Umweltjournal.de | Ernaehrung und Landwirtschaft  | Artikel Nr.: 14465

Gemüse-Selbstversorgung: Schrebergarten wieder im Trend






Bonn, 04.08.2008: Wer mitten in der Stadt wohnt, dem bleibt oft nicht viel Platz für den Anbau von Gemüse, Salat und Kräutern. Mit etwas Geschick lassen sich einige Gemüsearten zwar auch auf Balkon oder Terrasse kultivieren, zur Versorgung einer vierköpfigen Familie reicht der Platz jedoch oft nicht aus. Für alle, die mehr möchten, gibt es eine Alternative: der gute alte Schrebergarten.


Lange Zeit als spießig verrufen, erfährt der Schrebergarten in Deutschland heute wieder mehr Zuspruch. Für Kinder ist er ein idealer Ort zum Spielen, ohne viel Straßenverkehr und Lärm. Zur neuen Pächtergeneration von Schrebergärten zählen viele junge Familien, die muffige, alte Gartenzwerge aus ihren Gärten verbannt haben. Die grünen Oasen liegen häufig inmitten der Städte und sind zu Fuß oder mit dem Rad schnell zu erreichen.

Schrebergartenanlagen werden in der Regel durch Kleingärtnervereine verwaltet, die sich für einen schonenden Umgang mit der Natur und die Pflege alter Obst- und Zierpflanzensorten einsetzen. Fachberater in den Vereinen helfen beim naturverträglichen Anbau oder bei der Auswahl standortgerechter, widerstandsfähiger Pflanzen.

Jörg Planer


Bild: www.pixelio.de
Autor: AID Infodienst
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Stand: 4. August 2008
Erstellt: 4. August 2008

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