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Umweltlexikon
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Kurz vor Beginn der Konferenz des CITES in Doha am 13. März spaltet der Antrag Monacos noch immer die EU:



Insbesondere die Kinder im Land dürften sich über den vielen Schnee und die niedrigen Temperaturen in den vergangenen Wochen gefreut haben.


Wie am Samstag bekannt wurde, soll dem angeblichen „Bio“-Stall von Eierproduzent Hennenberg in Velbert jetzt das Bio-Siegel entzogen werden.


Das bedeutendste Fanggebiet im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden zertifizieren lassen.



Die aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse beweisen erneut: Frischware im Naturkosthandel ist sicher. 2009


„fish international“ zeigt Produkte und Verarbeitungsmethoden. In den Bremer Messehallen sind zurzeit allerlei Sprachen zu hören.



fish international 2010 wurde in der Messe Bremen eröffnet.





Seit dem 8. Februar 2010 gibt es einen Sieger beim Wettbewerb um das neue EU-Bio-Logo:


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 11140

Waldpilze immer noch radioaktiv belastet

Berlin, 02.10.2006: Für viele Sammler schlägt das Herz seit kurzem höher: Nach den ersten Regenschauern im August ist die Pilzsaison eingeläutet. Doch beim Pilzessen ist laut BUND Vorsicht angebracht. Denn auch 20 Jahre nach dem Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl weisen vor allem Wildpilze aus dem Süden Deutschlands noch immer erhöhte Konzentrationen des radioaktiven Cäsium 137 auf. In den besonders hoch belasteten Gebieten Südbayern, Südwürttemberg und Bayerischer Wald werden beim Semmelstoppelpilz sowie bei Maronen- und Birkenröhrlingen bis zu 2000 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen.


Steinpilze und Pfifferlinge können mehrere hundert Becquerel pro Kilogramm enthalten. Nahezu unbelastet sind jedoch Parasolpilze und Waldchampignons. Um die Belastung möglichst gering zu halten, sollten von selbst gesammelten Wildpilzen nicht mehr als 200 bis 250 Gramm pro Woche gegessen werden. Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sollten stark belastete Pilzarten besser meiden. Für gekaufte Wildpilze aus EU-Ländern gilt ein Höchstwert von 600 Becquerel Cäsium pro Kilogramm. Der Importeur muss ein Nachweiszertifikat über die Unbedenklichkeit der importierten Ware erbringen.

Wer sich seine Pilze trotzdem lieber im Wald holt, sollte sie vorsichtig herausdrehen oder mit einem scharfen Messer abschneiden. Nicht herausreißen, denn das schädigt das unterirdisch wachsende Pilzgeflecht. Verdorbene oder ältere Pilze stehen lassen, sie vermehren sich noch und sind Nahrung für die Waldtiere.

Weitere Informationen über die Strahlenbelastung von Pilzen unter: www.fresenius.com (Suchfunktion „Pilze“). Wie man Pilze sammelt, transportiert und verarbeitet oder wo man bei einer Pilzvergiftung Hilfe findet, erfährt man unter: www.tintling.com.

Das Plakat ist eine Initiative des BUND Südlicher Oberrhein (Idee: Axel Mayer; Umsetzung: Timo Eckhardt).
Autor: BUND Freunde der Erde

