Brasilien: Illegaler Gen-Acker bedroht Weltnaturerbe
Hamburg, 16.03.2006: Der Agrarkonzern Syngenta hat in Brasilien genetisch manipulierte Soja in unmittelbarer Nähe eines Weltnaturerbe-Reservates angepflanzt. Die Bauernorganisation Via Campesina hat das illegale Versuchsfeld des Schweizer Gentechnik-Riesen nahe dem brasilianischen Nationalpark Iguacu entdeckt. Am Mittwoch haben daraufhin über eintausend erboste Bauern das Feld im Bundesstaat Parana besetzt.Brasilianisches Recht verbietet den Anbau von genetisch veränderten Organismen (GVOs) in Schutzgebieten und deren Umgebung. "Dies ist ein Verbrechen an der Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt. Es verdeutlicht, was die GVO-Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie von biologischer Sicherheit hält und welchen Respekt sie der Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt entgegen bringt" sagt Mariana Paoli, Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. Gen-Expertin bei Greenpeace.
"Wir erwarten, dass die brasilianische Regierung den Fall untersucht, Syngenta zur Verantwortung zieht und das Versuchsfeld unverzüglich zerstört", so Paoli. Der Gouverneur von Parana, Roberto Requião, hat bereits angeboten, das Feld abzubrennen. Zudem hat Brasiliens Umweltministerin Marina Silva angekündigt, dass der Fall strafrechtlich verfolgt werde.
Nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt tagen in Curitiba Vertreter aus 132 Nationen, um über ein UN-Protokoll zur biologischen Sicherheit zu beraten. Zur Debatte stehen internationale Standards für den Umgang mit Gen-Nahrungs- und Futtermitteln. Im Zusammenhang damit geht es auch um die Risiken von GVOs und deren Einfluss auf die Artenvielfalt.
Wichtigstes Detail des so genannten Cartagena-Protokoll: Lieferungen von Gen-Pflanzen sollen im Handel künftig eindeutig als solche ausgewiesen werden. Nur so kann verhindert werden, dass sich GVOs mit gentechnikfreien Organismen vermischen. Nachdem der lange unschlüssige Gastgeber Brasilien sich am Montag zu einer klaren Kennzeichnung bekannt hat, bedarf diese nur noch der Zustimmung Neuseelands, um verpflichtend zu werden.
Die Aktion der Bauern am 15.März fällt mit dem internationalen Verbrauchertag zusammen. Auch Sie als Verbraucher können sich für die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt einsetzen: Nehmen Sie an der Greenpeace-Mitmachaktion teil und fordern den neuseeländischen Premierminister dazu auf, der eindeutigen Kennzeichnung von GVO-Ladungen zuzustimmen!
Benjamin Borgerding
Autor: Greenpeace e.V.
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Stand: 16. Maerz 2006
Erstellt: 16. Maerz 2006
Erstellt: 16. Maerz 2006




















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