Weine enthalten gefährliche Pestizide
Im Durchschnitt enthielten die getesteten konventionellen Weine vier verschiedene Pestizidrückstände. Insgesamt wurden 24 verschiedene P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide nachgewiesen, davon sind fünf von der EU als krebserregend, mutagen, reproduktionstoxisch, oder hormonell wirksame Stoffe eingestuft.
Insgesamt wurden zehn österreichische, 13 französische, zehn deutsche, vier italienische, ein australischer, ein chilenischer und ein südafrikanischer Wein untersucht. Der Großteil der getesteten Weine bewegte sich im unteren bis mittleren Preissegment, drei der getesteten Weine waren hochpreisige weltbekannte französische Weine die über 200 Euro pro Flasche kosten.
Trauben gehören zu den am stärksten pestizidbelasteten Produkten in Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa. Sie werden mit mehr Pestiziden behandelt als fast alle anderen Kulturpflanzen. Eine Studie des französischen Landwirtschaftsministeriums identifizierte 15 Pestizide, die systematisch von den behandelten Trauben in den Wein übertragen wurden. Pestizide, die in der Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft angewandt werden, landen auf unserem Teller und in diesem Fall auch in unseren Gläsern. Diese Untersuchung zeigt, dass leider auch verarbeitete Produkte nicht frei von Pestizidrückständen sind, so Kernegger.
Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren.GLOBAL 2000 fordert sowohl die Politik als auch den Einzelhandel auf, gefährliche P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide aus unseren Nahrungsmitteln zu verbannen. Die europäische Politik hat die moralische Verantwortung, sich für das Verbot von gefährlichen Pestiziden allen voran solchen die als krebserregend, mutagen, reproduktionstoxisch und hormonell wirksam eingestuft sind - stark zu machen, so Kernegger. Aber auch der Handel trägt seinen Kunden gegenüber eine große Verantwortung und muss seinen Teil zur Pestizidreduktion beitragen!
Studie und Testergebnisse zum Download unter www.global2000.at
Bild: pixelio, petplei
Autor: Global 2000 Umweltschutzorganisation
Weiterführende Informationen:
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Lebensmittel: Bilanz aus 85 TestsBerlin, 27.05.2010: Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede. Allerdings bietet die Ökokost zwei Vorteile gegenüber der konventionellen: Pestizide kommen selten vor. Außerdem engagieren sich die Bioanbieter wesentlich stärker für Umwelt und Soziales als Hersteller herkömmlicher Produkte.
Bio-Anbau plus BNN-Monitoring sorgen für Obst und Gemüse in BestformBerlin, 02.03.2010: Paprika, Tomaten und Äpfel ohne jeglichen Rückstand. Die aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse beweisen erneut: Frischware im Naturkosthandel ist sicher. 2009 gab es bei über 96 Prozent der untersuchten Proben keinerlei Grund zur Beanstandung.
Pflanzenschutzmittelzulassung soll effektiver werdenBerlin, 03.02.2010: EU-Experten diskutierten beim BVL Leitlinien für das neue zonale Zulassungsverfahren. Rund 70 Experten aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben vom 27. bis 29. Januar 2010 beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig über die zukünftige Zusammenarbeit der an der Pflanzenschutzmittelzulassung beteiligten Behörden diskutiert.
Giftige CurrywurstMünchen, 02.11.2009: Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie - Strafanzeige gegen Metro. Vorsicht ist auch bei Gewürzen geboten, warnt die Umweltorganisation Greenpeace. Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert" ...
Gift in PfifferlingenDüsseldorf, 26.07.2009: Die nächste Pilzsaison steht zwar erst im Spätsommer an, dennoch macht Umwelt- und Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg Importeure und Verbraucher auf die Belastung mit einem Insektenabwehrmittel bei Pfifferlingen aus Russland, Litauen und Rumänien aufmerksam. "Achten Sie beim Einkauf von ...
Muttertag ohne AngiftenBerlin, 06.05.2009: Vielen Müttern wird am kommenden Sonntag ein Blumenstrauß überreicht eine Geste der Zuneigung, die ohne große Worte auskommt. Könnten Blumen aber nicht nur im übertragenden Sinn sprechen und könnten sie von ihrer Herkunft erzählen, würde so mancher Mutter die Freude an ihnen verdorben. Denn importierte Schnittblumen stehen nicht nur wegen ihrer Pestizidbelastung in der Kritik.
Akute Gefahr für Bienen durch MaisaussaatWien, 04.05.2009: Der Maisanbau ist in Österreich voll im Gange. Leider wird auch heuer wieder jenes gefährliche Saatgut eingesetzt, das mit dem Pestizidwirkstoff Clothianidin "gebeizt" wurde. Dieses Pestizid verursachte 2008 ein massenhaftes Bienensterben in Deutschland, wo während der Maisaussat 11.500 Bienenvölker vergiftet wurden. Massenhafte Bienenverluste traten auch in Slowenien und Italien auf.
Umweltjournal-Buchtipp: Mit Gift und GenenKöln/Brühl, 08.02.2009: Die Machenschaften von Monsanto, einer schon unzählige Male verklagten amerikanischen Firma, erklärt uns die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuesten Buch "Mit Gift und Genen". Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto spielt mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt ...
Pestizide im Christbaum?Frankfurt, 14.12.2008: Er ist das Symbol des Weihnachtsfestes: Der Christbaum. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Ein Großteil davon ist ökologisch betrachtet alles andere als festlich. Die meisten Bäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen. Damit die Bäume optisch ansprechend wachsen und nicht von Schädlingen befallen werden, wird in den allermeisten Fällen die Chemiekeule eingesetzt:
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Stand: 1. April 2008
Erstellt: 1. April 2008
Erstellt: 1. April 2008




















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