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Inhaltliche Konzepte statt Hahnenkämpfe hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in der Gesundheitspolitik gefordert und Anforderungen an eine verbrauchergerechte Gesundheitsreform vorgelegt.



In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes.




In vielen Getränkedosender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die riskante Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen



eine Aktion der Welthungerhilfe




Teilnahme von mehr als 2.200 Pflegekräften an Befragung zum OP-Barometer 2009



Ziel sei es, die Kompetenzen aus Gesundheitswirtschaft, -ökonomie und -recht zu bündeln, so ZGWR-Direktor Thomas Busse.


Männer haben nämlich ein doppelt so hohes Herzkreislaufrisiko, wenn sie Ärger immer nur unbewältigt verdrängen.



Ein Arzt aus einem der Krankenhäuser in der Provinz Hebei berichtete, dass die Schweinegrippe in ganz China außer Kontrolle geraten ist.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16256

Kaufland und Schlecker nehmen Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihren Regalen

Berlin, 04.11.209: Hersteller von NUK-, Babylove- und Baby-Nova-Schnullern kündigen Umstellung der Produktion an. Die Handelskette Kaufland und Drogeriemärkte von Schlecker nehmen Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihrem Sortiment. Die Umstellung der Produktion ihrer Schnuller auf Bisphenol-A-freie Ausgangsmaterialien kündigten die Hersteller von NUK-, Babylove- und Baby-Nova-Schnullern an.

Damit reagieren die genannten Händler und Hersteller wie Mapa, dm-Drogerie Markt und Novatex auf Analysen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Anfang Oktober in einer Reihe von Babyschnullern die hormonell wirksame Chemikalie nachweisen konnte. Bisphenol A wird verdächtigt, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

„Fast alle Schnullerhersteller haben auf unsere Untersuchungen reagiert und wollen auf Bisphenol-A-haltige Kunststoffe in ihren Produkten verzichten. Wir freuen uns über dieses prompte Handeln, denn nur so lassen sich die Risiken für Säuglinge und Kleinkinder künftig ausschließen“, sagte der BUND-Chemieexperte Heribert Wefers.

Noch keine Umstellung seiner Produktion hat hingegen das Unternehmen Philips, Hersteller der im Test am höchsten belasteten Schnuller der Marke AVENT, bisher angekündigt. Wefers: „Das Verhalten von Philips ist unverantwortlich. Hormonartig wirksame Chemikalien haben in Babyschnullern nichts zu suchen. Außerdem zeigen die Maßnahmen der anderen Firmen, dass man leicht darauf verzichten kann. Philips sollte schleunigst nachziehen und Bisphenol A ebenfalls aus seinen Produkten verbannen.“

Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, Bisphenol A in Babyartikeln und in Produkten, die Kontakt mit Lebensmitteln haben, generell zu verbieten. Besorgten Eltern empfiehlt der BUND, beim Schnuller-Kauf Produkte zu wählen, die als Bisphenol-A-frei gekennzeichnet sind.

Bei den Analysen Anfang Oktober waren in den Saugteilen von Latex-Schnullern der Marken Babysmile, Baby-Nova, Babylove und NUK sowie in einem der untersuchten Silikon-Produkte der Marke AVENT Bisphenol-A-Konzentrationen zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm gefunden worden. In einer zweiten Untersuchung konnte der BUND zudem nachweisen, dass sich die Chemikalie durch Kontakt mit Speichelflüssigkeit aus den Schnullern löst, so dass mit einer Aufnahme durch Babys und Kleinkinder zu rechnen ist. Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) bestätigten inzwischen, dass eine große Zahl von Schnullern Bisphenol-A-belastet ist.

Hintergrundpapier zu den Reaktionen der Schnuller-Hersteller finden Sie im Internet bzw.
als Kurzlink unter: http://i8t.de/j9wle8ht
Autor: BUND Freunde der Erde

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Schnuller":
Kinodokumentarfilm sorgt für viel Gesprächsstoff: PLASTIC PLANET
Berlin, 30.01.2010: Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar!
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Schnuller geben Hormone ab
Berlin, 15.10.2009: Neue Testergebnisse von handelsüblichen Babyschnullern, die Bisphenol A (BPA) enthalten, haben ergeben, dass die hormonell wirksame Chemikalie in den Speichel der Babys übergehen kann. Fünf von sechs untersuchten Schnullerfabrikaten, darunter vier mit Latex-Saugern und eines mit Silikon-Saugteil hätten bereits nach einer Stunde Bisphenol A in Mengen zwischen ein und zehn Mikrogramm pro Liter in eine speichelähnliche Salzlösung abgegeben, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute mit.
Babyschnuller sind Bisphenol-A-belastet
Berlin, 01.10.2009: Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.
Treibgut aus Plastik
München, 11.05.2004: Tüten, Flaschen, Gummischnuller – in den Weiten der Ozeane treiben die Reste der Zivilisation Jahre, wenn nicht gar Jahrhunderte lang. Britische Wissenschaftler der Universität Plymouth haben den Müll und seine Überreste erforscht und sind über seine weite Verbreitung erstaunt.

Stand: 4. November 2009
Erstellt: 4. November 2009