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Ernaehrung und Landwirtschaft
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Artikel Nr.: 15805
Neues aus dem Diätendschungel
Leipzig, 29.06.2009: Nach einem an den Stoffwechsel angepassten Ernährungsplan sollen sowohl Fettpolster verschwinden, als auch Vitalität und Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Diese und andere Versprechen geben seit einiger Zeit Befürworter der Stoffwechseldiäten, besser bekannt als metabolische Diäten. Deren Basis bildet eine Untersuchung des Bluthormonstatus und eine 4-Phasen-Ernährungsumstellung. "Einmalig ermittelte Blutwerte sind eher ungeeignet für das Erstellen von Ernährungsplänen. Zudem ist bislang wissenschaftlich nicht nachgewiesen, dass eine Einteilung in Stoffwechseltypen und ein darauf angepasster Ernährungsplan das Abnehmen unterstützen kann", erklärt Jens Luther von der Verbraucherzentrale Sachsen und stellt zudem fest: "Bedenklich ist, das auch den Menschen zu diesen Diäten geraten wird, welche an Diabetes Typ 2, Rheuma, chronischer Migräne, Fettstoffwechselstörungen oder an Bluthochdruck erkrankt sind."
Die Kosten für diese Art der Ernährungsberatung können in der Summe schnell bis zu 400 Euro betragen. Viele Anbieter dieser metabolischen Diäten kooperieren zudem oft mit Fitnessstudios, so dass hier weiter Kosten und vertragliche Verpflichtungen entstehen können.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt die Umsetzung der wissenschaftlich nachgewiesenen Leitlinien zur Behandlung von Übergewicht. Dort wird für die Aufnahme persönlicher Daten keine Ermittlung des Bluthormonstatus empfohlen. Vielmehr werden das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie relevante psychische Parameter ermittelt. Die auf den einzelnen abgestimmte Therapie beinhaltet im Bereich der Ernährung und Lebensmittelauswahl eine individuell angepasste Umstellung des Essverhaltes. Hier wird auf eine Reduzierung des Fett- und Energieanteils geachtet. Gleichzeitig soll der Gemüseanteil erhöht werden und Weißmehlprodukte durch Vollkornprodukte ersetzt werden.
"Entscheidend für eine langfristig erfolgreiche Reduzierung des Körpergewichtes sowie das Erlernen eines gesunden Essverhaltens ist eine maßvolle und abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit nährstoffschonender Zubereitung. Bei gleichzeitiger Erhöhung des Bewegungsumfanges kann durch die Steigerung das Energieverbrauches eine negative Energiebilanz erreicht und der Jo-Jo-Effekt vermieden werden", so Jens Luther von der Verbraucherzentrale Sachsen.
Die Verbraucherzentrale Sachsen gibt in Beratungen und am Ernährungstelefon Auskunft über Diäten und zu Ernährungsfragen. Unter der Nummer 0180-5-791352 (0,14 pro Minute aus dem deutschen Festnetz,
770 Millionen Handys sind weltweit bis Anfang 2001 verkauft worden. Im Laufe des Jahres 2002 wird voraussichtlich eine Milliarde Handys erreicht sein. Viele Experten sind Anfang der 90er Jahre davon ausgegangen, dass im Jahr 2000 auf dem Weltmarkt gerade 60 Millionen Geräte verkauft sein würden.
Mobilfunk ggf. abweichend) werden jeweils montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr Fragen zu diesem Thema, aber auch zu anderen Ernährungsthemen beantwortet.
Autor: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
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Stand: 29. Juni 2009
Erstellt: 29. Juni 2009
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