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Klimagasabbau leicht gemacht

Berlin, 15.07.2006: Das Gleichgewicht muss stimmen. – Selbst beim gemütlichen Sonntagsfrühstück produziert der Mensch Treibhausgase. Das Brot wurde gebacken, das Ei gekocht und der Kaffee aufgebrüht. Überall steckt Energie drin, die zur CO2-Belastung unserer Atmosphäre und damit zur Erderwärmung beiträgt. Aber was soll man machen? Verhungern?



"Nein", sagt Joachim Weckmann, Inhaber von Märkisches Landbrot Brotbäckerei demeter, „solange es sich um Produkte handelt, die Sie täglich kaufen, sollten die Firmen für eine umweltverträgliche Herstellung garantieren.“

Märkisches Landbrot garantiert eine solche Herstellung. In bis zu 200 Verkaufsstellen in Berlin und Brandenburg bietet der ökologische Traditionsbetrieb Vollkornbrot an, das bis zu 50 Prozent Emissionsneutral gebacken wurde. 40 Prozent reduzieren wir, in dem wir Strom aus regenerativen Quellen benutzen. 10 Prozent kommen durch unsere Aufforstungsprojekte in Madagaskar dazu“, erklärt Joachim Weckmann. Der Bio-Pionier weiß, die CO2-Produktion ganz zu verhindern ist beim Backen nicht möglich. „Man kann ihn aber neutralisieren“, sagt Weckmann.

Das Prinzip, mit dem Märkisches Landbrot den CO
2-Ausstoß neutralisiert, ist ganz einfach zu verstehen. Ein Beispiel: Ein 2-3 Personenhaushalt verbraucht bis zu 3.000 Liter Heizöl und 5.000 Kilowattstunden an Strom im Jahr. Das macht eine jährliche CO2-Produktion von bis zu 10,8 Tonnen. Eine Menge, die ein Hektar Wald im Jahr wieder in die Einzelelemente Kohlenstoff und Sauerstoff zurückwandelt.  „Also forsten wir einfach einen Hektar Wald wieder auf und haben einen Ausgleich“, sagt Joachim Weckmann, „ 2005 haben wir bereits 4,2 Hektar Urwald aufgeforstet, dieses Jahr sollen es noch einmal  1,6 Hektar zusätzlich werden.“

Weil das Prinzip der CO
2-Emission-Neutralisierung für Jedermann verständlich ist und umzusetzen ist, hat Märkisches Landbrot einen CO2-Emissionsrechner auf der Internetseite www.landbrot.de installiert. Joachim Weckmann erklärt die Bedienung: „Sie benötigen lediglich einen Internetanschluss und Ihre Verbrauchsdaten aus dem Jahr 2005.“ Die nötigen Verbrauchsdaten sind Heizkosten, Stromverbrauch, Kilometerverbrauch, Bahntickets und Flugtickets. „Einmal eingegeben, erhalten Sie sofort Ihre persönliche CO2-Produktion und die Angabe, wie viel Fläche Wald nötig wäre, um diese auszugleichen.“ Danach fehlt nur noch der Ort, den man bepflanzen kann, aber auch dafür hat Märkisches Landbrot gesorgt: „Unten auf dem Emissionsrechner finden Sie Verweise auf zwei Pflanzaktionen, die wir empfehlen können. Also sofort mitmachen!“ ruft Joachim Weckmann alle Bundesbürger auf.

Mit diesem Aufruf ist das Engagement von Joachim Weckmann aber nicht zu Ende: „Schon heute hat unser Kunde ein gutes Gewissen, dass er ein Brot kauft, das
50 Prozent weniger Treibhausgase produziert als andere. Wir aber wollen die 100 Prozent CO2-Emissions-Neutralität schaffen und arbeiten täglich an neuen Möglichkeiten."

Autor: Alexander Feig

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Stand: 15. Juli 2006
Erstellt: 15. Juli 2006