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Umweltlexikon
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Der Geflügelhof Schukraft in Gemmingen präsentiert sich als Bauernhof-Idylle mit Hofladen und Café. Doch hinter den Kulissen leiden Tausende Legehennen in verdreckten Käfigen zwischen ihren verwesenden Artgenossen.


Kommenden Dienstag können die Abgeordneten im zuständigen Ausschuss des EU-Parlaments den Weg frei für die Ampelkennzeichnung machen.


In einem persönlichen Brief erhielt Griechenland von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. ein attraktives Angebot.



Erste warme Sonnenstrahlen, zarte Knospen und Schneeglöckchen kündigen es an: Der Frühling kommt und bald ist Ostern.


Kurz vor Beginn der Konferenz des CITES in Doha am 13. März spaltet der Antrag Monacos noch immer die EU:



Insbesondere die Kinder im Land dürften sich über den vielen Schnee und die niedrigen Temperaturen in den vergangenen Wochen gefreut haben.


Wie am Samstag bekannt wurde, soll dem angeblichen „Bio“-Stall von Eierproduzent Hennenberg in Velbert jetzt das Bio-Siegel entzogen werden.


Das bedeutendste Fanggebiet im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden zertifizieren lassen.


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 14652

Fluten in Indien vernichten Ernten - Auswirkungen des globalen Klimawandels vor Ort

Neu Delhi, 14.09.2008: In der Hauptstadt Indiens ist die Besorgnis der Menschen derzeit groß. Die Überflutungen durch den außergewöhnlich starken Monsunregen und einen Deichbruch in Nepal haben 1,2 Millionen Menschen obdachlos gemacht und tausende Hektar Getreidefelder zerstört. Indien leidet unter den heftigsten Überschwemmungen der vergangenen 50 Jahre mit verheerenden Auswirkungen auf die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln.


Dabei ist der Monsun für Indiens Landwirtschaft eigentlich lebenswichtig und durchaus willkommen, denn ohne ihn bleibt die Ernte aus. Zwei Drittel der Inder sind direkt von der Landwirtschaft abhängig. Die jetzige Katastrophe aber sprengt bei weitem den üblichen Rahmen des Niederschlages während der Regenzeit. Der diesjährige Monsunregen im Norden des Subkontinents habe das größte Ausmaß seit Menschengedenken, heißt es bei den Vereinten Nationen.

Die Katastrophe passiert in einem Land mit insgesamt 1,1 Milliarden Menschen, von denen laut Armutsbericht der Weltbank 42 Prozent von weniger als 1,25 Dollar pro Tag leben. Auf die Wassermassen kann eine Gesundheitskrise folgen, denn das stehende Wasser ist ein idealer Brutplatz für Mücken, die Krankheiten übertragen können.

Tausende von Häusern, Schulen und Hospitälern, Straßen und die wichtigste Infrastruktur sind entweder beschädigt oder zerstört. Quellen und Brunnen sind unbrauchbar. Auch im Nachbarland Bangladesch sind bis zu 6.000 Quadratkilometer Getreidefelder zerstört.

Ohnehin war es in der Vergangenheit zu exlodierenden Reispreisen durch die allgemeine Verknappung des Angebots gekommen. Die Weltreisvorräte sind seit den achtziger Jahren auf dem niedrigsten Stand, so dass jeder Ernteausfall die Regionen unmittelbar trifft.

