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Umweltlexikon
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Wie am Samstag bekannt wurde, soll dem angeblichen „Bio“-Stall von Eierproduzent Hennenberg in Velbert jetzt das Bio-Siegel entzogen werden.


Das bedeutendste Fanggebiet im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden zertifizieren lassen.



Die aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse beweisen erneut: Frischware im Naturkosthandel ist sicher. 2009


„fish international“ zeigt Produkte und Verarbeitungsmethoden. In den Bremer Messehallen sind zurzeit allerlei Sprachen zu hören.



fish international 2010 wurde in der Messe Bremen eröffnet.





Seit dem 8. Februar 2010 gibt es einen Sieger beim Wettbewerb um das neue EU-Bio-Logo:



Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt – aus Klimaschutz-Gründen.


Immer mehr Lebensmitteleinzel-
handelsunternehmen listen Eier mit der Kennzeichnung 03-Käfighaltung aus ihrem Sortiment aus.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16518

PETA erstattet Strafanzeige gegen deutschen Marktführer für Geflügel-Produktion

Osnabrück / Gerlingen, 12.01.2010: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. erstattet heute Strafanzeige gegen „Wiesenhof“ – den deutschen Marktführer für Geflügel-Produktion. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, Verstöße gegen die Tierschutz-Schlacht- und Transportverordnung, gegen Seuchen- und Hygieneverordnungen sowie gegen Umweltschutzgesetze und weitere Gesetzlichkeiten.



Auf einer Pressekonferenz im Advena Hotel in Osnabrück berichtete PETA heute Vormittag über die alltägliche Tierquälerei hinter den Kulissen des agrarindustriellen Komplexes und zeigte eine brandneue Undercover-Reportage aus einem Stall im niedersächsischen Twistringen. Besonders brisant: Die angeschuldigten Konzern-Verantwortlichen haben die tierschutzrechtlichen Vorgänge bereits eingeräumt.

„Was hier zu sehen ist muss als Standard-Umgang mit den unter dem Schutz des Grundgesetzes stehenden Mitgeschöpfen gewertet werden“, so Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA. Der Geflügelproduzent „Wiesenhof“ gehört zur PHW-Gruppe. PETA-Mitarbeiter recherchierten über Monate auf einer Elterntierfarm in Niedersachsen mit ca. 26.000 eingestallten Tieren – und fand dort gravierende, strafrechtlich relevante Missstände: Töten der Tiere durch Genickbruch; sachunkundige Personen, die Impfungen, Blutabnahmen und Tötungen vornahmen; infektiöse Durchseuchung des Tierbestands ohne ordnungsgemäße Behandlung; Transport erkrankter Tiere; brutales Handling der Tiere beim Verladen, das zu erheblichen Verletzungen und Knochenbrüchen führen kann.

Trotzdem trägt „Wiesenhof“ als Unternehmen das QS-Siegel für Qualität und Sicherheit. Angesichts des unfassbaren Tierleids fordert PETA alle Menschen zu einer fleischfreien Ernährung auf. Kostenlose „Veggie Starter Kits“ gibt es auf www.goveggie.de.
Autor: PETA Deutschland e.V.

