Strom und Wärme aus Biogas lohnen sich auch für Ökobauern
Dessau, 28.06.2006: Biobauer Ebeling aus Püggen im Wendland baut jetzt nicht nur ökologisch Getreide und Kartoffeln an, er erzeugt auch umweltgerecht Strom und Wärme aus Biogas - mit dreifachem Nutzen: Er verringert den Ausstoß klimaschädlicher Gase, verbessert die Nährstoffbilanz seines Betriebes und wirtschaftlich lohnt es sich für ihn auch.Möglich macht dies eine mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) errichtete so genannte Biogasanlage. Diese vergärt Kleegras und Maispflanzen zu einem Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas (Methan ist ein farbloses, geruchloses, ungiftiges Gas, das zu Kohlendioxid und Wasser verbrennt. Methan gehört zu den klimarelevanten Treibhausgasen. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas und Biogas und im Holzgas enthalten.Methan), das ein benachbartes Blockheizkraft in Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom und Wärme umwandelt. Zusätzlich liefert die Anlage dem Bauern Biodünger, denn die Gärrückstände sind wertvolle Nährstoffe für seine Felder. Das Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt zeigt: Auch für kleine Ökolandbaubetriebe ist die Biogasnutzung mittlerweile wirtschaftlich attraktiv.
Bisher war die Rentabilität solcher Anlagen im Ökolandbau vor allem wegen der geringeren Zahl an Tieren pro Hektar und dem fehlenden Flüssigmist als klassischem Grundstoff für Biogasanlagen fraglich. Aber selbst mit wenig Gülle lässt sich profitabel B. gehört zu den regenerativen Energiequellen. B. entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material (z.B. pflanzliche und tierische Abfälle) unter Luftabschluß in Anwesenheit von Wasser und innerhalb eines Temperaturbereiches von 20 bis 55 Grad C.Biogas erzeugen. Bauer Ebeling zum Beispiel vergärt zusammen mit der Gülle pflanzliche Rohstoffe: ökologisch angebauten Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais und Kleegras. So erzeugt er Biogas, das ein Ein B. (BHKW) ist ein mit Hilfe eines Verbrennungsmotors betriebenes Kleinkraftwerk, bei dem sowohl die erzeugte elektrische Energie als auch die thermische Energie genutzt werden.
Blockheizkraftwerk anschließend verbrennt. Der dort erzeugte Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom gelangt vollständig in das Netz eines öffentlichen Versorgers. Die entstandene Wärme beheizt ganzjährig die Gärbehälter des Bauern und im Winter mittlerweile sieben Wohnhäuser im benachbarten Dorf. Weitere Häuser sollen folgen - insgesamt könnte die Anlage etwa zwölf bis dreizehn Wohnhäuser mit Wärme versorgen. Der Ökolandbetrieb und die Nachbarn sparen so 40 Tonnen Heizöl pro Jahr ein und vermeiden jährlich über 100 Tonnen klimaschädliches Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid.
Ein weiteres Plus der Biogasanlage: Der im Kleegras und Mais enthaltene Stickstoff lässt sich effektiv nutzen. Als Teil der Gärrückstände kann der Bauer den Stickstoff als einfach verfügbaren, flüssigen Bio-Dünger auf die Felder bringen. Bislang pflügen Ökolandbetriebe das Kleegras in der Regel direkt unter. Sie führen dem Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden so natürlichen Stickstoffdünger zu, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten - im Ökolandbau ist mineralischer Stickstoffdünger nicht erlaubt. Das Unterpflügen der Kleepflanzen führt jedoch zu Ammoniakemissionen sowie zum Ausstoß der Klimagase Methan ist ein farbloses, geruchloses, ungiftiges Gas, das zu Kohlendioxid und Wasser verbrennt. Methan gehört zu den klimarelevanten Treibhausgasen. Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas und Biogas und im Holzgas enthalten.Methan und Lachgas. Mit dem flüssigen Dünger auf Basis fermentierten Kleegrases verringert sich dieser Ausstoß: Die Landwirte bringen den Dünger also klimaschonend und ohne Ertragsverluste auf die Felder.
Autor: Umweltbundesamt, Berlin
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Stand: 28. Juni 2006
Erstellt: 28. Juni 2006
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