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Selbst gegen den Krebs aktiv werden: www.tktl1-ernaehrungstherapie.de

Aachen, 07.02.2007: Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. erweitert ihr Internetangebot und präsentiert sich ab sofort auch unter www.tktl1-ernaehrungstherapie.de mit aktuellen Erkenntnissen und ausführlichem Hintergrundwissen über ein neues Diagnose- sowie Therapieverfahren bei aggressiven Krebserkrankungen, berichtet heute die Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach.


Wir möchten damit Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit bieten, erstmals selbst aktiv zu werden und sich umfassend über die neue Diagnose- und Therapieansätze auszutauschen, erläutert Baumbach. Neben einigen allgemeingültigen Hilfestellungen und Ernährungsempfehlungen bei Krebserkrankungen steht vor allem das Prinzip und die praktische Umsetzung der TKTL1-Ernährungstherapie im Vordergrund des Online-Angebotes, die eine ideale Ergänzung zu Standardtherapien wie Chemo- und Strahlentherapie darstellt.

In der Regel verstoffwechseln Körperzellen den Energielieferanten Glucose in Anwesenheit von Sauerstoff zu Kohlendioxid und Wasser. Eine bestimmte Art von Tumorzellen "verbrennt" Glucose jedoch nicht, sondern vergärt sie zu Milchsäure, wie Darmstädter Krebsforscher nachwiesen. Der Angriffspunkt dieses Stoffwechsels liegt in der Art der Energiegewinnung, da diese Zellen zu keiner anderen Form der Energieproduktion mehr fähig sind. Sie sind auf Glucose als Treibstoff angewiesen. Normale Körperzellen dagegen können ihre Energie zusätzlich aus Fetten und Proteinen beziehungsweise aus der Verwertung von Ketonkörpern beziehen. Ziel dieser Therapie ist es durch eine Ernährungsumstellung der Tumorzelle jeglichen "Treibstoff" - also Glucose - zu entziehen und sie damit zum Absterben zu zwingen.

Die neue Plattform bietet einen Treffpunkt besonders für Betroffene, bei denen der TKTL1-Stoffwechsel aktiv ist. Aber auch Angehörige und Interessierte, die direkt oder indirekt mit der Krankheit Krebs konfrontiert sind, können sich informieren. Das Online-Portal verfügt über zahlreiche Möglichkeiten zum interaktiven Dialog. Patienten können sich im Forum untereinander austauschen oder Fragen an die Experten der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. richten. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Erfahrungsberichte ins Netz zu stellen und so allen Interessierten zugänglich zu machen.

Autor: Susanne Sonntag, ernaehrungsmed.de

Weiterführende Informationen:


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Stand: 9. Februar 2007
Erstellt: 7. Februar 2007