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Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 6813

Giftige Substanzen im Büro?

Oberursel, 30.06.2004: Wie die COMPUTERBILD in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, geben Computer-monitore zu hohe Mengen der gefährlichen Chemikalie Phenol an die Raumluft ab. Phenole gehören zu den gesundheitsschädigenden Umweltgiften, mit denen die Menschen unserer heutigen Industriegesellschaft vielfach leben müssen. Das flüchtige, organische Phenol steht im Verdacht krebsauslösend zu sein.

Bereits das Einatmen der giftigen Dämpfe kann die Gesundheit gefährden. So reagieren empfindliche Menschen mit Kopfschmerzen und Müdigkeit. Relativ unbekannt ist, dass antioxidative Schutzstoffe aus der Nahrung unerwünschte Substanzen abfangen und neutralisieren können. Phenol ist nur eines der zahlreichen Umweltgifte, denen der Mensch jeden Tag unumgänglich ausgesetzt ist. Ein innerer Schutzwall gegen schädliche Einflüsse von außen muss also her.

Das gelingt über "Schadstoff-ausgleichende" Lebensmittel, die reich an antioxidativen Vitaminen und bioaktiven Schutzstoffen sind. Sie schützen aktiv vor zellschädigenden Substanzen wie freien Radikalen. Diese aggressiven Sauerstoffmoleküle entstehen durch Zigarettenrauch, UV- und radioaktive Strahlen, Ozon oder chemische Verunreinigungen in Luft und Nahrungsmitteln. Antioxidantien überführen hochreaktive freie Radikale in einen stabilen Zustand, ohne dabei selbst instabil zu werden. Im Team sind sie am wirkungsvollsten, da sie sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Die wichtigsten vier sind Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Selen.

Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich gut ausgereiftem Obst und Gemüse bietet eine breite Palette an antioxidativen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen: Lycopin in Tomaten, Beta-Carotin in Möhren, Glucosinolate in Brokkoli, Isothiocyanate in Sauerkraut und Anthocyane in Weintrauben sind nur einige Beispiele der über 10.000 bekannten Pflanzenstoffe.


Oft ist es schwierig den Bedarf allein über eine gesunde Ernährung zu decken. Mit Nahrungsergänzungsmitteln lässt sich der antioxidative Schutz noch verstärken. Dabei schützen Vielstoff-Gemische in natürlichen Produkten die Gesundheit deutlich besser als chemisch isolierte Einzelsubstanzen. Reformhäuser bieten Vitamine und Mineralstoffe aus natürlichen Quellen an: So liefert schon ein halber Lutschtaler aus der Acerola-Kirsche 250 Milligramm Vitamin C im natürlichen Verbund mit sekundären Pflanzenstoffen. Damit wird die empfohlene Zufuhr von 100 mg Vitamin C pro Tag bewusst überschritten, um eine ausreichende Versorgung bei erhöhtem Bedarf (Stress, Umweltbelastungen etc.) sicherzustellen. Spezielle Kombipräparate bieten mit täglich zwei Kapseln den antioxidativen Rundum-Schutz: OPC (Oligomere Pro Cyanidine) aus Traubenkernen, Catechine aus Grüntee, Lycopin aus Tomaten und Beta-Carotin aus Karotten, kombiniert mit natürlichem Vitamin C aus Acerolakirschen und Vitamin E aus kaltgepresstem Weizenkeimöl, sowie Selen und Q10.

Übrigens: Von acht getesteten Geräten lagen drei Computermonitore mit Werten zwischen 142 und 221 Mikrogramm deutlich über dem vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BIA) vorgeschlagenen Grenzwert von 100 Mikrogramm Phenol pro Stunde.

Autor: Neuform Reformhaus

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Stand: 29. Juni 2004
Erstellt: 29. Juni 2004