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Kosmetika: Neue Regeln seit heute in Kraft

Brüssel, 12.07.2013: Seit gestern(Donnerstag) sorgen neue EU-Regeln für Kosmetikartikel für mehr Sicherheit und bessere Informationen für Verbraucher.

Mit dem heutigen Stichtag müssen alle kosmetischen Mittel in den Ladenregalen, egal ob in der EU hergestellt oder importiert, vollständig der Kosmetikverordnung entsprechen. Neven Mimica, EU-Kommissar für Verbraucherpolitik, sagte dazu: "Ob bei Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens wie Zahnpasta oder kleinen Luxusartikeln wie einem neuen Lippenstift oder Aftershave – Verbraucher werden jetzt besser geschützt und bekommen klarere Informationen zu den kosmetischen Mitteln, die sie kaufen. Die neuen Vorschriften erleichtern auch die Durchsetzung, so dass Verbraucher sich sicherer fühlen und auf die Produkte vertrauen können.“

Die wichtigsten Änderungen, die mit der von den EU-Staaten und vom Parlament 2009 verabschiedeten Kosmetikverordnung eingeführt werden, sind folgende:

- Strengere Sicherheitsanforderungen für kosmetische Mittel;

- Einführung einer "verantwortlichen Person“ für Kosmetika: Nur kosmetische Mittel, für die eine juristische oder natürliche Person innerhalb der EU als "verantwortliche Person" benannt wurde, dürfen in Verkehr gebracht werden. Die verantwortliche Person beispielsweise den nationalen Marktüberwachungsbehörden im Fall einer Kontrolle zur Verfügung stellen.

- Zentralisierte Notifizierung aller kosmetischen Mittel auf dem EU-Markt: Hersteller brauchen ihr Produkt nur einmal zu notifizieren, und zwar über die Meldestelle für kosmetische Mittel (Cosmetic Products Notification Portal, CPNP).

- Einführung eines Meldesystems für Nebenwirkungen: Die verantwortliche Person ist verpflichtet, den nationalen Behörden ernste unerwünschte Wirkungen ihres Produkts zu melden.

- Neue Vorschriften für die Verwendung von Nanomaterialien in kosmetischen Mitteln: Farbstoffe, Konservierungsstoffe und UV- Filter, auch wenn es sich dabei um Nanomaterialien handelt, müssen ausdrücklich zugelassen sein. Nanomaterialien müssen auf der Liste der Bestandteile hinter dem Namen des Stoffes in Klammern mit dem Vermerk "Nano" gekennzeichnet sein, z. B. " Titandioxid (Nano)".

Zudem wurden heute gemeinsame Kriterien für Werbeaussagen im Zusammenhang mit kosmetischen Mitteln verabschiedet. Demnach müssen Hersteller, die eine Werbeaussage auf ihrem Produkt anbringen wollen, beispielsweise "48-Stunden-Wirkung" auf einem Deodorant, sechs gemeinsame Kriterien beachten: Einhaltung der Rechtsvorschriften, Wahrheitstreue, Belegbarkeit, Redlichkeit, Lauterkeit und fundierte Entscheidungsfindung. Die zuständigen nationalen Behörden werden die Werbeaussagen mit diesen Kriterien abgleichen können.

Die neue Kosmetikverordnung, die 2009 verabschiedet wurde, tritt am heute nach Ablauf einer Übergangsfrist in Kraft, die es der Branche erlauben sollte, sich an die neuen Vorschriften anzupassen. Die ersten europäischen Rechtsvorschriften über kosmetische Mittel wurden schon vor 35 Jahren erlassen, und sind insgesamt siebenmal überarbeitet worden.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
3878 Aufrufe
Stand: 12. Juli 2013
Erstellt: 12. Juli 2013

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