Umweltjournal.de | Ernaehrung und Landwirtschaft  | Artikel Nr.: 16526

„Weniger CO2 heißt auch weg vom Ei“





Aachen, 14.01.2010: „Landwirtschaft und Klimawandel – neue Konzepte von Politik und Wirtschaft“ kündigt das Bundeslandwirtschaftsministerium als zentrales Thema zur Freitag beginnenden Internationalen Grüne Woche in Berlin an. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert von der Bundesregierung, diesen Absichten auch Taten folgen zu lassen, die Menschen, Tieren und Umwelt gerecht werden.


Damit sei schwerpunktmäßig eine pflanzliche Ernährungsweise verbunden, die auch jeder Verbraucher bereits umsetzen könnte und sollte.

Rund ein Fünftel des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen wird durch Landwirtschaft und Ernährungsindustrie verursacht. So erwartet Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zur diesjährigen weltgrößten Ernährungs- und Landwirtschaftsmesse auch mehr als 50 Agrarminister aus aller Welt, um über Welternährung und Klimawandel zu beraten. Die Ministerin selbst machte Ende letzten Jahres Schlagzeilen, als sie Presseberichten zufolge die Verbraucher dazu aufgerufen habe, weniger Fleisch zu essen, um den Klimaschutz voranzutreiben.

„Die Bundesregierung darf sich keinem Wirtschaftsdiktat unterwerfen. Es ist notwendig, Umwelt- und Tierschutzauflagen zu erhöhen, aber das allein reicht nicht“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. „Politiker und Verbraucher müssen begreifen, dass wir wegkommen müssen vom Verzehr von Tierprodukten; gemäß dem Motto: Weniger CO2 heißt auch weg vom Ei.“ Um den Verbrauchern die vielseitigen Möglichkeiten einer Ernährung ohne Tierprodukte aufzuzeigen, bietet der Verband im Internet ein Rezept- und Informationsportal an.
Autor: Bundesverband der Tierversuchsgegner Menschen für Tierrechte e.V.
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Stand: 14. Jänner 2010
Erstellt: 14. Jänner 2010

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