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Gülzow, 16.08.2007: Das Büro für Umwelt- und Agrarplanung "agroplan" hat in einer Studie die Ergebnisse einer Umfrage bei Landwirten und Beratern zum Thema "Bioenergie und Biogasförderung nach dem EEG und ihre Auswirkungen auf Natur und Landschaft" zusammengetragen. Das Biogas-Wachstum kann nach Einschätzung der Befragten positive, im Einzelfall jedoch auch negative Umweltfolgen haben. Die Landwirte waren zudem aufgerufen, Vorschläge zur Anpassung des EEG zu machen.Gefördert wurde die Studie über die Fachagentur
Der Begriff Nachwachsende Rohstoffe stammt aus der Zeit der Ölkrise in den siebziger Jahren, in der sich erstmals die Verknappung der fossilen Rohstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas usw.) abzeichnete und eine Diskussion in Gang setzte, die sich für alternative Energie- und Rohstoffquellen aus erneuerbaren Quellen aussprach. Nachwachsende Rohstoffe (FNR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung,
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Insgesamt 270 Landwirte (2005: rund 10% Anlagenbetreiber) und 99 landwirtschaftliche Berater aus sieben Bundesländern befragten die Mitarbeiter von "agroplan" zusammen mit ihrem Projektpartner, dem Institut für Agrarlandschaft und Biodiversität, in den Jahren 2005 und 2006. Die Ergebnisse der Analyse: In den untersuchten Betrieben wurde der Maisanbau, bezogen auf die Gesamtfläche der befragten Betriebe vor der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2004, um etwa sieben Prozent ausgeweitet.
Der Anbau von Getreide sank um vier Prozent, von Hackfrüchten und
Raps zählt zu den wichtigsten einheimischen Ölpflanzen. Der mit Kohl verwandte Raps ist ein- oder zweijährig. Das gelbblühende Kraut wird bis 1,2 Meter hoch und hat lange Pfahlwurzel und einen kräftigen bis zu zwei Meter langen Stängel.
Raps um je etwa ein Prozent und die Stilllegungsfläche um etwa ein halbes Prozent. Der Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatz für den Anbau von
Als B. wird die auf der Erde vorhandene organische Substanz in lebenden, toten oder zersetzten Organismen bzw. deren Exkrementen bezeichnet. Biochemische Grundlage jeglicher B. ist der Kohlenstoff. Alle B. ist durch die von grünen Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie entstanden.Biomasse war im Durchschnitt geringer und es wurde eine häufigere ganzjährige Begrünung von Ackerflächen beobachtet. Im Hinblick auf geschlossene Nährstoffkreisläufe sind die besseren Düngeeigenschaften der Gärreste vorteilhaft. Sie können die Bodeneigenschaften so verändern, dass sich mehr Kleinstlebewesen ansiedeln und damit das Nahrungsangebot für Vögel erhöhen.
Selbst der ausgeweitete Maisanbau muss kein Nachteil sein: In Gegenden, in denen vor der Biogasnutzung gar kein
Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais angebaut wurde, trägt dieser zur Auflockerung der
Zur Erhaltung einer möglichst naturnahen Vielfalt von Pflanzen und Tieren auch in einer Acker- und Gemüsekultur empfiehlt es sich, mehrere Pflanzenarten zeitlich nacheinander auf einem Feldstück anzubauen. Fruchtfolge bei. Der Anbau von Zwischenfrüchten wird durch die Verwendung von Getreide als Ganzpflanzensilage begünstigt,
Die Abtragung lockerer Bodenteile der Erdoberfläche durch Wasser oder Wind wird als Erosion bezeichnet. Erosion und Nährstoffverluste werden so vermieden.
Es gibt jedoch in Einzelfällen auch eine Kehrseite der Medaille: So finden ackerbrütende Vogelarten in Maisschlä
Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. gen keine Nistmöglichkeiten und in Getreidefeldern können ihre Nestlinge der frühen Ernte der Ganzpflanzen zum Opfer fallen. Auch eine Intensivierung der Grünlandnutzung bewerten die Wissenschaftler, die in diesem Zusammenhang verschiedene aktuelle Studien auswerteten, negativ. Ungünstige Effekte des Energiepflanzenanbaus können aber durch die Anlage von Blühstreifen, Buntbrachen sowie freiwillige Extensivierungsmaßnahmen abgemildert werden.
Der Abschlussbericht des Projektes steht auf der Internetseite
www.fnr.de im Literaturbereich zum Download zur Verfügung.
Nicole Paul