Meat Abolition Day - Tag zur Abschaffung von "Fleisch"
Bad Orb, 26.01.2010: Am 31. Januar ist der "World Day for the Abolition of Meat", der internationale Tag zur Abschaffung des "Fleisch"konsums. "Fleisch" bezeichnet hier tote - meist nichtmenschliche - Tiere, ganze Leichen oder Leichenteile. Aus diesem Anlaß verweist die Tierrechtsinitiative Maqi auf die neue Internetseite.Dabei wäre es fatal, sich wie beim "Meat Abolition Day" auf den reinen Ernährungsaspekt oder gar nur auf den direkten Verzehr von Leichenteilen zu beschränken. Vielmehr schließt dies auch Gebrauchsgegenstände wie Die Materialien, die zur Herstellung von K. verwendet werden, können aus natürlichen Rohstoffen (Wolle, Baumwolle, Seide, Leinen etc.) oder aus synthetischen Rohstoffen (Polyamid, Polyacryl etc.) sein.Kleidung aus "Wolle", "Als Leder werden Tierhäute bezeichnet, die durch chemische Behandlung (Gerben) fest, flexibel, dehnbar, porös und haltbar gemacht werden. Leder", "Daunen", "Seide" usw. ein, ebenso beispielsweise Gelatine als Trägerschicht in fotografischen Filmen oder zum Klären von Essig oder Säften und selbstverständlich Vogeleier und Drüsensekrete; alles, wofür Tiere "genutzt", ermordet, mißhandelt werden. Kurz: Abolitionismus impliziert Veganismus.
Abolitionismus, die Äusserst reaktionsfähige, kurzlebige chemische Spaltprodukte, die sofort mit anderen Molekülen weiterreagieren. Sie entstehen dadurch, dass die Bindungen in einem Molekül, die stets durch ein Elektronenpaar gebildet werden, so aufgetrennt werden, dass jedes Bruchstück ein Elektron enthält.radikale Abschaffung von Tierausbeutung, steht dabei im strategischen wie ethischen Gegensatz zu Gradualismus (einer Politik der "kleinen Schritte") und Reformismus (etwa dem Tierschutz, der die Ausbeutung lediglich reformieren und damit weiter durchführen will).
"Tierrechte können erst dann verwirklicht werden", so Martin Pätzold von Maqi, "wenn wir aufhören, nur gegen 'Pelz' oder 'Mit Hilfe von T. sollen Arzneimittelwirkungen und -verträglichkeiten sowie neue Kosmetika getestet werden. Tierversuche' zu demonstrieren, statt gegen jede Form der Tierausbeutung; wenn wir aufhören, Vegetarismus oder die 'Reduzierung' des Tierproduktkonsums als 'Schritt in die richtige Richtung' schönzureden, statt Veganismus als ethisches Minimum zu fordern; wenn wir aufhören, Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz oder gesundheitliche Vorteile als Argumente vorzuschieben, statt Veganismus als ethische Notwendigkeit zu bezeichnen; wenn wir aufhören, Reformen der Tierausbeutung als 'zwischenzeitliche Verbesserungen' zu sehen, statt sie als Methoden zur Erhaltung der Tierausbeutungsindustrie zu erkennen und deshalb die vollständige Abschaffung fordern."
http://abolitionismus.de. Abolitionismus (engl. abolition: Abschaffung, Beseitigung) bezeichnet insbesondere die Abschaffung der Sklaverei in Amerika (nicht die Verbesserung der Haltungsbedingungen), aber auch die Abschaffung der "Todesstrafe" (im Gegensatz zur Einführung "humanerer" Tötungsmethoden wie etwa der Guillotine statt dem Henkersbeil). Heute steht Abolitionismus zunehmend für Bestrebungen zur Beseitigung jeglicher Tierausbeutung: Beendigung der Versklavung unzähliger Spezies und Ende der milliardenfachen Hinrichtungen für das "Verbrechen", der falschen Spezies anzugehören.
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Vegetarier":
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PETA-Video: Fleischesser lernen vegane Spezialitäten schätzenGerlingen, 21.05.2010: Rechtzeitig zu Beginn der Grill-Saison liefert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. praktische Tipps zum Grillen ohne Fleisch. Denn für die meisten Menschen ist das Essen unter freiem Himmel der gesellige Höhepunkt des Wochenendes.
Weniger Fleisch ist gut für die GesundheitHamburg, 06.04.2010: Zum Weltgesundheitstag (7. April) erinnert VIER PFOTEN daran, dass in Deutschland viel zu viel Fleisch und andere Tierprodukte konsumiert werden. Das von Ernährungswissenschaftlern empfohlene Maximum wird um das Doppelte übertroffen. Gesundheits- und Tierschutzexperten empfehlen sogar, maximal ein Drittel der derzeit konsumierten Fleischmenge zu verzehren.
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Fleischfreier Wochentag soll das Klima rettenGerlingen, 17.02.2010: Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt aus Klimaschutz-Gründen. Denn die Fleischproduktion trägt massiv zur Klimaerwärmung bei.
Vegan leben und essen: 10 Jahre TierrechtskochbuchAm 30. Dezember 1999 begann die Tierrechtsinitiative Maqi ein richtungsweisendes Projekt: Die erste Fassung des Tierrechtskochbuchs entstand. Was Menschen essen oder nicht hängt oft einfach nur davon ab, wann und wo sie geboren, von wem und wie sie erzogen wurden:...
Tierisch korrekte WeihnachtenMünchen, 11.12.2009: Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an Verbraucher, bei den Festvorbereitungen darauf zu achten, dass bedrohte Arten geschont werden. "Tierfreunde sollten nur Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen, deren Herstellung keinen ökologischen Schaden anrichtet", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Beliebte Geschenke wie Handys oder Korallenketten gefährden die Artenvielfalt ebenso wie ein Festessen mit Kaviar oder Seeaal.
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Fleisch-Fasten - Welthunger stoppenGerlingen, 13.11.2009: Wer dem Aufruf der Welternährungsorganisation FAO folgt, aus Solidarität mit den Hungernden einen Tag zu fasten, sollte beachten: Je weniger Fleisch er isst, desto mehr Menschen können weltweit ernährt werden. Würden alle Menschen zu Vegetariern und keine Nahrungsmittel verschwendet, könnte die derzeitige Nahrungs-Produktion 10 Milliarden Menschen ernähren, das ist mehr als die voraussichtliche Bevölkerungszahl im Jahr 2050.
Erstellt: 26. Januar 2010




















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