Ernaehrung und Landwirtschaft
|
Artikel Nr.: 12339
Köln, 13.05.2007: Gegen ErnährungslüFunktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. gen: Ernährungs-Experten fordern mehr Wahrhaftigkeit in der Ernährungsaufklärung
ErnährungslüFunktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. gen der Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie decken die Autoren der zweiten Auflage des Ernährungsratgebers Moderne Ernährungsmärchen jetzt auf. Viel zu oft bestimmen die Interessen der Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie und Lobbyisten oder das Halbwissen von ausgewiesenen Nichtexperten das Ernährungsverhalten der Bevölkerung und schädigen letztlich sogar die Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit, betont heute Sven-David Müller-Nothmann, einer der Autoren des Buches, in Köln.
In der gerade erschienenen zweiten Auflage zeigen die Autoren aktuelle Ernährungsmärchen und ihre Hintergründe auf. Auf 160 Seiten gewährt das Buch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte von Ernährungsmärchen und erläutert die Hintergründe in den Rubriken Die 33 populärsten Ernährungsmärchen, Lauter süße Märchen, Heißkalte Aufwärmmärchen, Organische Verbindungen, die aus Glycerin und Fettsäuren aufgebaut sind.Fette Märchen, Schlanke und dicke Märchen, Flüssige Märchen, Zusätzliche Märchen, Ammen- und Kindermärchen, Rohe und vollwertige Märchen, Gefährliche und krank machende Märchen sowie Märchen rund ums Ei. Es ist den Autoren aber auch gelungen, im Kapitel Nichts als die Wahrheit Empfehlungen für eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise zu geben. Die größten Ernährungsmärchen:
1. Olivenöl ist das gesündeste Öl
2. Der Begriff Z. ist laut EWG-Vorschriften und Z.-Arten-Verordnung geschützt und bezeichnet Weiß- und Raffinade-Z.Zucker macht krank
3. Kohlenhydrate machen schlank
4. Eier des Hausgeflügels sowie mancher Wildvögel dienen als Lebensmittel. Hühnereier werden derzeit in Deutschland zu 90 Prozent in Massentierhaltung (intensive Legehennenproduktion) erzeugt. Eier erhöhen den Cholesterinspiegel
5. Salz löst Bluthochdruck aus
6. Rohes ist gesünder als Gekochtes
7. Wein ist gesund
8. Süßstoff fördert den Appetit
9. Fasten ist gesund
10. Fett macht dick
Insgesamt haben die Experten mehr als 100 Ernährungsmärchen identifiziert und entzaubert, indem sie sie unter die ernährungswissenschaftliche Lupe genommen haben. Viele Menschen glauben noch immer, dass Süßstoff Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs auslöst, obwohl es darauf keinerlei Hinweise gibt. Dass Gemüse und Die wichtigsten O.-Arten werden wie Gemüse zur Vermarktung nach Handelsklassen eingeteilt. Obst heute immer weniger V. sind organische Verbindungen, die für den menschlichen Stoffwechsel lebensnotwendig sind, von diesem aber nicht gebildet werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Vitamine und M. sind anorganische Bestandteile in Boden, Wasser, Luft und Nahrung. Sie liefern dem menschlichen Organismus keine Energie, dienen ihm jedoch als Baustoffe u.a. für Knochen und Zähne. Mineralstoffe enthalten sollen, ist wohl ein willkommener Marketinggag der Vitamin-Lobby. Aber auch echte Klassiker, wie Spinat ist eisenreich, greift das Märchenbuch auf, das sich in der ersten Auflage zum Bestseller entwickelte. Ernährungsmärchen entstehen, wenn die Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie oder Lobbyisten einen Absatzvorteil erreichen möchten. Daher ist der Krieg der Lange Zeit waren Bauern die B.-Produzenten. Man schöpfte von der Milchoberfläche den Rahm ab und ließ ihn stehen, bis er mit Hilfe allgemein verbreiteter Milchsäurebakterien sauer wurde.Butter- und siehe Fette.Margarine-Lobby leicht nachzuvollziehen. Interessant ist diesbezüglich beispielsweise, dass die siehe Fette.Margarine schlecht sein soll, weil sie angeblich Transfettsäuren enthält.
