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Fit und gesund durch Aminosäuren: Sporternährung für Profis:

Köln, 08.05.2007: Die Ernährung von Sportlern beschränkte sich lange Zeit ausschließlich auf das Wiederauffüllen der entleerten Energiespeicher, macht heute Universitätsprofessor Dr. Jürgen Spona deutlich, der bei Qualimedic.de die Online-Sprechstunde Sporternährung betreut. Dabei wurde die Bedeutung des richtigen „Baumaterials“ für den Wiederaufbau der bei Höchstleistungen be- und überbelasteten Strukturen übersehen.


Gerade für diesen Punkt spielen Aminosäuren eine herausragende Rolle, da durch die gezielte und individuelle Aminosäuren-Zufuhr ein entscheidender Beitrag zur Regeneration geleistet werden kann, betont Universitätsprofessor Spona. Wissenschaftlich gesichert ist, dass der Bedarf an Aminosäuren bei intensiver sportlicher Tätigkeit zwei- bis dreimal höher ist als bei Menschen, die keinen Sport treiben. Seit einigen Jahren bereits nutzen Spitzensportler Aminosäuren als leistungssteigernde Substanzen. Aminosäuren sind die Bausteine des Nährstoffs Eiweiß (Protein). Vielfach werden jedoch aus Milcheiweiß gewonnene Proteinpräparate eingesetzt, die den Nachteil einer relativ geringen Proteinwertigkeit hatten, kritisiert Sporternährungsexperte Jürgen Spona.

Im Gegensatz dazu bieten freie Aminosäuren den Vorteil, dass eine Aminosäuren-Supplementierung mit hoher biologischer Wertigkeit zusammengestellt und individuell auf den einzelnen Sportler zugeschnitten werden kann, informiert Jürgen Spona über diese erlaubte ernährungstherapeutische Form der Leistungssteigerung. Im Leistungssport, aber auch im Breitensport haben sich so hohe Leistungsmaßstäbe für Wettkampfteilnahme und Wettkampferfolg entwickelt, dass ständig neue Maßnahmen zur Leistungssteigerung gesucht werden. „Muskel-Doping“ mit anabolen Hormonen und anderen nicht erlaubten Substanzen, wie Erythropoetin ist leider eines der größten Probleme des Leistungssports. Im Gegensatz zu unfairen, ärztlich-ethisch nicht vertretbaren und auch strafbaren Dopingmaßnahmen ist es daher umso wichtiger das Thema Leistungssteigerung auf „natürliche“ Weise, als ganzheitliches Konzept einer zeitgemäßen Sporternährung allen Sportlern näher zu bringen. Dazu gehören Aminosäuren. Bei sportlicher Aktivität kommt es neben dem hohen Energieverbrauch zu einem Abbau und Verschleiß von Proteinstrukturen. Dadurch steigt der Bedarf an Aminosäuren beim Ausdauersportler deutlich an. Eine zu niedrige Aufnahme von Protein führt zu Müdigkeit, Leistungsabfall, erhöhter Infektanfälligkeit und langen Regenerations-Zeiten. Das Ziel einer zielgerichteten Sporternährung und Substitution ist also, diesen gesteigerten Abbau zu verhindern oder sogar einen Muskelaufbau zu unterstützen. Die Einnahme von freien Aminosäuren, deren Dosierung auf den Bedarf individuell abgestimmt werden, ist eine erlaubte und physiologische Maßnahme – eine natürliche Alternative, die nicht als Doping anzusehen ist.

Der Organismus verfügt über keine Aminosäurenspeicher. Bei sportlicher Belastung geht es direkt ans „Eingemachte“: Der Körper holt sich in Zeiten hoher Muskelaktivität die benötigten Aminosäuren aus den Muskeln, Plasmaproteinen und aus den Immunglobulinen. Je mehr körpereigene Eiweiße abgebaut werden, desto länger dauert die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Das kann vermieden werden, wenn gezielt genügend freie Aminosäuren bereitgestellt werden, wodurch Glucose aus bestimmten Aminosäuren gebildet werden kann. Infolge der biochemischen Individualität, durch unterschiedliche Verwertung der Nahrung, individuell unterschiedliche Ernährungsweise und Trainingsbelastung ist der Bedarf an freien Aminosäuren qualitativ und quantitativ nicht bei jedem Menschen gleich. Anhand der Blutspiegel der einzelnen Aminosäuren (Aminogramm) kann die Zusammensetzung und Dosierung der freien Aminosäuren individuell rezeptiert und somit ein „maßgeschneidertes“ Aminosäurengemisch aus pharmazeutisch reinen, freien Aminosäuren zusammengestellt werden. Die Gabe einer maßgeschneiderten Aminosäurenmischung hat laut Universitätsprofessor Dr. Jürgen Spona viele Vorteile:
Durch die Einnahme individuell dosierter Aminosäuren lasst sich zum Teil auch das Risiko eines Muskelkaters verhindern, der durch winzig kleine Risse in der Muskulatur, so genannte Mikrotraumata, zustande kommt, erläutert Universitätsprofessor Spona. Die zusätzliche positive Auswirkung freier, individuell dosierter Aminosäuren auf Hormonhaushalt, Immunsystem und Wohlbefinden spielen eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei ihrer Bewertung für den Hobby- und Leistungssportler. Ohne überflüssige Kalorien und ohne Cholesterin sind sie die Essenz, die Hochleistungen im Sport ermöglichen und dazu beitragen, Übertraining und Leistungsabfall zu verhindern und die Regenerationszeiten zu verkürzen. Weitere Informationen in der Online-Sprechstunden Sporternährung unter http://www.qualimedic.de

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Autor: Sven-David Müller-Nothmann

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Stand: 12. Mai 2007
Erstellt: 8. Mai 2007