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Ernaehrung und Landwirtschaft
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Artikel Nr.: 1044
Honig enthält verbotene Antibiotika
Frankfurt, 27.02.2002: In einigen Blütenhonigen fand das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST Rückstände von Bienenarzneimitteln und Antibiotika.Arzneien werden unter anderem eingesetzt, um Milben zu bekämpfen. Mit
Antibiotika sind Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die Bakterien bekämpfen. Ihre Eigenschaften können bakteriostatisch (hemmung der Vermehrung), bakterizid (Tötung)oder bakteriolytisch (Tötung udn Auflösung)sein.
Antibiotika wollen Imker der bösartigen Faulbrut vorbeugen. Doch der Einsatz von Antibiotika ist gemäß einer {EU-Verordnung} verboten. Trotzdem fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor in fünf Honigen Rückstände von Antibiotika. Gelangen diese Substanzen in Lebensmittel, besteht die Gefahr, dass Medikamente beim Menschen nicht mehr wirken.
Wie brisant die Ergebnisse sind, zeigt das Ende Januar verhängte Einfuhrverbot der EU für Lebensmittel tierischen Ursprungs aus China. Mehrere Hersteller mussten bereits Shrimps zurückrufen, die mit dem verbotenen Antibiotikum Chloramphenicol belastet waren. In Großbritannien fanden Lebensmittelkontrolleure dieses Antibtiotikum auch in chinesischem Honig.
<Die Template wurde nicht gefunden>Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung von 21 Marken sind in der März-Ausgabe veröffentlicht.
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 20. März 2003
Erstellt: 28. Februar 2002
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