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Ein deutscher Mensch verspeist im Laufe seines Lebens durchschnittlich sieben Rinder, 20 Schafe, 22 Schweine, 600 Hühner sowie zusätzlich Wildtiere, See- und Meeresfische. Der Fleischhunger des Menschen scheint so unersättlich wie seine Respektlosigkeit gegenüber dem Tier grenzenlos ist.Die meisten Tiere, die wir uns einverleiben, werde heute künstlich erzeugt, maschinell gemästet und am Fließband geschlachtet. "Artgerechte" Tierhaltung ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, doch hunderte Millionen Tiere werden auch in Deutschland geboren, gefoltert und getötet für "ökonomische Sachzwänge". Die meisten Hühner und Schweine kennen nur diesen Lebensrhythmus: aufstehen, fressen, hinlegen, aufstehen ... sterben.
Was aber ist, wenn der Mensch tatsächlich ist, was er isst?Nur die zwei Prozent Biobauern, die es heute in Deutschland gibt, haben sich zu artgerechter Tierhaltung verpflichtet. Für die Tiere heißt das:
Stroh war früher ein begehrtes Material für die Tierhaltung, da es als Streu verwendet wurde. Stroh statt Spaltböden aus
B. ist ein Gemisch aus Zuschlägen (v.a. Sand und Kies), Bindemitteln (Zement) und Wasser. Beton, Tageslicht statt künstlicher
B. von Objekten und Gebäuden mit natürlichem und künstlichem Licht. Beleuchtung, im Stall Bewegungen und Auslauf statt lebenslanger
siehe Wärmedämmung
Isolation oder Käfighaltung, langsame Mast statt
Körpereigene Regulationsstoffe, Informationsüberträger zwischen den verschiedenen Zellarten des Organismus. Hormone und
Antibiotika sind Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die Bakterien bekämpfen. Ihre Eigenschaften können bakteriostatisch (hemmung der Vermehrung), bakterizid (Tötung)oder bakteriolytisch (Tötung udn Auflösung)sein.
Antibiotika, Verzicht auf Tier- und Knochenmehl sowie weitgehend auf Importfutter, schonende Transporte ins nächste Schlachthaus statt tierquälerischer Fahrten durch halb
Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa oder nach Nordafrika zum einzigen Zweck des billigeren Geschlachtetwerdens.
{b2r}An deutschen Hochschulen gehören neben Insekten, Krebsen und Ratten auch Tauben, Kaninchen, Hunde und sogar Pferde noch immer zu den Versuchstieren. Frösche sind trotz jahrelanger Proteste und gerichtlicher Auseinandersetzungen als Demonstrationsobjekte in
Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Biologie- und Medizinpraktika noch immer beliebt. Der "Tierverbrauch" für die Grundlagenforschung ist 1999 gegenüber dem Vorjahr um 60.000 Tiere gestiegen. Die Zunahme betrifft Hunde, Katzen, Affen und vor allem Mäuse und Fische.
Lebenden, nicht betäubten Fröschen wird der Kopf abgeschnitten und das Rückenmark aufgebohrt, um das Funktionieren des zentralen Nervensystems zu zeigen. Nach dem Versuch landen die zerstümmelten Tiere im Mülleimer. Auch ansonsten aufgeklärte Menschen geben sich dabei ganz abgeklärt: die Wissenschaft brauche solche Versuche, heißt es. Tierliebe sei sentimental und kitschig.
{b3l}Diese entsetzliche Tierquälerei ist nicht nur unverantwortlich; es ist erwiesen, dass sie auch unnötig ist. Der Dachverband der Europäischen Wissenschaftsgesellschaften hat sich soeben erst eindeutig für die Förderung und Anwendung von Alternativen zum Tierversuch ausgesprochen. Mit Hilfe von interaktiven Computerprogrammen könnten die bisherigen
Mit Hilfe von T. sollen Arzneimittelwirkungen und -verträglichkeiten sowie neue Kosmetika getestet werden. Tierversuche ersetzt werden. Dass alternative Methoden ausreichen, beweist zum Beispiel die Philipps-Universität in Marburg seit Jahren.
Wir Deutsche sind zwar Weltmeister im Züchten von Kanarienvögeln und im Halten von Schoßhündchen, wir spendieren unserem Hansi oder Waldi schon mal einen Grabstein - aber die Herkunft des Fleisches, das wir zu uns nehmen, ist uns oder zumindest war uns eher gleichgültig.
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