziell zu unterstützen, wenn sie aktiv den Schutz von Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima, Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser und biologischer Vielfalt betreiben. Bei der aktuellen Finanzsituation sei alles andere pure Geldverschwendung. Jeder Euro aus der Gemeinsamen Festgeschriebenes Ziel der A. in Deutschland und der EG ist es, die Existenz bäuerlicher Familienbetriebe zu sichern. Agrarpolitik müsse zukunftsfähig in nachhaltige Landwirtschaft investiert werden, um langfristig die Produktion von Lebensmitteln in Europa und das wirtschaftliche Überleben der Landwirte zu sichern.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 12. Februar 2010
Erstellt: 12. Februar 2010
Erstellt: 12. Februar 2010




















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