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Erste Erfolge zum Amalgamverbot

Melle, 19.06.2013: In vergangenen Woche fanden im Bundestag Gespräche mit Bundesministern einzelner Fraktionen zum Thema Amalgamverbot statt.

Mit großem Interesse begegneten die Bundestagsabgeordneten und deren Mitarbeiter den wissenschaftlichen Ausführungen der Experten. Einige Fraktionen sagten Ihre Unterstützung zu einem Amalgamverbot zu. “Das ist ein erster großer Schritt, um die Zunahme der chronischen Erkrankungen zu stoppen!”, bemerkt die Initiatorin Heike Werding erfreut. “Wir wurden im Bundestag freundlich empfangen und waren überrascht über das ehrliche Interesse der Bundestagsabgeordneten.” Auf der Suche nach den Gründen der rasant ansteigenden chronischen Erkrankungsformen der deutschen Bevölkerung, konnte die Meller Unternehmerin Heike Maria Werding nach siebenjähriger Recherche in Zusammenarbeit mit mindestens 26 internationalen fachkundigen Professoren, Wissenschaftlern, Ärzten und Journalisten, fünf Ursachen definieren und benennen.

Als Hauptursache sieht die Initiatorin die zunehmende Vergiftung durch Quecksilber und andere Schwermetalle im Körper der deutschen Bevölkerung. “Quecksilber nehmen wir durch die Luft, Nahrung und insbesondere durch Medizinprodukte auf. Dabei spielt Amalgam, mit dem über 50%-igen Anteil Quecksilber die gravierendste Rolle.
Quecksilber aus Amalgam verdampft kontinuierlich im Mund und tritt im gasförmigen Zustand in das Gehirn und wirkt hier neurotoxisch. Da Quecksilber als das giftigste Schwermetall auf unserem Planeten gilt, ist es unfassbar, dass wir uns mutwillig über Amalgam und Impfungen schädigen.”, so Werding, “Um ein endgültige Amalgamverbot und die Entfernung dieser toxischen Füllungen über Krankenkassenleistungen zu erreichen, haben ich mich auf den Weg nach Berlin gemacht und zuständige Bundesminister verschiedener Fraktionen über die wissenschaftlichen Grundlagen,
Studien und Folgen informiert.” Als weitere Fachleute hat Frau Werding den stellvertretenden Vorsitzenden der DBU und Dozent der
EUROPAEM, Dr. Hans-Peter Donate, Prof. Dr. Hermann Kruse vom Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler und Herr Reinhard Lauer (BBFU e.V.) Redakteur der
Internetplattform "Amalgaminformationen" um Unterstützung gebeten.

Dr. Donate forderte die Politiker zu einem Umdenken in der medizinischen Ausrichtung auf, um chronische Erkrankungen drastisch zu reduzieren. “Die Umweltmedizin mit einer, auf die Ursachen
bezogenen Diagnose und Therapie gehört in den Leistungskatalog der Krankenkassen. Man muss beachten, dass umweltmedizinisch gesehen monokausale Metallbelastungen nicht existieren, sondern stets als multifaktoriell im Zusammenwirken mit anderen chemischen, physikalischen, biologischen und psychosozialen Stressoren zu betrachten ist. Deshalb ist die Expositionsreduzierung
jedes einzelnen Stressors sinnvoll. Dies gilt vor allem für das Quecksilber, dessen toxische, insbesondere neurotoxische Wirkung unbestritten ist.” „Die International Academy Oral Medicine & Toxicologie (IAOMT) weist an gezogenen Zähnen nach, dass vor 25 Jahren gesetzte Amalgamfüllungen noch ausdampfen. Abhängig von der Temperatur, Reibung und Nahrung verstärkten sich die Gasabsonderungen im Mund. So erreicht ein Quecksilber
ausdampfender Zahn, toxische Werte, die tausend Mal höher sind, als die Behörde dies für Atemluft gestattet“, fasst H. M. Werding zusammen.

“Unvorstellbar, dass wir Amalgam weiter einsetzen, obwohl mir nach fünfzehnjähriger Recherche kein Gutachten gekannt ist, das die Unbedenklichkeit von Quecksilber nachweist!”, bemerkt
Reinhard Lauer. Dabei hat die IAOMT weitere Nachweise über die kontinuierliche Belastung durch konstant austretendes Quecksilber aufgezeigt. Eine Studie weist durch radioaktiv gebundene Quecksilberimplantate bei Schafen und Affen eine Nierenschädigung und Fehlbesiedelung von Antibiotika resistenten Bakterien nach Einbau nach. Innerhalb kürzester Zeit gelangt das neurotoxische Schwermetall in das Gehirn, Nieren und in die Plazenta. “Deutschland führt international die Liste der Fehlgeburten an! Ein aktuelles Beispiel hilft uns zu verstehen, warum es dazu kommt. Vor einigen Wochen wurde eine polnische hochschwangere Frau mit 2.6 Promille Alkohol von ihrem Kind entbunden. Dies kam mit 4,5 Promille Blutwert zur Welt. Dies geschieht, weil auch in der Schwangerschaft der Körper der Mutter vorrangig geschützt und versorgt wird. Deshalb verschiebt bei hoher Toxikation der Selbstheilungsmechanismus der Mutter die Gifte in die Frucht und in das Fruchtwasser.

So kommt es, dass viele Frauen mehrere Fehlgeburten erleben, solange, bis der Körper der Mutter sich genügend Gifte entledigen konnte, um weiterhin überleben zu können. Das trifft für
Schwermetalle ebenso wie für Säuren, Medikamente oder Lebensmittelzusatzstoffe zu. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Schwangere bis zu 90% ihrer Schwermetalle auf das Kind
überträgt. Diese Erklärungen machten den Abgeordneten deutlich, wie wichtig die politischen Entscheidungen bezüglich der Behandlung chronischer Erkrankungen sind und welche Auswirkungen diese auf die
Gesundheit der nächsten Generationen haben“, berichtet Frau Werding.
Sehr deutliche Worte kommen von Prof. Dr. Kruse: „Als Umwelttoxikologe und Ökotoxikologe kann ich nicht verstehen, dass überhaupt noch Quecksilber in Zahnamalgam zugelassen wird. Das hat zwei Gründe: Einmal gibt es den betroffenen Patienten. Was jetzt aber bei unseren Überlegungen im Vordergrund steht, sind die Belastungen der Umwelt gegenüber Quecksilber, die drastisch zurück geführt werden müssen. Da ist jetzt als erster der Gesetzgeber gefordert, durch ganz klare gesetzliche Vorgaben, dafür Sorge zu tragen, dass Quecksilber in einem geringerem Ausmaß in die Umwelt gelangt, denn der Gesetzgeber hat sich hinreichend informiert, in Wissenschaft und Forschung und hier ist es ein
eindeutiger Befund, dass das Quecksilber eine hohe Ökotoxizität hat wodurch der Gesetzgeber vor dem Hintergrund der Informationen auch handeln muss! Insofern ist es für mich völlig unverständlich, dass der Gesetzgeber das noch nicht getan hat. Ich vermute, hier stehen ganz klare wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, um wirklich noch an diesem Zahnamalgam fest zu halten.“

Autor: DGP-Deutsche Gesellschaft für Prävention
4869 Aufrufe
Stand: 19. Juni 2013
Erstellt: 19. Juni 2013

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