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Umweltlexikon
Inserate
Der Geflügelhof Schukraft in Gemmingen präsentiert sich als Bauernhof-Idylle mit Hofladen und Café. Doch hinter den Kulissen leiden Tausende Legehennen in verdreckten Käfigen zwischen ihren verwesenden Artgenossen.


Kommenden Dienstag können die Abgeordneten im zuständigen Ausschuss des EU-Parlaments den Weg frei für die Ampelkennzeichnung machen.


In einem persönlichen Brief erhielt Griechenland von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. ein attraktives Angebot.



Erste warme Sonnenstrahlen, zarte Knospen und Schneeglöckchen kündigen es an: Der Frühling kommt und bald ist Ostern.


Kurz vor Beginn der Konferenz des CITES in Doha am 13. März spaltet der Antrag Monacos noch immer die EU:



Insbesondere die Kinder im Land dürften sich über den vielen Schnee und die niedrigen Temperaturen in den vergangenen Wochen gefreut haben.


Wie am Samstag bekannt wurde, soll dem angeblichen „Bio“-Stall von Eierproduzent Hennenberg in Velbert jetzt das Bio-Siegel entzogen werden.


Das bedeutendste Fanggebiet im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden zertifizieren lassen.


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16464

Gammelfleisch gehört eingefärbt

Berlin, 19.12.2009: Zur Prävention weiterer Gammelfleisch-Skandale muss die Kennzeichnungspflicht von Schlachtabfällen schnell Gesetz werden - notfalls im nationalen Alleingang. Der vzbv fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einfärbungspflicht rasch umzusetzen. Es müsse verhindert werden, dass so genanntes K3-Material in Fleischprodukten, egal ob Döner oder Tortellini, verarbeitet werde.


"Mit einem nationalen Alleingang kann man zwar keine Importe aus dem Ausland umgehen", räumt vzbv-Vorstand Gerd Billen ein, "aber das Risiko der Verarbeitung von Gammelfleisch im Inland wird deutlich reduziert."

Der vzbv begrüßt zwar die Ankündigung von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner, sich in Brüssel für eine EU-weite Kennzeichnungspflicht einzusetzen. "Es ist aber nicht einzusehen, warum wir gegebenenfalls Jahre auf eine Regelung warten sollen", sagt Billen. Eine nationale Einfärbungspflicht sei ein wichtiger Schritt, um die nach wie vor vorhandene Verunsicherung der Verbraucher beim Konsum von Wurst und Fleisch abzubauen.
Autor: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Gammelfleisch":
Gammelfleisch gehört eingefärbt
Berlin, 19.12.2009: Zur Prävention weiterer Gammelfleisch-Skandale muss die Kennzeichnungspflicht von Schlachtabfällen schnell Gesetz werden - notfalls im nationalen Alleingang. Der vzbv fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einfärbungspflicht rasch umzusetzen. Es müsse verhindert werden, dass so genanntes K3-Material in Fleischprodukten, egal ob Döner oder Tortellini, verarbeitet werde.
Smileys informieren über Skandale
Berlin, 02.05.2009: Lebensmittelkontrollen als geheime Kommandosache: Viel zu oft behalten Behörden ihr Wissen über Gammelfleischskandale oder Schmuddelkneipen für sich. Mit der Geheimniskrämerei muss Schluss sein! Die Ergebnisse aller Lebensmittelkontrollen müssen veröffentlicht werden – Dänemarks Smiley-System macht es vor.
Rezension: BSE, Vogelgrippe & Co.
Köln, 20.01.2009: Der europaweite BSE-Skandal liegt noch nicht einmal zehn Jahre zurück, die Vogelgrippe scheint nur momentan ausgeflogen. Dafür halten wir uns mit Gammelfleisch und mit PCB verseuchten irischen Schweinen auf Trab. Skandale, gerade Lebensmittelskandale, scheint es immer zu geben. Das ist wohl gar nicht so überraschend, wenn man sich dem Thema unter soziologischen ...
"Goldene Plakette" für Aufdeckung von Gammelfleisch-Skandal
Berlin, 08.10.2007: Bundesverbraucherminister Horst Seehofer hat Miroslaw Ricard Strecker in Berlin den Ehrenpreis des Bundesministers in Gold verliehen. Herr Strecker erhielt die "Goldene Plakette" für sein engagiertes Verhalten bei der Aufdeckung von 11,5 Tonnen "Gammelfleisch" in der bayerischen Stadt Wertingen. "Der Einsatz von Herrn Strecker ist ein nachahmenswertes Beispiel für Deutschlands Bürgerinnen und Bürger, ihren Beitrag ...
Kein Schutz vor Gammelfleisch in Sicht
Berlin/Baden-Baden, 17.09.2007: Zum Ende der Verbraucherschutzministerkonferenz in Baden-Baden hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert, dass die Minister nur unzu­reich­ende Maßnahmen gegen Gammelfleisch beschlossen hätten. Der Beschluss, Fleischabfälle künftig einzufärben sei zwar zu begrüßen. Das reiche jedoch nicht.
Fleischskandal
Berlin, 07.09.2007: Erneut wurde in Bayern Fleisch, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet war, umetikettiert und weiterverkauft. Wieder ging es in die Produktion von Döner-Fleisch nach Berlin. Und wieder schweigt die Berliner Verbrauchersenatorin zu den Vorfällen. "Nicht allein vollmundige Aussagen über die Höhe von Döner-Preisen und Verweise auf die Verfehlungen in Bayern helfen den ...
Fleisch war zum Teil nicht mehr verzehrsfähig
Düsseldorf, 10.05.2007: Einem Betrieb im Kreis Wesel wurde die Verlängerung der Zulassung als Umpackbetrieb für Fleisch verweigert, nachdem dieser Putenfleisch ausgeliefert hatte, das zum Teil nicht mehr verzehrsfähig war. Bei Untersuchungen von Proben wurden ranziges Fleisch nachgewiesen sowie Salmonellen gefunden. Das Fleisch ist nicht in den Handel gelangt.
Aktueller MKS-Ausbruch in der Türkei!
Köln, 12.04.2007: Vor einigen Jahren ließen BSE und MKS die Verbraucher aufschrecken. Heute sind es die Vogelgrippe sowie Ekel- und Gammelfleisch-Skandale. Diese haben BSE und MKS vielleicht aus dem Gesprächsalltag verdrängt, vom Tisch (im wahrsten Sinne des Wortes) sind diese Krankheiten jedoch keineswegs. Erst im Dezember 2006 wurde der 142. bayrische BSE-Fall offiziell bestätigt.
Behörden geben illegalen Tiermehlhandel zu
Berlin, 09.03.2007: Deutsche Behörden haben den illegalen Export von Tiermehl in Nicht-EU-Länder gestoppt, nachdem foodwatch diesen neuen Skandal der Fleischwirtschaft öffentlich gemacht hat. Auf Grund des europäischen Ausmaßes des Skandals hat die Europäische Kommission für den 20.03.2007 eine Sitzung zum Thema Handel mit tierischen Abfällen einberufen.
Dunkle Geschäfte mit Tiermehl und Schlachtabfällen
Berlin, 22.02.2007: Tierische Abfälle werden europa- und weltweit zum Teil illegal gehandelt. Mit Wissen der Behörden. Das haben Recherchen von foodwatch ergeben. Verbotenerweise können sie so in der menschlichen Nahrungskette landen. foodwatch hat Strafanzeige gegen zuständige Behörden und Unternehmen erstattet.

Stand: 19. Dezember 2009
Erstellt: 19. Dezember 2009