Friederike Eversheim, z. Zt. Neu Delhi


Bild: © Löwenzahn, PIXELIO
Autor: AID Infodienst

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Klimaschutz":
Tag des Waldes – Regenwaldschutz durch Waldinvestments
Bonn, 19.03.2010: Am internationalen Tag des Waldes am 21. März gedenkt man bereits seit den 70er Jahre der globalen Waldvernichtung. Trotzdem ist dieser wichtige Umwelttag in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Dabei ist seine Botschaft – die weltweite Waldzerstörung zu stoppen – heute aktueller denn je: Jährlich werden weltweit 20 Millionen Hektar Regenwald vernichtet, eine Fläche fünf Mal so groß wie die Schweiz.
Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2009 um 8,4 Prozent gesunken
Berlin, 05.03.2010: Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken (minus 8,4 Prozent).
Earth Hour 2010: Weltweit gehen die Lichter aus
Berlin, 03.03.2010: Am Brandenburger Tor in Berlin gehen am 27. März genauso die Lichter aus wie im New Yorker Empire State Building und im höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai. Die Verdunklungsaktion ist Teil der vom WWF ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“.
Neue Klimaschutzkampagne in Köln
Köln, 18.02.2010: Obwohl seit mehr als 20 Jahren der Fachwelt bekannt ist, dass sehr wahrscheinlich ein Klimawandel bevorsteht, wurde diese Tatsache in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit wenig beachtet. Ein sofortiges Handeln ALLER ist dringend notwendig, um den Lebensraum der Menschheit zukunftsfähig zu gestalten!
Fleischfreier Wochentag soll das Klima retten
Gerlingen, 17.02.2010: Die belgische Stadt Gent hat es 2009 vorgemacht, Bremen ist seit 2010 dabei. Beide Städte haben einen vegetarischen Wochentag eingeführt – aus Klimaschutz-Gründen. Denn die Fleischproduktion trägt massiv zur Klimaerwärmung bei.
Nach Kopenhagen: Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele
Berlin, 27.01.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2-Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen.
Heizung gluckert: Zeichen für Schwachstelle am Haus
Osnabrück, 27.01.2010: Die Heizung gluckert, sie strahlt nicht gleichmäßig Wärme ab oder die jährliche Nebenkostenabrechnung ist sehr hoch? Wer sich für den Klimaschutz einsetzen und dabei Energie einsparen möchte, der sollte jetzt seine Heizung näher unter die Lupe nehmen und bei Bedarf einen Fachmann einschalten. „Private Haushalte verbrauchen rund 80 Prozent ihrer Energie zum Heizen – das Einsparpotenzial ist riesig“, weiß Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Deutsche Umwelthilfe sucht die „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“
Radolfzell, 12.01.2010: Siegerkommune erhält eine 30 kW-Photovoltaikanlage – Sonderpreise für energieeffiziente Informationstechnik und Green IT – Schirmherr Mojib Latif ruft Kommunen zu mutigem Handeln auf – Bewerbungsschluss ist der 30. April 2010. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet auch in diesem Jahr wieder Städte und Gemeinden für ihr besonderes Engagement im kommunalen Klimaschutz aus.
Regionale und saisonale Lebensmittel sind erste Wahl fürs Klima
Bonn, 06.01.2010: Der Genuss von Lebensmitteln ist für den Verbraucher im Wesentlichen CO2-neutral. Dies betont der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). Denn landwirtschaftliche Kulturen hätten unter Nutzung von Sonnenenergie zuvor deutlich mehr CO2 gebunden, als durch die landwirtschaftliche Produktion insgesamt ausgestoßen würde. Verzichtsstrategien seien bei der Ernährung aus Klimaschutzgründen wenig Ziel führend.
Weiteres Solarkraftwerk geht mit Solarfortis in Mönchengladbach ans Netz
Mönchengladbach, 05.01.2010: Das in Mönchengladbach ansässige Unternehmen Solarfortis GmbH gibt heute die Betriebsbereitschaft einer Solaranlage (Photovoltaikanlage) mit einer Nennleistung von 450 kwp bekannt. Trotz widriger Witterungsverhältnisse konnten in nur 5 Wochen Bauzeit insgesamt 2250 Solarmodule pünktlich zum 29.12. auf dem Dach des Logistikzentrums der ABV 2. Beteiligungs- GmbH installiert werden.

Stand: 14. September 2008
Erstellt: 14. September 2008