BUND-Studie: Immer mehr Schadstoffe in Muttermilch
Berlin 15.06.2005: In der Muttermilch lassen sich über 300 synthetische Chemikalien nachweisen. Zwar sind die Belastungen mit giftigem PCB, DDT und Dioxinen aufgrund weit reichender Verbote rückläufig. Jedoch werden immer mehr neue gefährliche Stoffgruppen wie Weichmacher, Flammschutzmittel und Duftstoffe gefunden. Dies hat eine Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ergeben, die gestern in Berlin veröffentlicht wurde.Synthetische Chemikalien seien besonders für Säuglinge und Kleinkinder extrem gefährlich, da wichtige Entwicklungsphasen gestört werden können. Schädigungen des Immunsystems, Krebserkrankungen und sogar Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung können die Folge sein.
Der Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND forderte die Bundesregierung auf, sich für eine Reform der Europäischen Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien-siehe Rechtsverordnung.Verordnung einzusetzen, die den konsequenten Schutz unserer Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit vor giftigen Chemikalien gewährleiste. Das seit längerem diskutierte europäische Chemikalienrecht mit dem Kürzel REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien) eröffne erstmals die Chance, die Belastung der M. ist die natürliche und beste Nahrung für den Säugling. Muttermilch tatsächlich zu reduzieren.
Angelika Zahrnt, BUND-Vorsitzende: Muttermilch ist die wichtigste und beste Nahrung für jeden Säugling. Synthetische Chemikalien haben darin nichts zu suchen. Wir raten nicht vom Stillen ab, sondern wollen, dass die Belastungen schnell und effektiv minimiert werden. Nur eine konsequent am Das V. hat das Ziel, vom reparierenden, reagierenden Umweltschutz weg und über diesen hinaus zu einer längerfristigen, an der Belastbarkeit der Umwelt orientierten Umweltplanung überzugehen.Vorsorgeprinzip ausgerichtete Chemikalienpolitik kann dazu beitragen, dass Muttermilch künftig weniger belastet sein wird."
Die BUND-Studie mit dem Titel Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch - Zeit für eine neue Chemikalienpolitik" fasst die aktuellen Analysen der Muttermilch zusammen. So zeigt eine Untersuchung der Ruhr-Universität Bochum aus dem vorigen Jahr, dass Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe aus dem Blut der Mütter über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden.
Von den mehr als 100 000 in der EU hergestellten Chemikalien seien 97 Prozent niemals auf ihr Gefahrenpotenzial untersucht worden. Viele dieser Substanzen seien in Alltagsprodukten enthalten, dort nicht fest eingebunden und gelangten über Haut, Atmung und Nahrung in den Körper der Frauen.
Patricia Cameron, BUND-Chemieexpertin: "Gefährliche Chemikalien dürfen keine Marktzulassung mehr haben, wenn es ungefährlichere Ersatzstoffe gibt. Und die Risikobewertung darf nicht allein der Chemieindustrie überlassen werden. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, über die Risiken der Chemikalien in den verschiedenen Produkten umfassend informiert zu werden."
Mit REACH will die EU-Kommission erreichen, dass die Industrie bis 2017 etwa 30 000 bisher ungeprüfte Chemikalien auf ihr Gefährdungspotential untersucht. Nur unschädliche Substanzen sollen künftig noch eingesetzt werden dürfen. Für die weitere Nutzung bedenklicher Stoffe müssen Sondergenehmigungen beantragt werden. Bis zum Oktober muss das EU-Parlament über REACH entscheiden.
Die BUND-Studie "Über 300 Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe in der M. ist die natürliche und beste Nahrung für den Säugling. Muttermilch - Zeit für eine neue Chemikalienpolitik" erhalten Sie auf Anfrage und im Internet unter: www.bund.net/lab/reddot2/pdf/studie_muttermilch.pdf
Autor: BUND Freunde der Erde
Weiterführende Informationen:
- @Umweltlexikon?
- Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe, M. ist die natürliche und beste Nahrung für den Säugling. Muttermilch
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Stand: 15. Juni 2005
Erstellt: 15. Juni 2005
Erstellt: 15. Juni 2005




















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