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Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 16251

Von Fastfood bekommt man Asthma

München, 03.11.2009: Werden Kinder gestillt, erkranken sie seltener an Asthma. Dieser Schutz kann jedoch aufgehoben werden, wenn sie im Kindesalter mehrmals pro Woche Fastfood essen. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Fachjournal "Clinical and Experimental Allergy" veröffentlichte Studie der kanadischen Universität von Alberta und der US-amerikanischen Universität von Manitoba.


Dabei wurden über 700 Kinder untersucht, von denen 246 unter Asthma litten. Von den Kindern, die mindestens zwölf Wochen gestillt worden waren, bekamen nur diejenigen kein Asthma, die höchstens einmal pro Woche oder gar kein Fastfood aßen.

Die Wissenschaftler vermuten, dass die Ursache dieser Entwicklung zum einen in einer möglichen Mangelernährung liegt, da Fastfood-Konsumenten wenig Obst und Gemüse essen. Zum anderen nimmt man an, dass auch der hohe Fett- und Salzgehalt mit verantwortlich sind.

Angesichts der Studienergebnisse sieht der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte einen möglichen Grund für die steigende Zahl asthmakranker Kinder in der westlichen Gesellschaft in der Fastfood-Ernährung. Zwar ist die Ernährungsweise nur einer von vielen Auslösern bei der Entwicklung von Asthma, doch dieser lässt sich immerhin aktiv beeinflussen.

Bild: Fotolia

Autor: Natur + Kosmos

Weiterführende Informationen:


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Stand: 3. November 2009
Erstellt: 3. November 2009