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Tierschutzgesetz":
Wiesenhof-Skandal / PETA erstattete im Voraus Strafanzeige wegen falscher Anschuldigung
Osnabrück / Gerlingen, 16.01.2010: Tierrechtsorganisation nimmt Stellung zu Wiesenhof-Verleumdungen. In Pressemeldungen der letzten Tage räumt der Geflügelproduzent „Wiesenhof“ ein, dass in der BWE-Brüterei in Twistringen Tierquälereien begangen wurden. Gleichzeitig weist das zum PHW-Konzern gehörende Unternehmen eine Mitschuld weit von sich und beschuldigt im Gegenteil die Tierschützer, die die Tierquälereien am Montag öffentlich gemacht haben.
Gequälte Masthühner – auch Politik und Verbraucher in Verantwortung
Aachen, 13.01.2010: Nach Medienberichten über Tierquälereien beim Geflügelproduzenten Wiesenhof weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte darauf hin, dass auch Politiker und Verbraucher zu den Leiden der Hühner in Mastbetrieben beitragen. „Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
PETA erstattet Strafanzeige gegen deutschen Marktführer für Geflügel-Produktion
Osnabrück / Gerlingen, 12.01.2010: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. erstattet heute Strafanzeige gegen „Wiesenhof“ – den deutschen Marktführer für Geflügel-Produktion. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, Verstöße gegen die Tierschutz-Schlacht- und Transportverordnung, gegen Seuchen- und Hygieneverordnungen sowie gegen Umweltschutzgesetze und weitere Gesetzlichkeiten.
Dartpfeil im Schwan
Berlin/Gerlingen, 06.10.2009: Im Volkspark Mariendorf hat ein Tierquäler einen Schwan auf grausame Weise ermordet. Er schoss dem Tier zwei Blow-Gun-Dartpfeile in den Kopf, möglichweise verwendete er hierzu ein Blasrohr. Der Schwan starb in der Nacht zum Mittwoch qualvoll an seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Um die Fahndung nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die ...
Verabschiedung des „Tierschutz-TÜV“ im Bundesrat
Berlin, 19.05.2009: Eine schnelle und konsequente Umsetzung des geplanten Tierschutz-TÜVs fordert die Allianz für Tiere. Anlass ist eine Sitzung des Bundesrates gewesen, bei der die Länderkammer eine Änderung des Tierschutzgesetzes beschließen wird.
Doping & Tierquälerei
Gerlingen, 25.10.2008: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat Strafanzeige gegen den Springreiter Christian Ahlmann aus Marl erstattet. Anlass ist der Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz durch die Verabreichung des Medikaments Capsaicin während der Olympischen Spiele in Peking/Hongkong. Ahlmann hatte sein Springpferd Cöster zur rechtswidrigen Leistungssteigerung mit diesem Alkaloid behandelt.
Tierschutz ist einfach und hilft auch den Menschen!
Köln, 27.11.2006: Der Pelzkragen ist doch gar nicht echt, so billig wie der Mantel war...“ Oder doch? Hunde- und Katzenfelle sind auch billig. - Wie einfach jeder(r) von uns Tiere schützen kann, zeigt schon dieses Beispiel. Denn entscheidend ist oft nicht was wir tun, sondern was wir bleiben lassen. Dabei ist ein Verzicht nicht notwendig:
Tiere vor der Kälte schützen
Gerlingen, 25.01.2006: Die derzeitige klirrende Kälte nimmt die Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) zum Anlass und erinnert Tierhalter, dass sie nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet sind, durch geeignete Unterstände ihrem Tier ausreichend Schutz vor Kälte, Wind und Nässe zu geben. Noch viel zu häufig käme es zu ....
Schließt die illegale letzte Nerzfabrik Süddeutschlands
Stuttgart/Amberg, 16.02.2005: In Österreich und der Schweiz sind sie längst illegal. Nun müssen sich – nach einer jüngsten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (Az. 3 C 7.04) - auch in Deutschland die letzten ca. 25 Pelzfarmen einem Genehmigungsverfahren nach dem Tierschutzgesetz unterziehen.
Kükenmord in Deutschland!
Kiel-Heikendorf, 06.10.2004: 45 Millionen männliche Küken werden jährlich allein in Deutschland nach dem Schlüpfen aus rein wirtschaftlichen Gründen getötet. Während ihre weiblichen Geschwister auf dem Fließband zum Impfen transportiert werden, "fahren" die kleinen Hähne in den Tod, werden vergast oder im so genannten "Kükenmuser" durch rotierende Messerwalzen bei lebendigem Leibe geschreddert.

Stand: 13. Januar 2010
Erstellt: 12. Januar 2010