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Pilze":
Giftige Tomaten im Garten
Bonn, 03.11.2009: Eine der größten Herausforderungen in Unterglaskulturen ist das richtige Pflanzenschutzmanagement gegen Schadinsekten und Pilzbefall. Ziel dabei ist es, einen auftretenden Befall rechtzeitig zu erkennen, um möglichst wenig Pflanzenschutzmittel einsetzen zu müssen. Zurzeit bieten sich dafür nur zeit- und arbeitsaufwändige Inspektionen der Pflanzen an. Die Entdeckung eines niederländischen Doktoranden der Universität Wageningen könnte den Pflanzenschutz im Unterglasanbau revolutionieren.
Gift in Pfifferlingen
Düsseldorf, 26.07.2009: Die nächste Pilzsaison steht zwar erst im Spätsommer an, dennoch macht Umwelt- und Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg Importeure und Verbraucher auf die Belastung mit einem Insektenabwehrmittel bei Pfifferlingen aus Russland, Litauen und Rumänien aufmerksam. "Achten Sie beim Einkauf von ...
Pilze: Bei Angriff hagelt´s Blausäure
Frankfurt, 24.07.2009: Wer nicht davonlaufen kann, muss sich zu verteidigen wissen: Pilze produzieren chemische Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde, Parasiten und Konkurrenten. Der grüne Knollenblätterpilz schützt sich mit alpha-Amanitin, der Fliegenpilz mit dem Nervengift Muscimol. Jetzt haben Forscher entdeckt, dass bei einigen Pilzen das ...
Tödliches Nikotin in Steinpilzen
Frankfurt, 11.07.2009: In den vergangenen Monaten fanden mehrere Untersuchungsämter Rückstände von Nikotin in getrockneten Steinpilzen. Die Ware kam hauptsächlich aus China. Die Gehalte machten pro Kilogramm Pilze bis zu einem Zehntel der tödlichen Nikotindosis aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt ...
Nachweis von Schimmelpilzen im Gebäude mit Fluoreszenz
Wetzlar, 31.03.2009: Baubiologen und Sachverständigen steht mit dem Fluoreszenz-Illuminator ein neues Werkzeug zum sicheren Nachweis der unerwünschten Sporen zur Verfügung. Schimmel im Gebäude ist keine Freude: Schon geringe Mengen können die Gesundheit schädigen und einen Baumangel darstellen.
Pilze – Genuss für Kundige
Berlin, 14.10.2008: Es ist keine Fabelwelt, in der Schopftintlinge, Nebelkappen und Mäusegraue Erdritterlinge zu Hause sind. Kenner finden sie vielmehr in hiesigen Wäldern, Wiesen und Auen, denn die scheinbar verzauberten Namen gehören dreien von schätzungsweise 2.500 Wald- und Wiesenpilzarten Europas. Die wenigsten von ihnen sind allerdings essbar.
Gefährliches Versteckspiel in der Lunge
Heidelberg, 09.10.2008: Schimmelpilze können in der Lunge einen Biofilm ausbilden, der sie wie ein Schutzwall für die körpereigene Abwehr sowie für Medikamente unerreichbar macht; von Bakterien und Hefepilzen war dieses Versteckspiel bereits bekannt. Dass auch Schimmelpilze sich auf diese Weise den Bekämpfungsmaßnahmen entziehen können, hat erstmals ...
Panoramablick in den Mikrokosmos
Ludwigshafen, 14.09.2008: Was wie futuristische, ineinander verschlungene Skulpturen aussieht, ist eine Entwicklung der Natur. Die kugeligen Sporen des Schimmelpilzes Emericella nidulans sind von einer dünnen Schicht des Proteins Hydrophobin überzogen. Dank diesem wasserabweisenden Protein auf der Haut von Pilzen perlt Regenwasser gut ab.
Kein Fall für Heimwerker – Schimmelpilz-Bekämpfung sollte Sachverständigen überlassen werden
Bonn/Seßlach, 29.05.2008: Schimmelpilze sitzen nicht auf dem Trockenen. Sie sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Schimmelpilze sind nicht nur ein optisches Problem. Ernsthafte Erkrankungen der Lunge, Infektionen oder Allergien können die Folge sein. Besonders heimtückisch ist der verdeckte Schimmelpilzbefall, den man nicht unbedingt an einem modrigen Geruch erkennt.
Deutsche-Bank-Manager leitet Studie über Kosten durch Verlust biologischer Vielfalt
Berlin, 03.03.2008: Nichtstun ist teurer als Handeln – für den Klimaschutz hat dies vor gut einem Jahr der ehemalige Weltbankökonom Nicolas Stern nachgewiesen. Nun soll dieser Nachweis auch für die biologische Vielfalt erbracht werden. Als Leiter des Forschungsprojekts haben Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und EU Kommissar Stavros Dimas den Ökonom Pavan Sukhdev gewinnen können.

Stand: 2. Oktober 2006
Erstellt: 2. Oktober 2006