Die Autoren klären auf, dass erstens die Diät- und Reformmargarine transfettsäurefrei ist und außerdem Lange Zeit waren Bauern die B.-Produzenten. Man schöpfte von der Milchoberfläche den Rahm ab und ließ ihn stehen, bis er mit Hilfe allgemein verbreiteter Milchsäurebakterien sauer wurde.Butter reichlich Transfettsäuren enthält. Insgesamt stellt die Transfettsäure in Deutschland aber kein Problem dar. Lediglich bestimmte frittierte Lebensmittel und Backwaren enthalten so viel Transfettsäuren, dass sie nicht mehr in die Gruppe der gesunden Lebensmittel einzuordnen sind, wenn sie täglich auf dem Speiseplan stehen. Andere Erben der Gebrüder Grimm sorgen für immer neue Mythen: Die ausgewiesenen Nichtexperten im Bereich der Ernährungswissenschaft und Diätetik. Ständig äußern sich (Star-)Köche, Lebensmittelchemiker oder Fitnesstrainer zu Ernährungsfragen, ohne dazu eine befähigende Ausbildung zu haben, kritisiert Sven-David Müller-Nothmann. Bei genauer Betrachtung findet die Ernährungsaufklärung in Deutschland praktisch immer durch ausgewiesene Nichtexperten statt.
Wer ernsthaft einem Koch, Psychologen oder Sporttrainer glaubt, was er über Ernährung sagt, der muss sich fragen, warum er seine Steuererklärung nicht beim Bäcker machen lässt. Die Autoren wollen wachrütteln und regen mit dem Buch zum Überdenken der Ernährungsgewohnheiten an. Die Diskussion um Ernährungsmärchen macht deutlich, dass viele Menschen zu wenig kompetent über die richtige Ernährungsweise informiert sind. Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der Bevölkerung scheinbar nicht klar ist, dass lediglich Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler adäquat darüber aufklären können, betont Sven-David Müller-Nothmann. Eigentlich ist es nicht zumutbar, wenn Menschen, die keinerlei Ausbildung im Bereich der Ernährungsmedizin, Diätetik oder Ernährungswissenschaft haben, ernsthaft Menschen Tipps und Hinweise zur Ernährung geben, erklärt er abschließend.
Bibliografische Daten: Moderne Ernährungsmärchen, Sven-David Müller-Nothmann, Prof. Dr. Michael Vogt und Doreen Nothmann, Schlütersche Verlagsanstalt, ISBN 3-899993-524-1, 12,90 Euro
Redaktionsservice: Rezensions-Exemplare können unter info@svendavidmueller.de angefordert werden.
Das Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Köln widmet sich insbesondere der individuellen Ernährungsberatung und betreibt wissenschaftlich begründete publikumsorientierte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik. Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Diätassistenten sowie anderen Natur- und Geisteswissenschaftlern. Der Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann leitet das ZEK und ist erster Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), z. Hd. Sven-David Müller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Köln-Deutz, 0177-2353525, info@svendavidmueller.de, http://www.nutrimedic.de
Achtung: Umweltjournal.de übernimmt keine Haftung für veröffentlichtes Textmaterial der Autoren. Die Artikel unterliegen dem Urheberrecht der Autoren und sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung frei zum weiterverarbeiten!
Webmaster:
André Sepeur
© 1999 - =date("Y")?> by
André
Sepeur Medienberatung
plan-verde.de
Trinkwasser: Note "sehr gut" für deutsches Trinkwasser
Josef Ackermann bricht sein Versprechen: Keine Entscheidung über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln 
Legehennen: Kommission greift durch
Trügerische Landidylle bei Teekanne & Co
Fischen ohne Grenzen: Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik
Grüne Gentechnik und Grüne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
Gentechnik-Industrie will umstrittenen "Goldenen Reis" ohne ausreichende Prüfung der Risiken einführen
Sonntagsbraten für die Mülltonne
Landesregierung NRW startet Datenbank für Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast – Kritik an Bundesministerin Aigner